Stress und Psychosomatik : Stressbewältigung und Entspannung
Abstrakt:
Stressbewältigung und Umgang mit Stress : Informationen zu Symptomen, Ursachen, Therapie und Entspannungstherapie bei Stress. Hilfe zur Stressbewältigung und Stressimpfungstraining bei Stress im Beruf und anderen Belastungen in Familie und Alltagsstress
Ich möchte mehr zu Stress und psychosomatischen Beschwerden erfahren.
Wie geht man richtig mit Stress um ?
Welche Hilfe bietet die Psychosomatik und Verhaltensmedizin?
Welche Ursache haben psychosomatische Erkrankungen?
Welche Anti-Stress-Hilfe bietet Stressbewältigung?
Welche Behandlung hilft bei Psychosomatischen Störungen?
Antwort:
Stress und Stressbewältigung
Alle Menschen fühlen sich früher oder später - und meist wiederholt - "gestresst".
Stress
bedeutet dabei aber zunächst nur eine sehr unspezifische Beschreibung für Druck. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Mechanik und bezeichnet die Einwirkung einer äußeren Kraft, die zu einer Verformung bzw. Druck führt. Auch im Leben erleben wir häufig Druck oder sind Anforderungen sehr unterschiedlicher Art ausgesetzt. Dies kann sich im Privatleben, in der Ausbildung oder im Beruf ergeben.
Was ist nun aber Stress im Sinne der psychotherapeutischen Sicht? Wie erlebt jeder Einzelne solche Belastungssituationen und welchen Umgang hat er oder sie damit?
Als
Stressoren
bezeichnet man alle inneren und äußeren Anforderungen, die der Organismus bewältigen muss und sich daran anpassen muss. Das können also durchaus auch positive Ereignisse sein. Erst die Bewertung als unangenehm bzw. die fehlende Fähigkeit, sich auf die Situation und die besonderen Bedingungen anzupassen, können dann eine Stressreaktion auslösen, die wir als beeinträchtigend erleben.
Somit geht negativer Stress mit unangenehmen und belastenden Gefühlen (Emotionen) einher, z.B. Traurigkeit oder Wut. Häufig besteht auch die Einschätzung, dass man einer Situation hilflos gegenüber steht - also sich machtlos fühlt. Somit tritt häufig auch ein Gefühl der Bedrohung hinzu. Wenn wir unsere Existenz oder Gesundheit, unser Privatleben oder eine uns wichtige Entscheidung treffen sollen fühlen wir uns physiologisch gestresst.
Eine Person, die Opfer eines Überfalls wird, wird ganz offensichtlich unter Stress stehen, da ihr Leben bedroht ist. Ein Student, der vor einer wichtigen Prüfung steht, sieht sich bedroht, weil möglicherweise seine weitere Zukunft davon abhängen könnte und ein Scheitern für ihn (subjektiv) eine ernste Konsequenz für sein weiteres Leben haben könnte.
Manchmal sind die Gründe für die Bedrohung nicht so offensichtlich, aber die subjektive Gefahr ist ein Kern des Stressgeschehens. Dabei geht es nicht um die "objektive Bedrohung", sondern um das subjektive Erleben dabei.
Somit sind es häufig nicht ganz schlimme oder aussergewöhnliche Ereignisse, die wir als "Stress" erleben oder die unsere Lebensqualität beeinträchtigen. Es sind die tägliche Ärgernisse oder unausgesprochene Konflikte, die zur subjektiven Beeinträchtigung beitragen.
Häufig erlebt man dabei, dass Patienten nicht auf solche "Kleinigkeiten" achten. Sie denken, dass irgendein grösserer unbewusster Konflikt, ein riesen Problem oder aber eine unerkannte körperliche Erkrankung dazu beiträgt, dass sie sich unwohl fühlen. Um zu erkenne, ob man nun durch Alltagsanforderunge beeinträchtig ist, sollte man eine Liste mit den eigenen, d.h. ganz individuellen Belastungen aufstellen. Hierzu könnten Sie beispielhaft sich an der folgenden Liste von Dingen orientieren, die Menschen als unterschiedlich belastend einschätzen werden. Je mehr Belastungen sie für sich selber erkennen, desto besser können sie darauf angepasst reagieren.
Beispiele für Situationen, die Menschen als belastend erleben :
Termindruck, Zeitnot und Hetze
Konflikte mit Kollegen und Mitarbeitern
Ärger mit dem Chef / Vorgesetzen
ungenaue Anweisungen und Vorgaben im Beruf
Ärger mit Kunden / Publikumsverkehr
Schwierigkeiten mit Papierkram / Ordnung
leichte Ablenkbarkeit /
Ungerechtfertigte Kritik an der eigenen Person
Neue Verantwortung
Zunehmender Arbeitsanfall bei Kündigungen / Krankheit
Verhaltensauffälligkeiten / Schulprobleme der Kinder
Krankheiten und Pflegefälle in der Familie
Konflikte in der Partnerschaft
finanzielle Sorgen
Schlafprobleme
Sicher fallen Ihnen noch weitere Belastungen ein. Stellen Sie sich daher eine Liste mit eigenen Beispielen zusammen, die eine erste Analyse von Belastungsfaktoren in ihrem Leben geben.
Immer mehr Menschen sind durch Stress-Belastungen im Alltag beeinträchtigt. Web4health hat Informationen zu psychosomatischen Erkrankungen und Anti-Stress-Hilfe zum Thema
Stress und Stressbewältigung
für Sie gesammelt.
Psychosomatik : psychische und somatische Beschwerden bei Stress und Belastungen
Stress bedeutet aus psychotherapeutischer Sicht zunächst einmal ein völlig allgemeiner Druck oder eine Belastung für die keine ausreichende eigene Bewältigungsmöglichkeit oder Anpassung möglich ist. Das Gleichgewicht zwischen Belastungen und Entspannung ist gestört
Stress bei Frauen
Frauen sind häufig durch die Mehrfachbelastung von in Familie und Beruf besonderen Stressoren ausgesetzt. Die Reaktion und Verarbeitung von typischen Anforderungssituationen ist häufig anders als bei Männern. Schlafstörungen, Stimmungsschankungen, Schmerzen (z.B. Kopfschmerzen oder Fibroymalgie) stehen bei Frauen verstärkt im Zusammenhang mit Stressfaktoren.
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