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Abstrakt: Adipositas Abnehmen über Ernaehrungsberatung Psychotherapie und Bewegungsangeboten

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Adipositas

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Frage(n):
Geschrieben von: Dr. Martin Winkler
Saale Klinik 1 Bad Kösen
Erstfassung: 2003-02-01. Geändert: 2015-02-02.

Welche Behandlung oder Diät hilft bei Übergewicht und Adipositas ?
Warum werden wir dick ?
Was sind Ursachen von Übergewicht bzw. Fettleibigkeit ?
Wie bestimmt man den täglichen Energiebedarf ?
Antwort:

Übergewicht Ursachen und Hilfe zum Adipositas abnehmen ?

 

Muss ich Abnehmen : BMI Rechner

 

Bestimmen Sie selber, ob bei Ihnen Normalgewicht, Übergewicht oder schon eine Adipositas vorliegt.

Neu : Lebenserwartung bei Adipositas

Eine neue Studie setzt sich mit den medizinischen Folgen und der Verkürzung der Lebenserwartung bei adipösen Menschen auseinander. Die Auswirkungen von morbiden Übergewicht auf Diabetes, Herzschwäche bzw. weitere Komplikationen sind letztlich Ursache für eine deutlich verringerte Lebenserwartung.

Therapie der Adipositas

Die Vorbeugung = Prävention von Fettleibigkeit bzw. Übergewicht als späterer Risikofaktor für Fettsucht (obesity) und Folge- Krankheiten sollte und muss im Kindes- und Jugendalter durch Aufklärung in der Gesellschaft über Ernährung und Zusammenhänge von Bewegungsmangel bzw. körperlicher Aktivierung und weiterer Risiko - Faktoren beginnen. Ein erhöhter BMI = Body-Mass-Index erhöht das Risiko für weitere Krankheiten wie Diabetes.

Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas bei Frauen und Männern


Übergewicht ist ein Problem, das ca 60 Prozent der Männer und etwa 40 Prozent der Frauen in Deutschland betrifft. Auch wenn Frauen vielleicht früher sich Sorgen und Gedanken um die Folgen von Übergewicht machen und mehr oder weniger vergebliche Anstrengungen zum Abnehmen über Diäten beginnen. Weniger als 20 Prozent schaffen es aber, eine einmal erreichte Gewichtabnahme dann länger als 1 Jahr zu halten. Die Folge von Diäten ist dann der berüchtigte Jo-Jo-Effekt : Über längere Sicht gesehen führen Diäten dann eher dazu,, dass eine Gewichtszunahme bzw. eine schwere Form der Fettleibigkeit folgt.

Adipositas Ursachen erkennen und beseitigen

Eigentlich ist es natürlich leicht zu erklären, warum wir zunehmen bzw. nicht abnehmen können : Im Durchschnitt werden pro Kopf 120 g Fett pro Tag gegessen, die Empfehlungen für eine fettnormale Ernährung der Fachgesellschaften raten aber nur zu 30 Prozent der Gesamtfettmenge.

Schafft man es, dass man die Fettmenge auf 80 g begrenzt, können die meisten adipösen Menschen ihr Gewicht zumindest halten. Zum Abnehmen empfehlen die Ernährungstherapeuten eine Reduktiona auf 50-60 g /Tag.

Als Ursache von Übergewicht ist also eine ungünstige Energiebilanz zu attestieren.

Im Gegensatz zu häufig verbreiteten Vorstellungen und Empfehlungen machen Null-Diäten bzw. eine radikale Kalorienreduktion zum Adipositas abnehmen dagegen wenig Sinn. Im Hungerstoffwechsel kann man nämlich schlecht abnehmen. Der Schlüssel zum Abnehmen ist also nicht zwingend weniger zu essen, sondern mehr Bewegung in den Tag zu bringen :

Adipöse Menschen bewegen sich halt weniger als Normalgewichtige. Das bezieht sich noch nicht einmal auf Sport, sondern auf normale Bewegung wie Treppensteigen, Fahrradfahren zur Arbeit, Bewegungen in der Firma oder im Haushalt. Normalgewichtige verbrauchen pro Tag ca 350 Kilokalorien am Tag mehr als übergewichtige bzw. adipöse Patienten. Bewegungssteigerung im Alltag kann wirksam beim Abnehmen helfen und leichter in den Tag integriert und längerfristig durchgehalten werden als die guten Vorsätze für das Fittness-Studio oder Sportverein.

In einer Patientenschulung zur gesunden Ernährung bzw. den Ursachen von Übergewicht und Fettleibigkeit erlebt man die interessantesten Hypothesen, warum das Gewicht ständig steigt.

