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Was ist Stress ? Stressbewältigung und Stressabbau zur Entspannung

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Geschrieben von: Martin Winkler
Erstfassung: 2003-07-31. Geändert: 2011-11-27.

Ich möchte mehr zu Stress und psychosomatischen Beschwerden erfahren.
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Wie geht man richtig mit Stress um ?
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Antwort:

Stress und Stressbewältigung

Was ist Stress? Wissen in Fragen und Antworten zur Stressbewältigung und Stressabbau

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Was ist Stress ? 


Alle Menschen fühlen sich früher oder später - und meist wiederholt - "gestresst". Stress bedeutet dabei aber zunächst nur eine sehr unspezifische Beschreibung für Druck. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Mechanik und bezeichnet die Einwirkung einer äußeren Kraft, die zu einer Verformung bzw. Druck führt. Auch im Leben erleben wir häufig Druck oder sind Anforderungen sehr unterschiedlicher Art ausgesetzt. Dies kann sich im Privatleben, in der Ausbildung oder im Beruf ergeben.

Was ist nun aber Stress im Sinne der psychotherapeutischen Sicht? Wie erlebt jeder Einzelne solche Belastungssituationen und welchen Umgang hat er oder sie damit? Wie kann man eine wirksame Stressbewältigung erlernen?

Als Stressoren bezeichnet man alle inneren und äußeren Anforderungen, die der Organismus bewältigen muss und sich daran anpassen muss. Das können also durchaus auch positive Ereignisse sein. Erst die Bewertung als unangenehm bzw. die fehlende Fähigkeit, sich auf die Situation und die besonderen Bedingungen anzupassen, können dann eine Stressreaktion auslösen, die wir als beeinträchtigend erleben.

Somit geht negativer Stress mit unangenehmen und belastenden Gefühlen (Emotionen) einher, z.B. Traurigkeit oder Wut. Häufig besteht auch die Einschätzung, dass man einer Situation hilflos gegenüber steht - also sich machtlos fühlt. Somit tritt häufig auch ein Gefühl der Bedrohung hinzu. Wenn wir unsere Existenz oder Gesundheit, unser Privatleben oder eine uns wichtige Entscheidung treffen sollen fühlen wir uns physiologisch gestresst.

Eine Person, die Opfer eines Überfalls wird, wird ganz offensichtlich unter Stress stehen, da ihr Leben bedroht ist. Ein Student, der vor einer wichtigen Prüfung steht, sieht sich bedroht, weil möglicherweise seine weitere Zukunft davon abhängen könnte und ein Scheitern für ihn (subjektiv) eine ernste Konsequenz für sein weiteres Leben haben könnte.

Manchmal sind die Gründe für die Bedrohung nicht so offensichtlich, aber die subjektive Gefahr ist ein Kern des Stressgeschehens. Dabei geht es nicht um die "objektive Bedrohung", sondern um das subjektive Erleben dabei. Stressmanagment bedeutet gerade, sich auf Alltagsbelastungen einzustellen. Somit sind es häufig nicht ganz schlimme oder aussergewöhnliche Ereignisse, die wir als "Stress" erleben oder die unsere Lebensqualität beeinträchtigen. Es sind die tägliche Ärgernisse oder unausgesprochene Konflikte, die zur subjektiven Beeinträchtigung beitragen.

Häufig erlebt man dabei, dass Patienten nicht auf solche "Kleinigkeiten" achten. Sie denken, dass irgendein grösserer unbewusster Konflikt, ein riesen Problem oder aber eine unerkannte körperliche Erkrankung dazu beiträgt, dass sie sich unwohl fühlen. Um zu erkenne, ob man nun durch Alltagsanforderunge beeinträchtig ist, sollte man eine Liste mit den eigenen, d.h. ganz individuellen Belastungen aufstellen. Hierzu könnten Sie beispielhaft sich an der folgenden Liste von Dingen orientieren, die Menschen als unterschiedlich belastend einschätzen werden. Je mehr Belastungen sie für sich selber erkennen, desto besser können sie darauf angepasst reagieren.

