Gesundheit Fragen
down arrow Anzeigen: right arrow 

Gesundheit Fragen
left arrow Anzeigen: down arrow

filler

Abstrakt: ADS ADHS Informationen zum Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom und Hyperaktivitaet von Dr. Martin Winkler

Start Suche Themen Forum Psychologie Arzt Beratung online Neu Login/out Privat

 Gehe zu:
 Superfolder Neue Frage 

 Sie sind hier Antworten  Fragen zu psychischen Problemen

AKTUELL
WEITER

THEMEN

ADS ADHS Informationen zum Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom

Schreiben sie eine Frage  locale Hilfe Info

Anfang Top Diskussion Diskussion Experten fragen Fragen an die Experten  printer Drucken
Frage(n):
Geschrieben von: Dr. Martin Winkler
Oberarzt Psychosomatik der Saale-Klinik 1 in 06628 Bad Kösen. Seit 1.8.2013 neuer Schwerpunkt für Erwachsene mit Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS-Spektrum und Erschöpfungsfolgen)
Erstfassung: 2003-02-01. Geändert: 2016-02-26.

  • Wo finde ich gute Informationen zur Diagnostik und Behandlung des Aufmerksamkeitsdefzitsyndrom ADS / ADHS ?
  • ADS ADHS Definition
  • ADHS Medikamente
  • ADHS bei Erwachsenen
  • Merkmale des unaufmerksamen Subtyp ADS

Antwort:

Informationen zu ADHS bei Erwachsenen, Kindern- und Jugendlichen mit Auswirkungen der Exekutivfunktionsstörungen

 

Gesundheitsportal >Störungen > ADHS /ADS

 

Infografik zu ADHS und Exekutivfunktionen

ADHS und Exekutivfunktionen

Wirksamkeit von ADHS-Therapien im Vergleich

Die Behandlung von ADS / ADHS bzw. dem hyperkinetischen Syndrom im Kindes- und Jugendalter gehört zu den am längsten und besten untersuchtesten Therapieverfahren in der Medizin. Dennoch muss man zugeben, dass die Forschung zur Wirksamkeit von Therapieverfahren noch sehr am Anfang steht bzw. teilweise unzureichend ist. 

In der Öffentlichkeit wurde nun eine sog. Metaanalyse zur Wirksamkeit und Nebenwirkung der medikamentösen ADHS-Therapie mit dem am häufigsten eingesetzten Wirkstoff Methylphenidat kontrovers diskutiert. 

Gegner der medikamentösen Behandlung deuteten die Auswertungen so, dass es praktisch keinen Beweis für den Nutzen von ADHS-Medikamenten gibt, sehr wohl aber Nebenwirkungen zu erwarten seinen. Nutzen und Risiken einer Medikation mit Stimulanzien ständen in keinem Verhältnis. 

Statistiken und klinische Versuche sind kein Abbild der alltäglichen Realität und des Leidensdrucks. Und für die meisten Eltern wird das Verständnis von statistischen Grössen und Angaben zur Effektstärke und Signifikanz eher unverständlich sein und bleiben. 

So kann eine Behandlung zwar im statistischen Sinne eine hohe Effektstärke haben, aber seitens der Veränderung in der klinischen Realität doch schlecht abschneiden. 

Grob kann man sagen : Eine höhere Effektstärke , zeigt eine besser Wirksamkeit der Behandlung im Vergleich einer Kontrollgruppe nicht behandelter Kinder- und Jugendliche. 
Eine Effektstärke von 0,1 gilt als schwach,   bei 0,3 spricht man von einer mittleren Effektstärke und Ergebnisse über 0,5 gelten als stark 

Wie ist nun die Wirksamkeit (Effektstärke) der medikamentösen ADHS-Therapie einzuschätzen ?

Es liegen derzeit über 180 Studien vor, die die Wirksamkeit und Nebenwirkungen von ADHS-Medikamenten untersuchen. Die meisten beziehen sich dabei auf Kinder im schulpflichtigen Alter. Zur Therapie bei Jugendlichen gibt es vergleichsweise wenige Untersuchungen. Obwohl nun in der Presse darstestellt wurde, dass die Wirksamkeit von Methylphenidat sich nicht deutlich bestätigte, kam in der Auswertung eigentlich folgendes Ergebnis heraus : 

durchschnittliche Effektstärke von .77 bei den von Lehrern  beurteilten ADHS- Symptome

durchschnittliche Effektstärke von .87 bei den von Lehrern beurteilten Allgemeinverhalten 

Das sind für wissenschaftliche Studien herausragende Ergebnisse. Sie sagen aber eben noch nicht zwangsläufig etwas darüber aus, wie gut nun das einzelne Kind von der Therapie profitiert bzw. ob diese Behandlung sich dann nachhaltig, d.h. längerfristig positiv auf das weitere Leben, Schulabschlüsse bzw. auch negative Lebensereignisse wie Abdriften in die Kriminialität, Suchtprobleme, Scheidungen oder Arbeitslosigkeit bzw. wiederholte Jobverluste auswirkt. 


