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Abstrakt: Warum entwickeln überwiegend Frauen eine Essstörung?

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Anorexie und Bulimie: Mehr Frauen als Männer betroffen?

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Geschrieben von: Gunborg Palme, psychologische Psychotherapeutin aus Stockholm, Schweden
Erstfassung: 15 Jul 2002. Geändert: 25 Mai 2004.

Warum sind mehr Frauen als Männer von einer Anorexie oder Bulimie betroffen? Warum entwickeln überwiegend Frauen eine Essstörung?

Antwort:

Über 90 % aller Patienten, die eine Essstörung entwickeln, sind junge Frauen. Ein beteiligter Faktor ist dabei sicher, dass junge Frauen versuchen schön auszusehen und abnehmen durch unnatürliche Schlankheits-Diäten häufig ein Auslösefaktor für eine Essstörung ist.

Das Schlankheitsideal entspricht nun überhaupt nicht den natürlichen Bedürfnissen des Körpers, so dass junge Frauen versuchen müssen ihre normalen Ernährungsbedürfnisse zu unterdrücken, um dieses "dünne" Idealbild zu erreichen. Wenn sie erst einmal damit angefangen haben, ihre Bedürfnisse an ausgewogener Nahrungszufuhr zu unterdrücken, kann eine Störung des Essverhaltens entstehen, die später zu einer dauerhaften Ess-Störung führt - egal ob sie nun dieses (falsche) Ideal erreicht haben oder nicht.

Ein Beispiel hierfür: Eva liesst in einem Modemagezin mit Photos von superdünnen Modellen und denkt, dass sie zu dick sei. Sie versucht, die Diätvorschläge in dem Magazin und verliert tatsächlich ca. 15 kg innerhalb weniger Monate. Sie erhält auch eine Menge Komplimente von ihrer Umwelt und ist dadurch ermuntert, mit der Diät fortzufahren. Eines Tages merkt Eva aber, dass sie nicht länger ihren intensiven Hungergefühlen widerstehen kann und beginnt mit Heisshunger zu essen. Auch nachdem sie ihren Hunger gestillt hat, isst sie doch weiter um ihre starken Angstgefühle und Unzufriedenheit zu vermeiden, weil sie versagt hatte die Diät durchzuhalten. mehr. In ihrer Verzweifelung versucht sie das Essen zu erbrechen, um die Nahrungsmittel wieder loszuwerden. mehr . So hat sie sich in einem Teufelskreis zwischen Hungern, Heisshungerattacken und Erbrechen verfangen, aus dem sie sich selber nicht mehr befreien kann. Sie ist ständig in Angst Gewicht zuzunehmen.

Achtung: Die Informationen auf Web4Health ersetzen nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt oder Psychologen! Sie stellen nur ein Informationsangebot dar, das wir nach hohen Qualitätskriterien und klinischer Erfahrung gestalten. Alle Informationen über diagnostische und therapeutische Methoden (inkl. Informationen über Medikamente) gelten nicht als persönliche Empfehlung oder Therapievorschlag. Für den Inhalt der verlinkten Internetseiten wird keine Haftung übernommen. Insbesondere gibt der Inhalt dieser Internetseiten nicht notwendig die Meinung von Web4Health wieder. Sollten Sie Änderungsvorschläge haben oder Fehler bemerkt haben, schreiben Sie uns .
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