Ob nun die "Drüsen nicht funktionieren", "die Knochen zu schwer" oder aber der oder die Betroffene ein "schlechter Futterverwerter" ist, Übergewicht ist leider immer auf eine positive Energiebilanz zurück zu führen. Das wiederum bedeutet : Dem Körper wird mehr Energie zugeführt, als durch Bewegung bzw. geistige Aktivität verbraucht wird.

Dabei muss man berücksichtigen, dass sich die Energiebilanz bzw. die benötigte Energie im Laufe des Lebens verändern kann. Eine Gewichtszunahme verläuft meistens zunächst langsam bzw. unbemerkt wobei es ganz unterschiedliche Ursachen für die Entwicklung der Adipositas geben kann.

Zu den Haupteinflussfaktoren gehören:
 

  • Die angeborene = genetische Veranlagung (Disposition für Übergewicht und Probleme beim Abnehmen)
  • Ernährungsverhalten bzw. Trinkgewohnheiten (Achtung : Auch Fruchtsäfte können über den Zucker dick machen...)
  • Essverhalten (zu unregelmässige Mahlzeiten, die über Blutzuckerschwankungen zu Heisshungerattacken beitragen)
  • Bewegungsmangel
  • Auswahl ungünstiger Lebensmittel bzw. Süssigkeiten
  • zunehmendes Alter mit abnehmendem Energiebedarf
  • Schlafstörungen

Adipositas Abnehmen

Wie bestimmt man denn eigentlich den eigenen Energiebedarf ?

Der Energiebedarf des Menschen ist sehr unterschiedlich und hängt vom Geschlecht, dem Alter und natürlich Grösse und Körpergewicht ab.

Durchschnittlich benötigen Männer etwa 2400-2800 kcal am Tag (was 10000- 12000 KJ entspricht)

Bei Frauen geht man von einem etwas geringeren Energiebedarf von 2000-2400 kcal / Tag (also 8400-10000 KJ) aus.

 

 

 

Eine grobe Schätzung des eigenen Grundumsatzes als Messgrösse für den Energieumsatz gilt :

Grundumsatz in kcal = Gewicht in kg * 25

Adipositas ist eine chronisch und häufig fortschreitend verlaufene Erkrankung.

 

Fernsehbeitrag zum gesunden Abnehmen bzw. Ursachen der Gewichtszunahme


Eine erfolgreiche Behandlung und den häufig bestehenden Begleit- und Folgeerkrankungen erfordert eine mit dem Patienten abgestimmte und individuell zugeschnittene Behandlung

 

Hieran sind in aller Regel ganz unterschiedliche Berufsgruppen beteiligt, die sich im Sinne eines Gesamtbehandlungsplans auf eine realistische Zielsetzung und konkret erreichbare Handlungsschritte einigen sollten.

 

Jede kurzzeitig angebotene Massnahme wie beispielsweise Reduktionsdiäten werden allenfalls zu kurzzeitigen Effekten führen, dann aber eher keinerlei positive oder sogar negative langfristige Folgen mit einer weiteren Gewichtszunahme für den Patienten haben.

 

Zielsetzung des Adipositas-Management ist daher nicht primär die Gewichtsabnahme, sondern die Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der Lebensqualität

 

Für viele Adipositas-Patienten gilt:

Bereits moderate Gewichtsabnahmen können zu deutlichen und nachhaltigen Verbesserungen der Gesundheit und zu einer Verbesserung der Alltagsfunktionsfähigkeit führen.

 

Adipositas Gründe und Hindernisse identifizieren




Für eine chronische, d.h. häufig lebenslang bestehende Gesundheitsproblematik gibt es nicht den alleinigen Grund für eine Gewichtszunahme.

 

Im Rahmen des Adipositas-Selbstmamangement geht es daher gemeinsam mit dem Patienten darum, individuelle Wurzeln bzw. Ursachen für die Gewichtsentwicklung zu ermitteln und dann

Hindernisse und Probleme bei der Gewichtsreduktion bzw. Halten des erzielten Gewichtes zu erkennen.

 

 

Erfolge sind immer individuell zu sehen bzw. zu definieren


Jeder Mensch wird sich in seiner Bereitschaft aber auch den Möglichkeiten zu einer Veränderung unterscheiden. Als Erfolg sehen wir ja schon, wenn eine Bereitschaft zur eigenen Mitwirkung an diesem Veränderungsprozess zu erreichen ist, d.h. wenn der Patient Ansatzmöglichkeiten für eine eigene Beteiligung am Gesundheitsprozess erkennt und wahrnimmt.