Wie ist nun die Wirksamkeit von nicht - medikamentösen Therapieverfahren bei ADHS in den Metastudien ?

 

Zunächst müsste man sich noch klarmachen, dass praktisch alle ADHS-Kinder nach den in Deutschland geltenden Richtlinien und der klinischen Realität mit langen Wartezeiten auf einen Termin bei einem ADHS-Spezialisten bzw. Kinder- und Jugendpsychiater zunächst medikamentös nicht behandelt werden. Die angebotenen Behandlungen reichen von einem alleinigen Informationsgespräch in der Praxis über gezielte Elterntrainings, Ergotherapie bzw. sensorische Integrationstherapie, Verhaltenstherapie, Soziales Kompetenztraining über gezielte Aufmerksamkeitstrainings (z.T. computergestützt) bzw. als EEG-Neurofeedback. 

Weitestgehende Übereinstimmung herrscht dabei, dass psychoanalytische Therapieverfahren (z.B. analytische Spieltherapie) keine Wirksamkeit hinsichtlich der ADHS-Symptomatik haben. Dennoch wird auch dieses Verfahren noch weit angeboten. 


Homöopathie bei ADHS ?

Zur "Wirksamkeit" von Homöopathie liegt eine Cochrane Untersuchung aus dem Jahre 2009 von Heirs und Dean) vor. Es wurden 4 Studien gefunden. Erwartungsgemäss zeigte sich dabei keine Wirksamkeit (effektiveness) für die Homöopathie


Elterntraining bei ADHS ?

Kaum ein ADHS-Experte wird darauf verzichten den Eltern bzw. Angehörigen ein Elterntraining für den Umgang mit den Besonderheiten der ADHS-Symptomatik des Kindes zu empfehlen.  Dabei werden sowohl störungsspezifische Elterntrainings (z.B. THOP-Programm von Döpfner) wie auch total unspezifiche Elterntrainings (z.B. Tripple - P) den Eltern angeboten. 

Die Cochrane Auswertung zum Thema Elterntraining bei ADHS von Zwi et alt 2011 ergibt aber eher niederschmetternde Resultate

 

Wenn man die drei (methodisch nicht besonders guten) Studien zusammenfasst, so ergibt sich für Störverhalten (sog. externalisiernde Verhaltensmuster, die den Unterricht stören) eine Wirksamkeit von 0,32, so dass die Autoren nicht so einer Empfehlung für die Durchführung in klinischen Leitlinienempfehlungen geben können ! 
Eine weitere Meta-Analyse des ADHS-Experten Sonuga-Barke aus dem Jahr 2012 zeigte bei externalen Verhaltensstörungen eine Effektstärke von 0,02 wenn die Lehrer nicht wussten, ob das Kind nun nicht wussten, ob die Eltern des Kindes (bzw. das Kind dann mit den Eltern) ein Elterntraining mitgemacht hatten. 
Eltern zeigten sich etwas mehr angetan, da sie immerhin in Hinblick auf Trotzverhalten bzw. sog. oppositionellem Störverhalten im häuslichen Umfeld und gegenüber Geschwistern einen moderaten Effekt meinten zu erzielen (ES von 0,47 bei Jugendlichen in der Pubertät) 

 

 

 

Neu : Wie verläuft ein Doppelblindversuch mit Methylphenidat bei ADHS-Kindern und Jugendlichen ?

 

Neuer Artikel zum Ablauf und Problematik von der Aussetzung der Wirksamkeit von Methylphenidat (z.B. Ritalin / Equasym) in der Behandlung von ADHS .

Neben dem Thema ADHS bei hyperaktiven Kindern spielt zunehmend auch der Übergang vom Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ADS bzw ADHS in die Pubertät für Angehörige eine besondere Rolle. Nicht selten spielen hier neben Schulversagen eine Vernachlässigung von Plfichten und Aufgaben bis zum Abdriften in Suchtprobleme und Kriminalität eine Rolle. Häufig hört man dabei in der Selbsthilfe wie schwierig die Beratung für Betroffene ist, da die Selbstwahrnehmung krankheitsbedingt eingeschränkt ist. Im Gegensatz zu den klassischen Vorstellungen ist hier weniger die Hyperaktivität bzw. Unruhe als vielmehr ein Problem der Aufmerksamkeits-Steuerung und Daueraufmerksamkeit zu beobachten.