Beispiele für Situationen, die Menschen als belastend erleben :

  • Termindruck, Zeitnot und Hetze
  • Konflikte mit Kollegen und Mitarbeitern
  • Ärger mit dem Chef / Vorgesetzen
  • ungenaue Anweisungen und Vorgaben im Beruf
  • Ärger mit Kunden / Publikumsverkehr
  • Schwierigkeiten mit Papierkram / Ordnung
  • leichte Ablenkbarkeit /
  • Ungerechtfertigte Kritik an der eigenen Person
  • Neue Verantwortung
  • Zunehmender Arbeitsanfall bei Kündigungen / Krankheit
  • Informationsüberflutung / neue Medien
  • Ständige Störquellen (z.B. Telefonklingeln / Durchgangszimmer)
  • Lärm
  • Autofahrt / Stau
  • Termindruck am Morgen
  • Verhaltensauffälligkeiten / Schulprobleme der Kinder
  • Krankheiten und Pflegefälle in der Familie
  • Konflikte in der Partnerschaft
  • finanzielle Sorgen
  • Schlafprobleme
Sicher fallen Ihnen noch weitere Belastungen ein. Stellen Sie sich daher eine Liste mit eigenen Beispielen zusammen, die eine erste Analyse von Belastungsfaktoren in ihrem Leben geben.

Fragebogen zur Stressbelastung

Neuer Ansatz bei Stress zur Stressbewältigung über Innere Bilder und Entschleunigung über Augenbewegungen wie im Traumschlaf

emoflex® – ein System, das REM-Schlaf-Erholung nachbildet

Schlafen Sie schwer ein? Sind Sie oft nicht ganz bei der Sache? Fühlen Sie sich schlapp und müde? Reagieren Sie häufig gereizt? - Wenn Sie sich so erleben, hat sich Ihr Körper bereits auf den Weg in Richtung Entlastung gemacht, denn dies sind alles Anzeichen, die auf ein besonders Phänomen hinweisen:

Die meisten Erschöpfungssymptome haben eine erstaunliche Ähnlichkeit mit unserem Erholungskonzept „Nr. Eins“, dem REM-Schlaf!

In dieser besonderen Schlafphase verfällt fast unsere gesamte Muskulatur in eine Art Lähmung, in einer tiefen Bewusstlosigkeit lösen sich die Sorgen aus dem Zwischenspeicher werden beruhigt und in unseren Erfahrungsschatz integriert. Wenn sich diese Kombination von körperlichen Einstellungen auf die richtige Art miteinander zu einem Zustand verbinden, entsteht Entlastung, die uns für den nächsten Tag wieder fit machen soll. Unser Bewusstsein wird geklärt. Am nächsten Tag können wir wieder hellwach und konzentriert sein, sind gut gelaunt und lange leistungsfähig.

Stellen wir uns einmal Stress wie Dreck (z.B. Laub) vor, dass über den Tag in ein Schwimmbecken fällt. Je mehr emotionale Erlebnisse wir so haben, desto mehr sammelt sich dann langsam am Boden des Beckens ab. Das wären also die Stressoren. Aufgabe des REM-Schlafes in der Nacht wäre es, wie eine Art Putzroboter ausreichend tief und ausreichend lange zum Boden abzutauchen und dort im Traum-Schlaf die emotionalen Last zu beseitigen. Häufig reicht aber die Schlafzeit bzw. Schlafqualität nicht aus, um diesen Putz-job zu erledigen. Oder aber bestimmte emotionale Belastungen können nicht durch diesen Putzroboter verarbeitet werden (was für traumatische Erlebnisse gilt). Dies würde dann zu einem nicht erholsamen Schlaf und eine mangelnden emotionalen Flexibilität am Tag führen. Wir fühlen uns "gestresst", gerade weil eben die Schlafqualität fehlt. Viele Stresssymptome kann man als Folge dieses nicht ausreichenden REM-Schlafes verstehen.