Erfolge können so sich u.a. zeigen in

  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Grösserer Selbstwirksamkeitserwartung und
  • Besserem Selbstvertrauen
  • Mehr Energie
  • Verbesserung im allgemeinen Gesundheitszustand
  • Prävention = Schutz vor weiterer Gewichtszunahme
  • Moderate (ca 5%) Gewichtsabnahme
  • Erreichen bzw. „Halten“ eines Wohlfühlgewichtes


Hierzu müssen realistische Ziele definiert werden

 

 

1. Aktivierung für eine aktive Mitwirkung am Adipositas-Management


Patienten mit Gewichtsproblemen haben in aller Regel schon etliche schief gelaufene Versuche zur Gewichtsabnahme hinter sich bzw. sind ständigen abwertenden Kommentaren und Kritik ausgesetzt. Häufig schon seit der frühesten Kindheit.
Adipositas bzw. das eigene Gewicht und Aussehen ist also ein hochsensibles und häufig sehr schambesetztes Thema

 

Dieses Thema zum Thema zu machen, erfordert also nicht selten einerseits Mut seitens des Patienten, dann aber auch Fingerspitzengefühl und Verständnis von den Ärzten und Therapeuten.

 

Zunächst geht es darum zu erfragen zu erkennen, ob der Patient jetzt bereit für eine Veränderung bzw. Übernahme von Eigenverantwortung im Gesundheitsprozess ist.

 

Wenn (noch) keine eigene Motivation zur Veränderung besteht und damit allein eine passive Veränderungserwartung („Herr Doktor machen Sie mal…“) besteht, sind seitens des Patienten und der Therapeuten Frustration und ständige Kritik und Widerstand zu erwarten.

 

Wichtig ist also zunächst, dass die Patientin / der Patient eine aktive Rolle im Gesundheitsprozess einnehmen soll  und darf, aber eben auch muss.

 

Dies kann man nun so gar nicht als selbstverständlich voraussetzen, sondern muss häufig erst gemeinsam über den Aufbau von Vertrauen über Informationen und Beziehungsarbeit mit dem Patienten entwickelt werden.

 

 

 

Mitarbeit des Patienten zum Abnehmen bei Adipositas gewinnen

 

Bei einem Thema wie Gesundheit bzw. speziell Adipositas sind Beschuldigungen, Angstmachen oder Provokation fehl am Platz.

Genauso wenig hilfreich sind Mutmassungen über den Lebensstil, das Essverhalten oder Bewegung im Alltag. Die meisten Klienten mit Adipositas haben durchaus schon so ihre negativen Erfahrungen mit dem „guten Rat“ von Ärzten oder Freunden und Familienmitgliedern. Und sie haben die Erfahrung gemacht, dass dieser gute Rat eben überhaupt nicht hilfreich war und nur zu neuem Frust und Misserfolgen führen musste.

Es steht doch außer Frage, dass der Umgang mit Adipositas bzw. eine Gewichtsabnahme ausgesprochen schwierig ist und daher alle nur erdenkliche Unterstützung und Verständnis erfordert.

Und eben nicht noch weitere Vorwürfe.

 

Motivation zur Veränderung und Aktivierung bei Adipositas durch Zuhören und Fragen

 

Im persönlichen Gespräch versuchen wir zu erfragen, welche positiven oder negativen Erfahrungen der Patient selber schon im Verlauf gemacht hat. Hierzu gehören beispielsweise Fragen des Arztes oder Ernährungstherapeuten wie :

 

  1. Wäre es o.K, wenn wir über ihr Körpergewicht sprechen ?
  2. Machen Sie sich Sorgen wegen ihrem Körpergewicht ?
  3. Auf einer Skala zwischen 0 und 10 wie wichtig wäre für SIE eine Gewichtsabnahme zu diesem Zeitpunkt
  4. Auf einer Skala von 0-10 für wie realistisch halten Sie es, dass sie eine Gewichtsabnahme erreichen können ?

 

 

 

2. Assessment = Beschreibung der Ausgangslage des Adipositas-Management

 

Üblicherweise teilen Ärzte die Adipositas meist nach dem sog. Body-Mass-Index ein. Damit bezeichnet man das Verhältnis von Körpergewicht (in Kg) zur Körpergrösse (in Quadratmeter). Als Normalgewicht definiert man dann ein BMI bis 24,9 kg/m2, Übergewicht beginnt dann ab 25,0 bis eben 29,9 kg/m2.

 

Adipositas wiederum wird nun wiederum in 3 Grade unterteilt.