Erhöhen ADHS-Medikamente wie Methylphenidat (Ritalin, Medikinet) das Selbstmordrisiko von Jugendlichen und Erwachsenen ?

Eigentlich sollten Warnungen in Beipackzetteln (Rote Hand bzw. im englischen Sprachgebrauch black-box warning) ja einen Schutz für die Betroffenen erreichen. Untersuchungen zeigen jetzt, dass häufig dies aber auch in das Gegenteil umschlagen könnte.

Forscher der Universität von Montreal haben darauf hingewiesen, dass die Warnhinweise für einen Zusammenhang von ADHS-Medikamenten und erhöhter Selbstmordgefahr überhaupt nicht aktuelle epidemiologische Studien berücksichtigen, die das genaue Gegenteil ergaben.

Danach sei im Bereich Quebeck das Verordnungsverhalten von ADHS-Medikamenten zwischenzeitlich dreimal höher, etwa 9 Prozent der Jungen über 10 Jahren und 4 Prozent von männlichen Teenagern im Alter von 15 oder älter würden eine Medikation erhalten. Im gleichen Untersuchungszeitraum sei der Anteil von Selbstmorden in der Region um 50 Prozent gesunken. Also ganz im Gegensatz zu den beschriebenen Warnungen.

Die Autoren belegen, dass der Einsatz von ADHS-Medikamenten nicht nur unfallbedingte Todesfälle reduziert sondern eben auch das Suizidrisiko senkt und nicht noch erhöht.

Darüber hinaus sei es dann eben so, dass nicht nur Symptome der Hyperaktivität und Ablenkbarkeit zu einer verbesserten Schulbeteiligung und Schulleistungen führten, sondern eben auch Drogen- und Alkoholkonsum, ungewollte Schwangerschaften und impulsive Reaktionen und Aggressionen reduziert werden können. Alles mögliche Risikofaktoren für eine Suizidalität bzw. impulsive , weil unüberlegte Selbstmordversuche in der Risikogruppe.

 

Aggressionen bei ADHS-Kindern

Zu den hoch problematischen Verhaltensproblemen von Kindern mit Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen können Wutausbrüchen und verbale wie handgreifliche Aggressionen gehören.

Dabei wird heute untersucht, ob es eine Untergruppe von ADHS-Kindern (ADHS plus) gibt bzw. in der Therapie berücksichtigt werden muss, die schon seit der frühesten Kindheit Stimmungsschwankungen im Sinne von Reizbarkeit, Schreien, ständiger negativer Stimmung etc aufweisen. Diese Kinder sollen später ein erhöhtes Risiko für einen negativen Verlauf bis hin zu Alkohol- oder Drogenproblemen und Straffälligkeit aufweisen.

Nun gilt eigentlich eine psycho-soziale Begleitung im Sinne von Elterntraining, Verhaltenstherapie und ggf Jugendhilfema0nahmen als Mittel der Wahl für diese spezielle Gruppe von Kindern und Jugendlichen. 

Immer häufiger wird aber von Kinderpsychiatern dann entweder zu atypischen Neuroleptika bzw. sedierenden Medikamenten gegriffen, die aber eigentlich entgegengesetzt zur ADHS-Medikation wirken.

Zudem wird von diesen Kollegen dann auf Stimulanzien meist verzichtet, da diese angeblich die Problematik noch verschlimmern

* Methylphenidat verbessert auch Wutausbrüche und Stimmungsprobleme **

Letztlich zeigt die klinische Erfahrung aber, dass die Gabe von Psychostimulanzien wie Methylphenidat (und auch speziell Amphetamine wie Elvanse) eher eine Besserung als eine Verschlimmerung der Emotionsregulation, Impulsivität und aggressiven Verhaltensausbrüchen erreicht. 

Zu diesem Ergebnis kommt auch eine aktuelle Studie von namhaften ADHS-Experten, die bei über 50 Prozent der allein mit Methylphenidat pharmakologisch behandelten Kindern eine Besserung der Wutausbrüche und Aggressionen feststellte. Auch ohne Neuroleptika.

Mehr zur Studie ADHS und Aggressionen unter Methylphenidat

 

 

Risperidon und Stimulanzien bei hyperaktiven Kindern und Störungen mit oppositionellem Trotzverhalten ?

Grafik von einem aggressiven und trotzigem JungenWenn es um die Behandlung von Aggressionen bzw extremen Trotzverhalten mit Gewaltausbrüchen geht, ist häufig eine medikamentöse Doppelstrategie eine gängige Praxis der Kinder- und Jugendpsychiater.

Die meisten Kinderpsychiater bzw. Psychologen würden naturgemäss zunächst auf ein Elterntraining bzw. Verhaltenstherapie bei entsprechend auffälligen Kindern setzen. Doch leider greifen entsprechende Therapien häufig erst sehr spät bzw. sind ohne eine grundlegende Pharmakotherapie wenig wirksam.

