Adipositas
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Was ist Adipositas ?
Definition : Adipositas ist ein Anstieg des Körpergewichts durch einen über das gesunde Normalmaß hinausgehenden Anstieg des Fettanteils im Körper.
ICD 10 Einteilung Adipositas
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| E66.0 |
Adipositas durch übermäßige Kalorienzufuhr |
| E66.1 |
Arzneimittelinduzierte Adipositas |
| E66.2 |
Übermäßige Adipositas mit alveolärer Hypoventilation |
| E66.8 |
Sonstige Adipositas |
| E66.9 |
Adipositas, nicht näher bezeichnet |
| ICD-10 online (WHO-Version 2006) |
Die Einteilung von Übergewicht und Adipositas richtet sich nach dem sogenannten Body-Mass-Index (BMI). Dabei wird das Körpergewicht und die Körpergrösse zueinander in Beziehung gesetzt. Dies ist zwar nicht allein ein Maß für mögliche krankheitsrelevante Folgen (z.B. spielt auch der Bauchumfang eine Rolle), aber schon eine gute Orientierung.
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unter 18,5 kg/m2 |
Untergewicht |
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18,5 bis 24,9 kg/ m2 |
Normalgewicht |
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25 bis 29,9 kg/m2 |
Übergewicht |
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30 bis 34,9 kg/m2 |
Adipositas I |
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35 bis 39.9 kg/m2 |
Adipositas II |
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über 40 |
Adipositas III |
Ursachen von Adipositas / Essstörungen
Natürlich wäre es zu einfach nur zu schreiben, dass Adipositas vom zuvielen Essen und zu wenig Bewegung kommt. Es ist ein Zusammenwirken verschiedener angeborener und immer weiter im Zusammenwirken mit Stressfaktoren bzw. Problemen und Verhaltensmustern entwickelter Verhaltensweisen. Ärzte und Psychotherapeuten ermitteln individuelle unterschiedliche Einflussfaktoren, die häufig gemeinsam beteiligt sind.
Psychogene Essstörung / Binge eating Störung
Längst nicht alle Formen der Adipositas sind auf psychische "Störungen" zurück zu führen. Adipositas gilt daher auch nicht als psychiatrische Krankheit. Allerdings kann es infolge einer gestörten Selbstregulation zu Heisshungeranfällen ohne anschliessendes Erbrechen (sog. "purging") kommen. Bei ausgeprägten Formen spricht man dann von einer sog. Binge-eating-Störung.
Die Abgrenzung zu anderen Störungen mit eingeschränkter Regulationsfähigkeiten oder Persönlichkeitsstörungen kann schwierig sein.
Psychische Folgen von Adipositas
Häufig finden sich bei den Betroffenen Patienten mit einer ausgeprägten Adipositas (Grad II bis III) psychische Folge- oder Begleitprobleme, die sich durchaus durch psychotherapeutische Hilfe verändern lassen. Sehr häufig finden sich bei Patientinnen und Patienten mit Adipositas Selbstwertprobleme bzw. eine Selbstunsicherheit, die zu Depressionen oder Angsterkrankungen (z.B. Soziale Phobie) führen kann. Auch in der Kindheit der Patientinnen finden sich häufig Auffälligkeiten, wie z.B. Essstörungen, ADHS oder Angststörungen. Die wiederholten Misserfolgserlebnisse sowie Probleme mit Mitmenschen führen nicht selten zu einem sozialen Rückzug und Gefühlen der Sinn- und Hoffnungslosigkeit.
Folgen von Adipositas / Übergewicht
Patienten mit Übergewicht bzw. Adipositas leiden ja in aller Regel nicht (allein) an ihrem Körpergewicht und den damit verbundenen Einschränkungen der Beweglichkeit und der Leistungsfähigkeit, vielmehr sind Folgeerkrankungen der Adipositas bzw. Komplikationen zu berücksichtigen.