Im Wachzustand besser emoflex® als Schläfrigkeit Im Schlaf und zur Wiederherstellung unserer Leistungsfähigkeit, unserer Konzentration und Kreativität sind diese körperlichen Strategien hilfreich, ja, unverzichtbar! Wenn sie jedoch z.T. im Wachbewusstsein auftreten, wirken sie störend:

  • Wenn sich am Tage unser Muskeltonus absenkt, fühlen wir uns schwach und kraftlos.
  • Wenn sich am Tage, oder bereits beim Einschlafen unser Zwischenspeicher öffnet und uns alles unverarbeitete ins Bewusstsein strömt, können wir uns nicht mehr konzentrieren; nicht auf die Arbeit und auch nicht aufs Einschlafen.
  • Wenn sich am Tage unser Bewusstsein in Richtung Bewusstlosigkeit auf den Weg macht, kann es sogar gefährlich werden. Maschinen bedienen oder am Straßenverkehr teilnehmen, wird nun zum Risiko.
    Nachts ist der REM-Schlaf hilfreich und nützlich. Wird er aus Gründen der Überforderung, und wenn auch nur teilweise, am Tage gestartet, so werden wir gestört.
    Das emoflex®-Handwerkszeug ist neurowissenschaftlich fundiert und leicht zu handhaben. Mit dem emoflex®-Handwerkszeug ahmen wir die Strategien des REM-Schlafs nach und folgen damit der Bewegung, die uns unser überforderter Organismus bereits vorgibt. In der Regel schlafen wir bereits nach den ersten Übungen besser ein und durch, erwachen erholter und sind am nächsten Tage ausgeglichener. Wir können wieder leichter Entscheidungen treffen und bekommen neuen Zugang zu Kreativität und Empathie.
    Besteht Erschöpfung in Kraftlosigkeit, einem „leeren Tank“, oder sind wir einfach so bedürftig nach dem entlastenden REM-Schlaf, dass unser Tag- und Nachtbewusstsein sich zu vermischen beginnt?! Dieses Hintergrundverständnis und die praktischen Übungen bieten einen erfrischend leichten Ausstieg aus der Erschöpfungsspirale an, in der sich viele Menschen befinden. Sie können etwas für sich tun!

    Mehr Informationen zur  Stressbewältigung

    Buchempfehlung zum Thema Stress, Stressmanagement , Stressabbau und psychische Auswirkungen

    Hilfen bei Stress : In der modernen Psychotherapie bzw. Selbsthilfe bei Stress-Belastunengen stehen Achtsamkeit und positive Emotionen im Vordergrund. Die Achtsamkeit-basierte Stressbewältigung schärft die Wahrnehmung der Realität und beendet das Gedankenrasen und Grübeln bei Stress.

    Immer mehr Menschen sind durch Stress-Belastungen im Alltag beeinträchtigt. Web4health hat Informationen zu psychosomatischen Erkrankungen und Anti-Stress-Hilfe zum Thema

    Stress und Stressbewältigung

    für Sie gesammelt.

    Psychosomatik : psychische und somatische Beschwerden bei Stress und Belastungen
    Behandlung von Stress in der Psychosomatik
    Hilfe erhalten

    Gestresst? Was ist die Definition von Stress?

    Stress bedeutet aus psychotherapeutischer Sicht zunächst einmal ein völlig allgemeiner Druck oder eine Belastung für die keine ausreichende eigene Bewältigungsmöglichkeit oder Anpassung möglich ist. Das Gleichgewicht zwischen Belastungen und Entspannung ist gestört

    Aktuelle Nachrichten aus der Wissenschaft zum Thema Stress-Bewältigung

    Ratgeber zum Thema Stress / Stressbewältigung

    Stress bis zum Abwinken ?

    10 Tipps im Umgang mit Stress und Belastungen

    10 Tipps im Umgang mit Stress und Belastungen : Stressbewältigung bedeutet Veränderung von Einstellungen und Verhalten

    Fast alle Menschen verspüren den Wunsch Stress zu reduzieren oder ihr Leben zu entschleunigen, mehr Entspannung Lebensqualität zu erleben. Doch schon allein der Versuch der Änderung der Lebensumstände kann schief gehen, wenn man ständig dabei an der falschen Stelle ansetzt. Meistens versucht man unbewusst bei anderen Menschen (oder den "Umständen) eine Änderung zu erwarten. Dabei liegt der Schlüssel zur Stressbewältigung in der Vereinfachung bzw. geschickten schrittweisen Beseitigung von Stressauslösern bei sich selbst !