Bisher ist daher die sog. Augmentationstherapie, also die medikamentöse Kom binationstherapie von einem Psychostimulans wie Methylphenidat mit einem weiteren Medikament z.B. aus der Gruppe der Neuroleptika, zwar eine gängige Methode, selten aber bisher untersucht.

Um ehrlich zu bleiben : So ganz wohl ist auch vielen Kinderpsychiatern nicht, wenn es um diese Studien geht. Es könnte ja sein, dass eben doch eher Interessen der Pharmaindustrie und weniger der Kinder bzw. Familien im Mittelpunkt stehen.... Dennoch ist das Leid der Betroffenen bzw. die Ausgrenzung häufig so schwerwiegend, dass man kaum auf eine Medikation verzichten kann. Und hier reicht dann eben auch eine Stimulanzientheraie bei dieser Gruppe von ADHS-Kindern mit zusätzlichen aggressiven Verhaltensstörungen eben leider nicht aus.

Eine amerikanische Studie der Ohio State Universität wurde jetzt im Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatrie untersucht. Die Studie wurde TOSCA-Studie benannt (Treatment of Severe Childhood Aggression) und fasste den Verlauf von 168 Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren zusammen. Einschlusskritierien waren Kinder mit ADHS mit schweren körperlichen Aggressionszuständen. . Die Kinder erhielten Methylphenidat-OROS (also Concerta (R)). Zusätzlich erhielten die Eltern ein fundiertes Elterntraining über 9 Wochen. Ein solches Vorgehen muss man quasi als Goldstandard für die Behandlung von Hyperaktivität plus Aggressionen sehen, ist aber längst noch nicht überall gängige Praxis. So werden immer noch zu selten entsprechende Elterntrainings überhaupt angenommen (bzw noch seltener dann wahrgenommen).


In der TOSCA-Studie wurde nun untersucht, ob die zusätzliche Gabe eines 2. Medikamentes zu dieser Goldstandardbehandlung aus Elterntraining plus Psychostimulans einen zusätzlichen Nutzen brachte. Dazu wurde entweder das Neuroleptikum Risperdal (Wirkstoff Risperdion) oder aber ein Placebo zusätzlich gegeben.
Bei der Kombination zweier Medikamente muss man natürlich an etwaige medikamentöse Nebenwirkungen denken. Diese wurden besonders untersucht. Allerdings gibt es auch durchaus positive Begleiteffekte. So kann die Gabe von Risperidon häufig die Schlafstörungen von Kindern unter der Stimulanzientherapie (bzw. auch ohne Medikation) etwas bessern.

Üblich sind dabei relativ niedrige Dosierungen von 0,5 bis 1 mg Risperidon am Tag

Soweit man es heute beurteilen kann, ist die Gabe von Risperidon bei schweren aggressiven Verhaltensproblemen bei hyperaktiven bzw. aufmerksamkeitsgestörten Kindern (auch als ADHSplus bezeichnet) eine durchaus erfolgsversprechende und sichere Strategie. Dabei sollte dies aber unbedingt durch spezialisierte Kinderärzte oder noch besser Kinder- und Jugendpsychiater im Rahmen eines multimodalen Behandlungskonzeptes erfolgen.

Informationen zu ADHS bei Kindern und Erwachsenen

Betroffene mit einer ADHS - Symptomatik sind häufig sehr lange auf der Suche nach einer qualifizierten Diagnose, da die Symptome häufig auf Erziehungsfehler, mangelnde Zuwendung oder gesellschaftliche Umstände gezogen werden. Heute verstehen wir ADHS aber als eine neurobiologische Entwicklungs- und Regulations- Störung bei der eine physiologische Problematik in der Aktivierung und Bremsen höherer Handlungsfunktionen im Gehirn besteht. Die Therapie für Kinder und Erwachsene mit einer ADS / ADHS -Sympomatik umfasst dann im Sinne eines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes (multimodale Therapie) eine Beratung für die Betroffenen und Angehörigen über die neurobiologischen Grundlagen und die Besonderheiten der Wahrnehmung und Beeinflussung der höheren Handlungsfunktionen (Exekutivfunktionen), Strategien für einen hilfreiche Bewältigungsstrategien im Sinne von Coaching oder einer Verhaltenstherapie sowie Möglichkeiten der Medikamente (Psychostimulantien wie Methylphenidat oder Amphetamine oder Atomoxetin = Strattera).