 

Adipositas Grad I =  BMI 30-34,9

Adipositas Grad II = BMI 35-39,9

Adipositas Grad III > 40

Zusätzlich bestimmen die Ärzte dann meistens noch den Bauchumfang, der ein weiterer Risikofaktor sein kann. Als Grenzwerte gelten hier


Bei Männern unter 94 cm,

bei Frauen unter 80 cm.

 

 

Hilfreich für die Beurteilung der klinischen Auswirkungen erscheint mir aber ein sogenanntes Staging (= Einteilung) nach Stufen der Beeinträchtigungen (Edmonton Obesity Staging System)

 

  • Adipositas Stufe 0 = Keine offensichtlichen Risiko-Faktoren oder Auswirkungen
  • Adipositas Stufe 1 = Präklinische Risiko-Faktoren (also Warnzeichen vorhanden, keine direkten Folgen der Adipositas messbar)
  • Adipositas Stufe 2 = Manifeste Komorbiditäten der Adipositas
  • Adipositas Stufe 3 = Organschädigungen in der Folge der Adipositas
  • Adipositas Stufe 4 = Endstadium mit schwersten Auswirkungen

In der Adipositas Stufe 0 finden sich keinerlei Beeinträchtigungen in den Bereichen :

  • Risikofaktoren im Zusammenhang mit Übergewicht
  • psychologische Beeinträchtigungen
  • körperliche Beschwerden
  • Alltagsbeeinträchtigungen der beruflichen oder privaten gesellschaftlichen Teilhabe / Funktionen

    In diese Gruppe fallen also Menschen mit Übergewicht bzw. Adipositas, die aber (noch) keinerlei Probleme aufweisen. In diesem Sinne ist Adipositas dann keine Krankheit.

Als Adipositas Stufe 1 fasst man sogenannte subklinische Auffälligkeiten zusammen. Damit sind beispielsweise Labor- oder Blutdruckveränderungen gemeint, die zwar nachweisbar sind, noch nicht zu klinischen Symptomen oder Beeinträchtigungen führten.

In diese Stufe fallen auch Patienten, die bereits klinische Beschwerden haben, die aber noch keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung bedürfen.

Es treten leichte körperliche oder psychische Beeinträchtigungen im Alltag bzw. Wohlbefinden auf.

In der Adipositas Stufe 2 sind manifeste Begleiterkrankungen bzw. Folgestörungen der Adipositas objektivierbar. Hierzu gehören Schlaf-Apnoe, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck oder Gelenkbeschwerden wie Hüft- oder Kniearthrose.

Es treten mittelgradige Beeinträchtigungen bzw. Einschränkungen im Alltag und Beruf durch die Adipositas auf. Die Lebensqualität ist durch die Adipositas bzw. auch psycho-soziale Beeinträchtigungen und Ausgrenzungen negativ beeinflusst.

Als Adipositas Stufe 3 werden signifikante, also schwere Beeinträchtigungen der Gesundheit durch die Adipositas bezeichnet. Es sind Organschädigungen wie beispielsweise Diabetes-Folgeerkrankungen am Auge, den Nieren oder anderen Organen oder Herzerkrankungen (Herzinfarkt, Herzinsuffizienz) oder Gelenkschädigungen oder dauerhafte Schwellungen z.B. an den Beinen mit Hautveränderungen schweren Ausmaßes bekannt.

Es bestehen deutliche psychische Beeinträchtigungen und Störungen der Alltagsfähigkeiten bzw. die Arbeitsfähigkeit ist gefährdet.

Als Endstufe wird dann in der Adipositas Stufe 4 schwerste und potentiell lebensgefährliche Einschränkungen und Folgen der Adipositas bezeichnet. Diese Gruppe umfasst bettlägrige Adipositas-Patienten (bzw. die Geh- und Stehfähigkeit ist stark eingeschränkt).

 

 

Ursachen von Adipositas bzw. der weiteren Gewichtszunahme identifizieren

Natürlich wäre es schön, wenn es nun DIE einzelne Ursache für die ungünstige Gewichtsentwicklung gäbe. In aller Regel spielen da aber ganz unterschiedliche Faktoren bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Adipositas eine grosse Rolle.  