    Hierbei hat jeder Mensch eine ganz besondere Art und Weise, wie er oder sie mit Belastungen und Anpassungsanforderungen umgeht. Stress bedeutet ja auch, dass man einer neuen oder sich ständig wiederholenden Anpassungherausforderung eher hilflos gegenübersteht. Sei es, weil es einfach zu viele Belastungen auf einmal sind, weil man sich Unterstützung wünscht und nicht erhält, oder aber andere ungünstige Lebensumstände zu einer Chronifizierung des Stress beitragen.

    Wenn man unter einer ständigen Belastung steht, reagieren viele Menschen eben auch entsprechend alarmiert bzw. verhaltens ich anders als unter relaxten, d.h. normalen Lebensumständen.

    Wenn man nun unter Belastung zu stereotypen, d.h. schon unreflektiert eingeschliffenen Mustern im Verhalten bzw. ständigem Reagieren-müssen neigt, ist es Zeit für eine Reflektion und Innehalten.

    Hier sind einige erfolgsversprechende Ratschläge, um Stress zu reduzieren

    1. Vermeiden Sie Streit und Dauerdiskussionen

    Eine Hauptquelle für inneren Stress sind sinnlose Diskussionen oder Predigten, die sie an andere Personen richten. Das Ausdiskutieren von Dauerstreitthemen in einer Familie oder am Arbeitsplatz ist häufig vergebene Energie und Zeit, da keine Partei "gewinnt" und sich meist ein Aufschaukeln der inneren Unruhe und Anspannung statt eine Lösung abzeichnet. Selbst wenn eine Partei klein begibt, so bleibt doch ein unangenehmes Spannungsgefühl zurück. Und selbst als Sieger wird man doch nur auf die nächste Gegenattacke warten müssen.
    Sinnvoll ist es, eine angriffsfreie Form der Kommunikation zu erlernen und nicht in einen ständigen Diskurs mit Rede und Gegenrede zu verfallen. Lernen sie das Zuhören und das Zusammenfassen in eigenen Worten, um eine sinnvolle Form des Miteinander Reden zu erlernen.

    Ein Kommunikationstraining kann eine sehr sinnvolle Form der Stressbewältigung sein.

    2. Geben sie nicht überall ihren Senf dazu

    Einige Menschen müssen zu fast jedem Thema ihre Meinung loslassen. Und das ungefragt oder sogar aus Prinzip immer wieder mit einer entgegengesetzten Position oder Meinung. Einige Menschen müssen ständig Kritik üben bzw. sehen nur das Negative. Sie stürzen mit Kritik und Abwertung in ein Gespräch und wundern sich, dass sie auf wenig Gehör stossen. Der Versuch dann noch weiter Argumente zu liefern muss aber ins Leere führen.
    Warten Sie, bis ihre Meinung und Position gefragt ist und versuchen sie eine angriffsfreie Form der Darstellung ihrer Sichtweise zu üben. Das gelingt besser, wenn man nicht mehr "unter Strom" ist, d.h. die ganz akute Form der emotionalen Belastung vorbei ist.
    Gerade bei problematischen Themen ist es ein guter Tip, eine Nacht drüber zu schlafen, bis man seine Meinung dazu äußert.