Auf den Seiten dieses Portals lesen sie mehr über die Symptome , neurobiologische Ursachen, Diagnose und Therapie einschliesslich der medikamentösen Optionen mit Ritalin- und weiteren Methylphenidat-Präparaten sowie Verhaltenstherapie und Psychoedukation von betroffenen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit einer Aufmerksamkeits- Defizit / Hyperaktivitäts- Störung (oder Syndrom). Die sog multimodale Therapie von ADS / AD/HS bei Kindern und für Erwachsene wird leider heute nur selten komplett angeboten.

 

Informationen zu AD/HS Aufmerksamkeits-Defizit / Hyperaktivitäts-Syndrom

für Eltern, Jugendliche und Erwachsene mit Besonderheiten aus dem ADHS-Spektrum von Dr. Martin Winkler

Aktuelle Informationen rund um das Thema ADHS Therapie erhalten Sie u.a. in unserem ADHS-Blog von Dr. Martin Winkler und Dipl. Psych Piero Rossi

Weitere aktuelle Blog-Beiträge zum Thema HKS / ADS / ADHS findet man hier :

 

Twingly Blog Search ADHS lang:de tspan:3m Search results for “ADHS”

 

Neue Infos AD(H)S :


Aktuell :

Gruppentherapie bei Erwachsenen mit AD(H)S: Skills-Training mit DBT oder Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ?

Dr. Edel und sein Team verglichen das Skills-Training für Erwachsenen (sog. Freiburger Konzept) der DBT für Erwachsene mit ADHS mit einem Achtsamkeitsbasierten Training für Erwachsene. Mehr...

  • Medikamente zur Behandlung der Hyperaktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung
    Übersicht über die gängigen Psychostimulanzien
  • Methylphenidat Nebenwirkungen
    Welche Nebenwirkungen haben häufig eingesetzte Medikamente zur Behandlung
  • ADHSspektrum und Kiffen

    Die Selbstmedikation mit Haschisch bzw. das Kiffen ist quasi bei Jugendlichen mit einem Hyperkinetischen Syndrom schon die Regel. Immer wieder hören dann die Eltern bzw. Ärzte, dass dies ja zur Beruhigung notwendig sei. Ich selber sehe das nicht so. Besonders seitdem ich 1999 Bilder zur jeweiligen Hirnaktivität im SPECT von Daniel Amen bei chronischem Kiffen gesehen habe. Ich habe mal aktuelle Artikel aus der Fachpresse bzw. Zeitschriften online zusammengesucht. Mehr zu den Auswirkungen von Cannabis und auch ein fragwürdiger englischsprachiger Artikel zum medizinischen Einsatz von CannabisS hier

  • ADS Aufklärung für ein Kind

    Wie erklärt man kindgerecht die Besonderheiten und Probleme des Aufmerksamkeits-Defizit-/ Hyperaktivitätssyndroms ? Wichtig erscheint dabei, dass man die neurobiologischen Grundlagen eben auch in einer Form erklärt, die dem Kind ein altersgemässes (positives) Bild seiner Problematik eröffnet.

  • Stärken und positive Eigenschaften bei Kindern aus dem ADHS-Spektrum

    Immer wieder werden HKS-Kinder als Störenfriede bezeichnet bzw. unzutreffend AD/HS mit Unruhe und Störverhalten gleichgesetzt. Lesen Sie mehr über die positiven Eigenschaften, Ressourcen und Stärken von Menschen mit Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen.

  • Störung mit oppositionellem Trotzverhalten bei hyperaktiven Kindern

    Attentin : Informationen zur Behandlung mit Amphetaminen

     

     

    • Elvanse : Lisdexamfetamin zur Behandlung von AD/HS

       

      Symptome des unaufmerksmaen Subtyps

      Was sind die typischen Beschwerden bzw. Merkmale des sog. unaufmerksamen Subtyps von ADS (auch hypoaktiver Typ genannt) ? Leider werden gerade die stillen (und häufig auch die intelligenteren) Mädchen mit ADS lange Zeit nicht erkannt. Dabei diskutiert man inzwischen einen weiteren Subtyp (sog. Sluggish cognitive tempo)
    • Wie wirkt Methylphenidat bei ADHS und bei Menschen ohne AD(H)S ?

      Grundlagenwissen zur Wirkung von Methylphenidat (z.B. Ritalin) und bei neurotypischen Menschen.