 

Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Adipositas

Adipositas Ursachen und Einflüsse

Mental

Mechanisch

Metabolisch

Monetär

Gedanken/
Einstellungen

Schlaf-Apnoe

Diabetes mellitus

Bildungsgrad

Depressionen

Arthrose

Fettstoffwechsel

Arbeitslosigkeit

ADHS

Schmerzen

Bluthochdruck

Einkommen

Sucht

Sodbrennen /
Reflux

Gicht

Behinderungen

Psychose

Inkontinenz

Fettleber

Abnehm-
Programme

Binge Eating

Thrombose

Gallensteine

Adipositas-
Chirurgie

Trauma

Unfälle

Polycystisches Ovar

Krankheits-
gewinn

Persönlichkeits-
störung

Operationen

Obstruktive Bronchitis

Krankenver-
sicherung

 

 

Stark vereinfacht kann man 4 Ms als grosse Einflussfaktoren für die Entwicklung und Aufrechterhaltung einer Gewichtszunahme bzw. schwierigen Gewichtsabnahme und Gewichtsregulation bei Adipositas beschreiben :

  1. Mentale Einflüsse
  2. Mechanische Ursachen und Einflussfaktoren
  3. Metabolische Faktoren
  4. Monetäre Ursachen

1. Mentale Einflussfaktoren bei Adipositas

Die Rolle von Gedanken und Gefühlen bzw. psychotherapeutischen Ursachen der Adipositas ist komplex. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit spielen folgende Faktoren eine Rolle  :

  • Gedanken / kognitive Denkverzerrungen bzw. negative Selbstüberzeugungen
  • Depressionen bzw. Selbstwertstörungen
  • ADHS
  • Sucht
  • Psychose
  • Essstörungen (speziell Binge Eating Störung , ggf. auch Bulimie)
  • Trauma / Dissoziation / Persönlichkeitsstörungen (z.B. Borderline-Persönlichkeitsstörung)
  • Schlafstörungen bzw. Schichtarbeit und andere Störugen des REM-Schlafs.

2. Mechanische Einflüsse

Zahlreiche Begleiterkrankungen können die Bewegungsfähigkeit im Alltag stark einschränken bzw. zur Entstehung und Aufrechterhaltung der Adipositas beitragen. Hierzu gehören :

  • Schlaf-Apnoe-Syndrom
  • Arthrose / Osteoarthritis / Rheuma etc
  • Schmerzstörungen
  • Refluxkrankheit
  • Inkontinenzprobleme
  • Thrombose
  • Unfälle / z.n. Operationen
  • Herzschwäche / andere Herzerkrankungen

3. Metabolische Einflussfaktoren und Begleiterkrankungen

Die Adipositas ist vergesellschaftet mit zahlreichen Begleit- und Folgeproblemen, die einen Einfluss auf den Stoffwechsel haben :

  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Bluthochdruck
  • Gicht
  • Fettleber
  • Gallensteine
  • Policystisches Ovar
  • Krebs
  • Asthma / Chronisch obstruktive Bronchitis COPD

4. Monetäre Ursachen und Umgebungsfaktoren

Leider spielt neben der Bildung auch die finanzielle Situation bzw. ungünstige Kontextfaktoren eine grosse Rolle. Einfluss auf die Entwicklung der Adipositas haben u.a.

  • Bildungsgrad
  • Dauerarbeitslosigkeit
  • Einkommen / Hartz IV
  • Schwerbehinderungen
  • Krankenversicherungsstatus und Leistungen der Kasse / Rentenversicherung
  • sekundärer Krankheitsgewinn
  • Angebot von Abnehm-Programmen in der Umgebung
  • Angebot von Adipositas-Chirurgie
  • weitere Familienangehörige mit Adipositas
  • Adipositas im Kindesalter

Adipositas ist demnach als eine chronische Erkrankung zu sehen und zu behandeln. Ungünstigerweise werden zwar verschiedenste Disease-Kontroll-Programme für Folge- oder Begleiterkrankungen angeboten, eine umfassende Betreuung von Adipositas-Patienten und ihrer Familien im Sinne eines Chroniker-Programms fehlt aber immer noch.

 

Funktionelle Auswirkungen von Adipositas (nach ICF)

Die sogenannte  ICF-Klassifikation stellt in standardisierter Form eine von der Weltgesundheits-Organisation WHO beschlos­sene Systematik zur standardisierten Beschreibung von Gesundheit und mit Gesundheit zusam­menhängenden Zuständen in einer möglichst allgemein verständlichen Sprache zur Verfügung. Die ICF ermöglicht eine Beschreibung von Krankheitsauswirkungen. Erstmal liest sich dies für viele Laien (und die allermeisten Ärzte bzw. Therapeuten) aber sehr „sperrig“ bzw. unverständlich. Das eigentliche Ziel ist aber eben doch eine umfassendere Erfassung von Gesundheit als nur die Auflistung von reinen Diagnoseziffern oder Symptomen. Dahinter steht also ein bio-psycho-soziales krankheitsmodell, d.h es werden nicht nur körperliche Bescherden, sondern auch psychische Faktoren und die soziale Umwelt des Patienten mit erfasst.