    3. Reagieren sie nicht auf einen Angriffe von Anderen


    Unter Stress und Anspannung werden wir häufig schon durch ein Wort, ein Blick oder den Tonfall gereizt und ärgerlich und empfinden dies als Angriff. Wenn sie sich angegriffen fühlen, vermeiden Sie möglichst die unmittelbare Gegenreaktion und gehen sie wie im Jodo oder anderen Kampfsportarten der direkten Konfrontation aus dem Weg und schützen ihre Kräfte und Ressourcen für ein konstruktives Vorgehen. Wenn andere Menschen ihnen gegeüber aggressiv oder ärgerlich auftreten sollten sie sich klarmachen, dass dies nicht umittelbar mit IHNEN zu tun haben muss. Vielleicht hatte diese Person einfach einen schlechten Tag oder neigt halt generell zu dieser eher ungünstigen Art mit eigenen unbewältigten Problemen und Gefühlen konfrontativ umzugehen.
    Typischerweise würde man nun auf einen solchen Angriff mit einem - allerdings sinnlosen" Gegenangriff reagieren bzw. angepannt, innerlich unruhig und aggressiv zu werden. Meist leider mit der Folge, dass diese negative Energie eben in einem Gegenangriff nicht wirklich gelöst werden kann sondern mit in eine schlaflose Nacht genommen wird.

    Lassen sie sich nicht in den Ärger oder Frust der anderen Person (Kollege, Chef, Familienmitglied) hineinziehen. Wenn es berechtigten Anlass zur Kritik gibt, entschuldigen sie sich höfflich. Lassen sie sich aber in der akuten Phase des Streits nicht auf eine Diskussion ein.

    Seien sie schlau : Sie können nur für ihre eigene Gesundheit gewinnen, wenn sie dem Ärger und Frust aus dem Weg gehen.

    4. Erwarten Sie nicht Perfektion und 150% von sich oder ihre Umgebung

    Perfektionismus ist eine der Haut-Quellen für Stress. Der Wunsch, ein nicht erreichbares überhöhtes Ziel bzw. einen selbstgesteckten Anspruch zu erfüllen, muss scheitern. Sei es, dass man sich selber Ziele setzt, die nicht konkret oder nicht erreichbar sind oder aber Dinge von anderen Menschen erwartet, die diese nicht erfüllen wollen oder können. Mit 80 Prozent wären viele Menschen weit erfolgreicher und glücklicher, als mit nicht erreichbaren 150 Prozent.

    Meistens liegt Perfektionismus daran, dass die eigenen Ziele völlig unklar formuliert bzw. nur ein abstraktes Endziel formuliert wird. Wichtiger wäre es, kurzfristige Wegpunkte auf dem Weg zum Ziel sich vor Augen führen (visualisieren) zu können und sich daran zu orientieren, wo man zwischenzeitlich auf dem Weg zum Ziel ist.

    5. Sie müssen es nicht ALLEN recht-machen wollen

    Sie sind anders als die Anderen. Und das ist auch gut so, dass es andere Ansichten, Persönlichkeiten und Meinungen gibt. Das bedeutet auch, dass Sie nicht den Beifall und die Anerkennung von allen anderen Menschen erwarten oder suchen sollten. Dies ist ebenso wie Perfektionismus ein unerreichbares und damit frustrierendes Ziel und damit nur Zeitverschwendung und eine weitere häufige Quelle von Stress.
    Statt es anderen Menschen recht machen zu müssen, sollten sie einmal auf ihre eigene Lebensqualität achten und Achtsamkeit als Mittel der Stressreduktion praktizieren. Bleiben sie im Hier und Jetzt und suchen sie Aktivitäten, die für sie positiv und wertvoll sind. Machen sie es sich recht.
    Damit bekommen sie schon ein paar Kilo Stressbelastung von ihren Schultern bzw. müssen sich nicht noch (nicht ausgesprochene) Erwartungen und Belastungen anderer Menschen aufhalsen

    6. Gestalten und leben sie ihr eigenes Leben

    Natürlich können sie nicht jeden Menschen mögen, den sie treffen. Somit werden auch nict alle anderen Personen sie sofort ins Herz schliessen. Das ist völlig o.K. und sagt überhaupt nichts darüber aus, ob sie nun eine wertvolle Person sind. Besonders im engeren Familienkreis oder bei Freunden erwarten nun viele Menschen, dass ihnen uneingeschränkte Sympathie und Liebe zufliessen müsste. Andere Auffassungen oder Gefühle werden als persönliche Kritik an der eigenen Person aufgefasst. Was meistens nicht richtig ist. Es ist ein häufiges Phänomen in Familien, dass nicht alle erwachsenen Kinder die gleiche Wertschätzung erhalten. Das kann verletzend und ungerecht sein. Aber sie sollten dies nicht zu persönlich nehmen und statt dessen auf andere Beziehungen und Netzwerke in ihrem Leben setzen. Sich allein von einer Person oder der eigenen Familie abhängig zu machen ist für das Selbstwertgefühl selten gut. Suchen und pflegen sie aktiv den Kontakt zu anderen Menschen in einem Verein, einem Chor oder einer anderen Musikgruppe, einer Kirchengemeinde oder einer anderen Gruppe von Menschen mit ähnlichen Interessen.