Elterntraining AD(H)S / ADS

Was man als Papa oder Mama zu Thema Aufmerksamkeits-Defizit mit und ohne Hyperaktivität wissen solte. Und wie man selber nicht auf der Strecke des Angehörigen-Burnout bei ADHS bleibt

Ein typischer Workshop beginnt am Freitag nachmittags mit einem Kennenlernen. Wir beschäftigen uns zunächst mit den Stärken und Ressourcen der Kinder und Jugendlichen bzw. wirksamen eigenen Strategien oder Unterstützungsmöglichkeiten sowie funktionierende Kommunikation in der Familie

ADHS Therapie und Elterntraining Der Samstag beginnt mit einer gemeinsamen Aktivierung (unter Einbeziehung von Bestandteilen des Impro-Theaters). Anschliessend geht es um Grundlagen des Störungsbildes unter Berücksichtigung der höheren Handlungsfunktionen bzw. Störungen der sogenannten Exekutivfunktionen. Wie erklärt man verständlich die Symptomatik und neurobiologische Grundlagen. Welche Behandlungsmöglichkeiten sind sinnvoll, wovon sollte man besser die Finger lassen.

Einen gewissen Schwerpunkt wird das Thema Schlaf bzw. Schlafstörungen haben bzw. die ersten Stunden des Tages...

Nach einer Pause geht es dann um wirksame Hilfen beim Lernen bzw. den Hausaufgaben bei den hyperaktiven Kindern oder den Träumerchen mit dem sog. unaufmerksamen Subtyp (hyperaktiver Typ ADS). Dann steht das Thema Medikation im Mittelpunkt : Wann sollte man Medikamente wie einsetzen. Wann kann man auf Medikation (wieder) verzichten. Welche Nebenwirkungen könnten auftreten ?

Am frühen Abend soll es dann eine Frage und Antworten-Runde geben : Nach dem Motto : Was sie schon immer über ADHS wissen wollten, aber ihrem Arzt nicht fragen wollten / konnten.

Der Sonntag hat als Oberthema Konflikte und Umgang mit Aggressionen Wie vermeidet man Auseinandersetzungen bzw wie geht man mit Konflikten und Aggressionen um. Auch das Thema Begleitstörungen wie Störung mit oppositionellem Trotzverhalten spielt dabei eine Rolle.

Abschliessend soll es dann um weitere ambulante Hilfen und Weiterbetreuung gehen.

Die Workshops finden jeweils von Freitag bis Sonntag in der Kinder-Rehabiliationsklinik in Bad Kösen statt. Informationen zu Kosten und Förderungsmöglichkeiten durch ihre Krankenkasse gerne unter martin.winkler(at)rehaklinik.de

Weitere Anfragen für Vorträge und Workshops auch an anderen Orten sind natürlich jederzeit möglich

(Photoquelle zum Thema Elterntraining : Helene Souza / pixelio.de


Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen aus der Sicht der Kinder : Kein ADSler will stören oder unaufmerksam sein !

Gefühlsabsturz bei ADHS (Quelle : Geraldine Nitsch/Schönitz / pixelio.de)Kinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene mit einer sog. Aufmerksamkeitskeits- Defizit/ Hyperaktivitätsstörungen werden in der Öffentlichkeit häufig eher durch Störverhalten bzw. ihre auffällige Bewegungsunruhe ("Zappeligkeit") in den Fokus negativer Aufmerksamkeit gesetzt. Diese Aussensicht auf dieses häufigste kinder- und jugendpsychiatrische Krankheitsbild verkennt dabei aber die eigentliche Problematik der Betroffenen und ihrer Familien.

Und nur selten versetzt sich mal eine andere Person in den Blickwinkel des Kindes mit ADHS, das nun ganz sicher nicht absichtlich stören oder nicht-aufpassen will.

Die Hauptproblematik der Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung liegt einerseits in einem anderen Wahrnehmungs- und Emotionsregulationsstil, der zu einer Überflutung durch innere und äußere Reize führt. Dabei kann bei ADHS die Aufmerksamkeit zumeist nicht genügend aktiviert bzw. bei monotonen und fremdbestimmten Aufgaben gehalten werden. Die Betroffenen erleben aufgrund ihrer starken Reizoffenheit im Sinne einer Reizfilterschwäche dabei ein inneres Chaos, zumal wichtige und unwichtige Informationen gar nicht mehr sortiert werden.
Die Impulskontrollproblematik führt einerseits dazu, dass vorschnell etwas gesagt oder getan wird, andererseits aber eben auch Anweisungen gar nicht umgesetzt werden (können). Das Gefühlsleben ist dann wie eine Achterbahn, wobei es den Betroffenen an Eingriffsmöglichkeiten im Sinne einer funktionierenden Selbstregulation fehlt.

Gefühlsabsturz bei AD(H)S (Quelle : Geraldine Nitsch/Schönitz / pixelio.de)

 

So kppt die Stimmung bei geringsten Anlässen bzw. ein Perspektivenwechsel wie das eigene Verhalten auf andere Personen wirken muss, misslingt. Diese Gefühlsabstürze bei ADHS können besonders bei gleichzeitigem Vorliegen von einer Störung mit oppositionellem Trotzverhalten zu einer Herausforderung für alle Beteilgten führen.