Metabolisches Syndrom bei Adipositas
Bestimmte Risikoparameter bei der ärztlichen Untersuchung weisen auf ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen der Adipositas hin. Lesen Sie mehr über das Metabolische Syndrom

Selbsttest Ernährung und Übergewicht
Einen Selbsttest zur Ernährung bietet u.a. die Fachhochschule Hamburg (Prof. Westenhöfer)
Ernährungskurzcheck Startseite Wer mag, kann dann für 50 Euro auch einen Online-Kurs zur Verhaltensänderung bei Übergewicht / Adipositas machen. Derartige Online-Coaches bei Übergewicht / Adipositas haben ja inzwischen auch in Deutschland zunehmende Beachtung gefunden und sind durchaus zu empfehlen.
Umfrage und Selbsttest um Motive für eine eigene Gewichtsabnahme bei Übergewicht / Adipositas zu testen. Nehmen Sie an unserer kleinen Umfrage zum Thema Abnehmen bei Adipositas teil.
Onlineberatung bei Adipositas / Übergewicht
Wenn Sie auf ihre individuelle Fragen zu Übergewicht und psychische Folgen keine Antwort in unseren Webseiten finden sollten, können Sie auch eine Internetberatung bei Adipositas nutzen.
Ein kombinierte Behandlung bei Adipositas kann hier helfen. Lesen Sie in unserem Adipositas-Portal mehr zu Ursachen und Folgen von Adipositas, Begleitstörungen (z.B. ADHS, Depressionen, Angsterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen), medizinische und psychotherapeutische Behandlung sowie Neuigkeiten aus Medizin und Wissenschaft zum Thema Adipositas / Übergewicht und gesundes Abnehmen....
Gesund Abnehmen ohne Diäten Beratung hilft zur Verhaltensänderung
Wenn man eine dauerhafte Gewichtsreduktion bei Übergewicht oder Adipositas sucht, helfen neben sportlicher Aktivierung zunächst eine Beratung zum gesunden Abnehmen, Ernährungsberatung und besserer Umgang mit Problemen. Grundsätzlich ist es schon klar, dass eine Gewichtsreduktion einen deutlichen positiven Gesundheitseffekt hat. So weiss man, dass pro Kilogramm Gewichtsverlust der systolische Blutdruck um -1,05 mm Hg bzw. der diastolische RR-Wert um -0,92 abnimmt. Ab einer Gewichtsabnahme von ca 5 kg sind derartige Effekte spürbar messbar. Zusammen mit vermehrter körperlicher Aktivität zur Anregung des Stoffwechselumsatzes kann dies dann auch hinsichtlich der Vorbeugung oder Behandlung einer Diabetes- Erkrankung von Bedeutung sein.
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Eine neue Untersuchung bestätigt, dass es ein starkes genetisches Risiko für Adipositas und letztlich Diabetes Typ 2 gibt. Das FTO-Allel bestimmt dabei im Zusammenwirken mit anderen Faktoren ein bis zu 70 Prozent erhöhtes Risiko für Übergewicht und Adipositas. Mehr in unserem Blog zum Abnehmen und Adipositas
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Eine neue Studie belegt, dass das Weglassen des Frühstücks bei jungen Erwachsenen mit einer Zunahme des Body Mass Index einhergeht und damit Übergewicht und Adipositas begünstigt...
Akutes Herzversagen bei Übergewicht sogar seltener?
Ärzten sind überrascht : Menschen mit Adipositas weisen gegenüber Normalgewichtigen offenbar ein etwas geringes Risiko an einem akuten Herzversagen im Krankenhaus zu versterben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung zu Adipositas und Herzversagen , die jetzt publiziert wurde. Zwar weisen übergewichtige Menschen eine ganze Reihe von Risikofaktoren für Gefäß- und Herzerkrankungen auf, die letztlich ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko bedeuten dürften. Doch im Akutfall scheinen sie eine bessere Prognose auf der Intensivstation des Krankenhauses haben.
Magenband-Operation und ADHS
Vor einer Magenband-Operation oder anderen chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten der schweren Adipositas (Grad II bis III) sollte unbedingt eine Diagnostik hinsichtlich einer möglichen ADHS-Problematik bei Adipositas erfolgen.
Adipositas und Migräne
Eine neue Untersuchung stellte sich die Frage, ob Übergewicht und Adipositas mit einer Häufung von Migräne einhergeht Mehr
Nahrungsergänzung und Übergewicht
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