Wichtiger als die Auflistung von Symptomen bzw. einzelner Werte der Untersuchungen ist dabei, zu welchen Auswirkungen bzw. Einschränkungen im Leben dies tatsächlich führt. Dies bezeichnen wir in der Rehabilitationsmedizin als „Teilhabe“.

Teilhabe-Einschränkungen bei Adipositas primär im somatischen = medizinischen) Bereich wären dann beispielsweise

b126 Funktionen von Temperamenten und Persönlichkeit

z.B. psychische Stabilität, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit

b130 Funktionen der psychischen Energie und des Antriebs

z.B. Motivation, Dauerbelastbarkeit, Selbstaktivierung

b134 Funktionen des Schlafes
Schlaf-Apnoe, Insomnie, Schlafphasenverlagerungsprobleme,

b420 Blutdruckfunktionen

b455 Funktionen der kardiovaskulären Belastbarkeit

b540 allgemeine Stoffwechselfunktionen

s410 kardiovaskuläres System

arterielle Hypertonie mit entsprechenden Folgeerkrankungen am Herz-Kreislauf-System

s4101Arterien

generalisierte arteriosklerotische Veränderungen mit Störungen der Makro- und Mikrozirkulation

s760 Struktur des Rumpfes

Wirbelsäulenerkrankungen etc.

s750 untere Extremitäten

Gelenkverschleiss im Sinne einer Coxarhrose oder Gonarthrose

 

Diese müssen dann jeweils auf das individuelle Lebensumfeld bzw. Anforderungen des Klienten bezogen werden, um wirklich die Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit bzw. weitere Gefährdung zu erkennen.

Ein Beispiel für die Beurteilung der Fähigkeiten bzw. Einschränkungen bei der Durchführung von Aktivitäten wäre dann der sog. Mini-ICF-APP, ein Fragebogen bzw. eine Art Checkliste, die verschiedene alltagsrelevante Faktoren erfragt. Hier werden dann u.a. auch die psychischen bzw. sozialen Auswirkungen auf den beruflichen und persönlichen Alltag erfasst.

- Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen
- Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben
- Flexibilität und Umstellungsfähigkeit
- Fähigkeit zur Anwendung fachlicher Kompetenzen
- Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit
- Durchhaltefähigkeit
- Selbstbehauptungsfähigkeit
- Kontaktfähigkeit zu Dritten
- Gruppenfähigkeit
- Fähigkeit zu familiären bzw. intimen Beziehungen
- Fähigkeit zu Spontan-Aktivitäten
- Fähigkeit zur Selbstpflege
- Verkehrsfähigkeit

 

 

3. Beratung als Grundlage des Adipositas-Management

Für die Mitwirkung bzw. Übernahme von Eigenverantwortung und Selbst-Steuerung brauchen wir einen informierten und aktiv am Adipositas-Management beteiligten Patienten. Patienteninformation bzw. individuelle Beratung sind dabei die Grundlage für eine eigene Beteiligung.

Hierzu müssen wir also dem Patienten zum Experten in eigener Sache machen und über mögliche Vorteile der Gewichtsregulation, Risiken der Adipositas und Folgen sowie Möglichkeiten und Grenzen der Behandlungen sprechen.

Ähnlich wie bei akuten und chronischen Schmerzen muss man hierbei eben Unterschiede zwischen einer kurzfristigen Gewichtszunahme als akutes Phänomen und einer chronischen Bedrohung von Gesundheit und Lebensqualität bei Adipositas machen.

Was sollte der Adipositas-Patient also wissen :

  1. Nicht das Gewicht entscheidet über das Risiko von Folgeproblemen

    Immer deutlicher zeigt sich, dass die alleinige Bestimmung des Body-Mass-Index bzw. ggf. Bauchumfang gewisse Aussagen erlaubt, hilfreicher aber die Berücksichtigung der funktionellen Auswirkungen (nach ICF) bzw. des sogenannten Staging = Stufen der Adipositas mit der Berücksichtigung der Folgen und Begleiterkrankungen und Auswirkungen der Lebensqualität sind.

    Als Ziel bzw. Behandlungsfokus steht dabei also weniger die einfache Gewichtsreduktion, sondern vielmehr die Verbesserung des Gesamtgesundheitszustands bzw. der Lebensqualität und beruflichen wie privaten Teilhabe = Funktionsfähigkeit im Leben.