Die Betroffenen wirken häufig leicht reizbark, frustriert, sind aber innerlich eher verletzt und irritiert.

Bei allen Stärken und tollen Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Empathie und Anteilnahme für andere Menschen, aber auch Tierliebe oder Kreativität : Das Störungsbild ADS bzw Hyperaktivität ührt nicht selten dazu, dass eine zielgerichte Selbststeuerung im Sinne von altersgemässer Planungs- und Problemlösefähigkeit nicht möglich ist. Die Betroffenen wirken so unreif bzw. wesentlich jünger als es der Altersnorm entsprechen müsste. Dies führt nicht selten dazu, dass sie mit Gleichaltrigen weniger Kontakte haben bzw. sich negativen Peer-Groups anschliessen bzw. in eine zunehmende Isolation geraten.

 


 

 

 

 

Vorträge und Workshops zu AD(H)S / ADS von Dr. Martin Winkler

 

Im Jahr 2016 werde ich u.a. in Frankenberg (Sachsen) einen Vortrag zu ADHS und Partnerschaft machen (März) und auch einen Workshop anbieten.

Dann werde ich einen Vortrag in Berlin zum Thema ADHS-Dilemma anbieten

Neben einem internen Schulworkshop für Pädagogen zum Thema ADHS und Lernen geht es dann weiter mit dem Betreuerworkshop für die Ferienfreizeit von TOKOL ev für Kinder und Jugendliche mit ADHS und Asperger in Laubach.

Weitere Themen dieses Jahr wird dann ein Vortrag zu ADHS und Schlafstörungen bzw. Essprobleme in Köln vor dem Qualitätszirkel sein und hoffentlich auch ein Treffen mit der dortigen Selbsthilfegruppe. dpa Schliesslich ist ein weiterer Workshop für Aktive der Selbsthilfe in Emsen bei Harburg geplant, der sich dem Thema Empathieerschöpfung bzw Selbstüberforderung widmet.

Schliesslich dann für ADHS-Deutschland einen Vortrag für die Gruppenleiter zum Thema nicht-medikamentöse Therapieverfahren bei ADHS in Hirscheid.

Sollten Sie weitere Anfragen für Vorträge oder Workshops haben, so stehe ich für Rückfragen gerne unter webpsychiater(at)gmail.com zur Verfügung.

 

 

Aufmerksamkeitsstörungen durch ADS bei Senioren ?

In einem aktuellen Artikel der Washington Post wird das Thema von nicht erkanntem ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit/ Hyperaktivitäts-Syndrom) bei älteren Menschen beleuchtet. Naturgemäss ist die Abgrenzung von einem ganz normalen altersgemässen Nachlassen der Konzentrations- und besonders Merkfähigkeit bei Senioren nicht so ganz einfach von ADS-Symptomen zu unterscheiden.

ADHS SeniorenEine aktuelle holländische Studie fand dabei bei 2,8 Prozent von über 60 jährigen eine ADS-Symptomatik auf.Etwa 4,2 Prozent der Senioren wiesen Symptome aber nicht das klinische Vollbild des Hyperkinetischen Syndroms (HKS bzw. ADS).

Dabei ist die Aufmerksamkeitsstörung oder die Behandlung mit entsprechenden ADS-Medikamenten selber kein Risikofaktor für die Entwicklung einer späteren Demenz (siehe hier). Meistens wirken Menschen mit einer entsprechenen ADS-Disposition eben auch deutlich jünger bzw. geistig reger und aktiver als es der Altersnorm entspricht.

Natürlich wäre ein Hauptunterschied, dass sich eine Konstitution lebenslang, d.h. seit der frühesten Kindheit wie ein roter Faden durch das Leben zieht. Im Gegensatz zu der landläufigen Auffassung, dass sich ADHS primär über motorische Unruhe zeigt ("Hyperaktivität"), stehen aber doch eher Symptome der Unaufmerksamkeit und Ablenkbarkeit im Vordergrund.

Ältere Menschen mit Hintergrund bzw. Konstitution leiden somit weniger unter den Primärsymptomen der ADHS-Symptomatik. Diese haben sie mehr oder weniger lebenslang kompensieren müssen bzw. können. Vielmehr löst das Gefühl "anders zu sein" bzw die ständigen Rückschläge, Ausgrenzungen und Hilflosigkeitserfahrungen einen Leidensdruck aus. Dies wird dann von Psychiatern eher als Depression fehlgedeutet.
Meistens reicht es dann nicht, Medikamente zu verordnen. Vielmehr ist eine längere Begleitung mit einer umfassenden Aufklärung über die neurobiologischen Grundlagen von ADHS, Informationen über Schlaf und Emotionsverabeitung, Essverhalten bzw. Berücksichtigung von zusätzlichen Begleit- und Folgestörungen gefragt. Dies mündet dann in eine psychotherapeutische Aufarbeitung der eigenen Lebensbiographie. Wenn man denn einen entsprechenden Psychotherapeuten findet....