    7. Grübeln Sie nicht über Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit



    Schuldgefühle oder ständiges Grübeln über die Vergangenheit ist eine weitere beliebte Quelle für seelischen Stress und kann letztlich nur dazu führen, dass sie sich noch depressiver und hoffnungsloser fühlen werden. Fehler und Versäumnisse in der Vergangenheit werden sich nicht mehr beseitigen lassen, sie können die Zeit nicht zurückdrehen. Umso wichtiger ist es, die Energie in die Zukunft zu legen und sich nicht in immer wieder gleich ablaufende Schleifen der Gedanken, Gefühle und Verhalten verleiten zu lassen. Es kann schon ein grosser Schritt sein, automatisch ablaufende negative Gedanken und Verhaltensmuster zu erkennen und sich dann innerlich STOPP zu sagen. Leben Sie in der Gegenwart und machen sie das Beste aus dem heutigen Tag, dem Moment . Schliessen Sie mit der Vergangenheit ab bzw. legen sie alte Probleme zunächst zur Seite, um sie später Schritt für Schritt abarbeiten zu können.

    Aus Fehlern kann man nur lernen und es als Herausforderung sehen, über positive Aktivitäten sich in eine bessere Stimmung bzw. Handlungsfähigkeit zu bringen.


    8. Sehen sie die Zukunft als positive Herausforderung

    Menschen unter chronischem Stress, mit Depressionen oder Angsterkrankungen sehen die Zukunft mit schwarzen Augen bzw. nur unter dem Blickwinkel möglicher Gefahren und Scheiterns, weil ihr Gehirn im Alarmmodus ist. Eine konstruktive positive Sichtweise bei Stress und Belastungen zu entwickeln ist eine ziemliche Herausforderung. Das Unterbewusstsein benötigt aber positive bzw. konstruktive Beschreibungen und Sichtweisen, um sich aus dem ständigen Leerlauf nach einer scheinbaren Lösung zu befreien.

    Hier gilt es einen bewussten Blickwinkel auf die positiven Dinge und Erfolge zu lenken und damit entgegengesetzt zum negativen Gefühl aktiv zu werden. Sei es, dass sie ein Tagebuch mit positiven Erlebnissen und Aktivitäten führen oder aber sich bewusst konstruktive Dinge und Aktiviäten in einem Wochenplan als "Verpflichtung" vornehmen.



    9. Handeln SIE JETZT !

    Viele Menschen sind solange auf der Suche nach dem ersten Schritt zur Lösung ihrer Probleme, dass sie ständig und immer wieder neue Anläufe machen sich weiter zu informieren. Sie sind quasi in einer Dauersuche nach der richtigen Therapie, dem richtigen Therapeuten oder der Idealösung, die alle ihre Probleme erklären und verändern soll. Wichtig ist, dass sie heute und JETZT beginnen, sich aktiv gegen den Stress und Belastungen zu entscheiden und über eigene Aktivitäten sich aus dem Teufelskreis von Stress, Angst und Depression befreien. Statt passiv auf eine Änderung und Lösung zu warten, sollten sie selber AKTIV werden.

    10. Nehmen Sie wirksame Hilfe zur Veränderung an !

    Sprechen Sie mit einem Arzt oder Therapeuten über Möglichkeiten einer Psychotherapie, eines Stressbewältigungstrainings oder einer Psychotherapie. Möglicherweise interessieren Sie sich auch für einen Workshop zu wirksamen Hilfen bei Stress und Anspannung ?

    Autogenes Training bei Stress und Anspannung

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