    Im Rahmen der medizinischen Rehabilitation steht dabei natürlich sehr stark der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der beruflichen Leistungsfähigkeit (Teilhabe am Arbeitsleben) im Mittelpunkt.
  2. Bereits kleine Fortschritte erzielen grosse Wirkungen

In der ersten Phase des Adipositas-Management kann zunächst die Stabilisierung bzw. das Verhindern eines weiteren Gewichtsanstiegs als realistisches Ziel gelten.

Gerade bei schwerer und schwerster Adipositas mit bereits eingetretenen irreversiblen Organschädigungen beobachtet man in der klinischen Praxis dann beispielsweise häufig zunächst Wassereinlagerungen (Ödem) oder andere Veränderungen, die zunächst scheinbar eine Gewichtsabnahme verhindern. Auch der Wiederaufbau von Muskulatur bzw. Veränderungen durch mehr Bewegung und Aktivierung können hier relevant sein.

Nachhaltige gesundheitliche Effekte für die Gesamtgesundheit können schon bei moderaten Gewichtsabnahmen von 5-10 Prozent des Ausgangsgewichtes erzielt und gehalten wreden.

Wenn eine stärkere Gewichtsabnahme (über 15 Prozent) medizinisch erforderlich erscheint (z.B. bei manifestem Diabetes mellitus) wird dies in aller Regel über Ernährungsumstellung und Bewegung nicht realistisch zu erreichen sein. Hier sind dann sog. bariatische Operationen zur Gewichtsreduktion zu empfehlen.

  1. Adipositas-Management ist kein Sprint, sondern ein Langstrecken-Lauf

    Für das Verständnis des Gesamtbehandlungskonzeptes muss man wissen, dass eine dauerhafte, in aller Regel lebenslange, Beibehaltung der Massnahmen erforderlich ist. Hört man mit den hier diskutierten Umstellungen des Verhaltens bzw. der Ernährung auf, wird sich unweigerlich wieder eine Gewichtszunahme bzw. sogar Verschlimmung der ursprünglichen Ausgangslage der Adipositas einstellen.

    Ein Klinikaufenthalt „nur“ zur Gewichtsabnahme muss also dann zur Frustration führen, wenn nicht gesichert ist, dass es anschliessend zu realistischen Möglichkeiten (und Bereitschaft) der Beibehaltung der Massnahmen kommen kann.

    Hier liegt bisher die grösste Schwachstelle im Adipositas-Management, da eine Abstimmung zwischen den verschiedenen ambulanten und stationären Behandlungsangeboten kaum erfolgt bzw. dann der Patient ohne Weiterbetreuung eben schnell resigniert bzw. in alte Gewohnheiten zurückfällt.

 

Adipositas Beratung und Behandlungs-Optionen bei Adipositas

Adipositas sollte man wie eine chronische Erkrankung im Rahmen eines multimodalen Behandlungsangebotes behandeln.

Bestandteile der Adipositas-Behandlung als Weg zum Abnehmen sind dabei :

1.Alltagsgestaltung mit Schlafverhalten, Zeitmanagement und Stressbewältigung

2.Adipositas Ernährungsberatung und Ernährungsumstellung

3.Körperliche Aktivität

4.Psychologische Unterstützung und Behandlung von Begleiterkrankungen oder Selbstwertproblemen

5.Kalorienreduzierte Diät

6.Medikamente

7.Adipositas-Operationen

1. Alltagsgestaltung und Schlafverhalten bei Adipositas

Zum Verhaltensmanagement bzw. Hilfen zur Veränderung des Körpergewichts gehört eine umfassende Verhaltensänderung, die sich auf den Lebensstil beziehen muss. Sehr häufig finden sich bei Klienten mit Adipositas wenig haltgebende Strukturen bzw. kaum eine Tagesstruktur. Nach neueren Erkenntnissen spielt es aber beispielsweise eine Rolle, ob man regelmässig ein Frühstück zu sich nimmt bzw. im Kreis der Familie Mahlzeiten zu sich nimmt.
Als multidimensionale Armut bezeichnen Forscher heute die Erkenntnis, dass in unserer Gesellschaft zunehmen neben materiellen Problemen auch ein Mangel an Zeit für eigene Belange verloren geht oder fehlt. Dieses Phänomen führt früher oder später zu Erschöpfung bzw. Burnout und Depressionen, nicht zuletzt aber auch zu ungesundem Essverhalten und Aufgabe von Bewegung und Vernachlässigung der eigenen Gesundheit

Immer deutlich wird heute, dass für das Abnehmen ein gesunder Schlaf erforderlich ist. Schlafmangel bzw. unterbrochener REM-Schlaf, Albträume oder Auswirkungen von Schlafstörungen wie Schlaf-Apnoe-Syndrom spielen eine grosse Rolle in der Behandlung und Prävention der Adipositas.