 

(Fotoquelle : uschi dreiucker / pixelio.de)


 

 

ADHS , Angst und Schlafstörungen

Von der Wechselwirkungen von nicht erholsamem Schlaf und Aufmerksamkeitsproblemen
ADHS und Müdigkeit Fotoquelle : Linda Dahrmann / pixelio.de

In den vergangenen Monaten kommt die Bedeutung von Schlafstörungen bei psychischen Erkrankungen stärker "in Mode". Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit chronobiologischen Aspekten bei ADS da praktisch alle Kinder und viele Erwachsene mit ADHS in der ein oder anderen Form über nicht erholsamen Schlaf klagen.

 

Naturgemäss ist es dann schwierig zu unterscheiden, ob schlechte Konzentrationsleistungen, mehr Fehler bei Aufgaben bzw. stärkere Ablenkbarkeit eine Folge von Müdigkeit sind, oder aber ob die Konstitution zu Schlafstörungen bzw. einem unruhigeren Schlaf mit mehr Unterbrechungen bzw. Störungen in der Traumschlafverarbeitung des REM-Schlafs führt.

Vermutlich gilt : Sowohl als auch...

Der folgende englischsprachige Artikel versucht hier einen Einblick in die komplexe Materie zu geben. Weiter

 

ADHS vom unaufmerksamen Subtyp bei Mädchen

Immer wieder erhalte ich Anfragen von Müttern oder selber betroffenenen Jugendlichen, die unter den Folgen von ADS vom unaufmerksamen Subtyp leiden. Hier stehen neben Schlafstörungen und Lernstörungen häufiger die Internalisierungsstörungen im Sinne von Depressionen bzw. niedrigem Selbstwertgefühl, Erschöpfungssyndrome aber auch sekundäre Traumatisierungen durch die Lebenslangen Probleme im Vordergrund. Auch Essstörungen, Zwangsstörungen oder aber Schmerzsyndrome wie Fibromyalgie sind häufiger zu beobachten.

An meiner neuen Arbeitsstätte, der Saale-Klinik in Bad Kösen, möchte ich gezielte Rehabilitationsmaßnahmen auch für Jugendliche mit derartigen Problemenkreise der ADHS-Symptomatik anbieten. Bei Interesse bitte Mail an webpsychiater(at)googlemail.com

 

Literaturempfehlung zu ADHS bei Jugendlichen und Erwachsenen

Von Cordula Neuhaus ist 2013 ein neuer Ratgeber für Jugendliche und Erwachsene veröffentlicht worden. Frau Neuhaus kennt sich wie kaum eine andere Expertin mit der Lebenswirklichkeit bzw. den emotionalen Regulationsproblemen und Selbstwertproblemen bei ADS und Hyperaktivität aus. Dies vermittelt sie alltagsrelevant und nicht abgehoben. Auf jeden Fall ein Tip wert.

 

ADHS und ADS Informationen zu Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstoerungen bei Kindern und Erwachsenen von Dr Martin Winkler Weitere Fachinformationen bzw. empfehlenswerte Webseiten zum Thema Somatisierungssstörung (Webseite medinfo)

 

 

 

Bücher / Ratgeber zum Thema ADHS

 

 

ADHS Therapie und Informationen , Ursachen, Häufigkeit Beschwerden / Symptome / Diagnostik / Behandlung Medikamente Leitlinien/ Alternativmedizin /Webseiten und Blogs / Selbsthilfe / Expertenrat / Bücher

Weitere interessante Webseiten zum Aufmerksamkeits-Defizit/ Hyperaktivitäts-Syndrom
(wird auf einer neuen Seite gezeigt)
Achtung: Die Informationen auf Web4Health ersetzen nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt oder Psychologen! Sie stellen nur ein Informationsangebot dar, das wir nach hohen Qualitätskriterien und klinischer Erfahrung gestalten. Alle Informationen über diagnostische und therapeutische Methoden (inkl. Informationen über Medikamente) gelten nicht als persönliche Empfehlung oder Therapievorschlag. Für den Inhalt der verlinkten Internetseiten wird keine Haftung übernommen. Insbesondere gibt der Inhalt dieser Internetseiten nicht notwendig die Meinung von Web4Health wieder. Sollten Sie Änderungsvorschläge haben oder Fehler bemerkt haben, schreiben Sie uns .
Anfang Top
Start Suche Themen Foren Expertenrat Neu Login/out Privat
adhd-menu Separator Copyright 2003-2014 Web4Health