 

2. Ernährungsberatung und Umstellung bei Adipositas

Als Zielsetzung einer Ernährungsumstellung gilt eine flexible Kontrolle mit einer begrenzten Kalorienaufnahme (etwa 200-500 kcal weniger). Dafür spielt aber überhaupt eine Schulung des Ernährungsverhaltens und von Essgewohnheiten eine Rolle. In der Esspsychotherapie lernen die Klienten daher Portionsgrössen für eine gesunde und ausgewogene Ernährung kennen und selber einschätzen lernen. Wichtig ist, dass man im Rahmen einer Adipositas-Ernährungstherapie eben weder hungern muss, noch nun in Form von Radikaldiäten oder Wundermitteln super schnelle Abnehm-Erfolge erreichen solll.

 

3. Körperliche Aktivität und Sport bei Adipositas

 

Ziel der körperlichen Aktivierung bei Adipositas ist gar nicht so sehr das vermehrte Verbrennen von Energie (Kilokalorien) sondern die Aktivierung des Körpers und die Förderung der Gesundheit und Psychs bzw. Stresstoleranz. Im Rahmen einer Sporttherapie bei Adipositas wird man heute eher darauf achten, dass sitzende bzw. ruhende Tätigkeiten und Gewohnheiten vermindert und Bewegung bei Alltagsbedingungen gesteigert werden kann. Dadurch wird das allgemeine Wohlbefinden bzw. die Lebensqualität für Alltagsanforderungen und soziale Kontakte wieder hergestellt. Und somit indirekt auch die Chancen für Fressattacken aus Frust bzw aus Einsamkeit und Langeweile reduziert.

 

4. Psychologische Unterstützung

 

Auch wenn man Adipositas für sich genommen nicht als psychische Erkrankung ansieht, weisen viele Klienten mit Adipositas ganz erhebliche Selbstwertprobleme bzw. eine negative Selbstwirksamkeitserwartung auf. Häufig spielen dabei negative Erfahrungen (Gewalterfahrungen, fehlende Nähe und Bindungen, frühe Verantwortungsübernahme) in der Kindheit eine Rolle. Nicht zuletzt wurden viele Patientinnen und Patienten mit Adipositas im Kindesalter gehänselt bzw. gemobbt, so dass sich soziale Angst und Vermeidungsverhalten bzw. Depressioen enwickeln.
Eine Psychologen bzw. ein Psychotherapeut kann Klienten mit Adipositas unterstützen ein gesünderes Selbstbild zu entwickeln und psychologische bzw. psychiatrische Begleiterkrankungen besser zu bewältigen. Hierzu gehören leider auch häufig Angststörungen, Trauma / Dissoziationen bzw. Persönlichkeitsstörungen.
Mehr zur Verhaltenstherapie bei Adipositas

 

5. Diät bei Adipositas

6. Abnehmpillen bei Adipositas
 

mehr zu Tabletten zum Abnehmen bei Adipositas


7. Adipositas-Operationen

 


 

 

Blog Abnehmen bei Adipositas : Blogbeiträge zu Thema Abnehmen

 

Twingly Blog Suche Adipositas und Abnehmen Adipositas Abnehmen lang:de tspan:3m Suchergebnisse aus Blogs zu “Adipositas Abnehmen”

 

Übergewicht wird in Deutschland bisher noch unzureichend als Problem der Gesellschaft in der Prävention von Folgeerkrankungen berücksichtigt. Fettleibigkeit (obesity) ist dabei nicht allein durch falsche oder übermässige Ernährung zu erklären. Die Prävention der Adipositas muss gerade dann sehr frühzeitig beginnen, wenn die Mutter bzw. Eltern schon übergewichtig sind und dann das Kind bereits im Schulalter mit einem erhöhten BMI = Body-Mass-Index auffällt. Hier ist dann ein umfassendes Adipositas-Management gefordert, damit Übergewicht nicht in zu schwersten Folgen für die eigene Gesundheit und Lebensqualität wird. Nur durch eine frühzeitige ganzheitliche Therapie kann dann das Risiko für Folgeerkrankungen wie Diabetes, spätere Gelenkschädigungen oder Herz- und Gefässkrankheiten gesenkt werden.
Weitere Infos zu Übergewicht / Diäten und Adipositas Abnehmen
(wird auf einer neuen Seite gezeigt)

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