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Abstrakt: Hilfe bei Panikattacken der Panikstörung oder Generalisierten Angststoerung und anderen Formen der Angst mit Angstattacken

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Hilfe bei Panikattacken und Angst bei einer Angststörung wie der Generalisierten Angststörung

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Geschrieben von: Dr. Martin Winkler
Oberarzt Psychosomatik Saale Klinik 1 Bad Kösen
Erstfassung: 2003-02-01. Geändert: 2015-04-28.

Hier erhalten Sie Antworten auf Fragen wie:
  • Was sind Panikattacken?
  • Was tun bei einer Angststörung?
  • Wie kann die Kognitive Verhaltenstherapie bei Angst helfen?
  • Was tun wenn man wegen Angstattacken nicht das Haus verlässt?
  • Beratung bei der Panikstörung, Generalisierten Angststörung und anderen Formen der Angst
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Antwort:

Hilfe bei Panikattacken und anderen Angststörungen

Als Panikstörung mit oder ohe Agoraphobie bezeichnet man das Auftreten von Angst und häufig auch körperlichen Symptome wie Unruhe, Atemnot und Beklemmungsgefühl in der Brust, Schwindel oder Schwitzen. Panikattacken scheinen dabei zunächst ohne erkennbare Erklärung mehr oder weniger willkürlich aufzutreten. Die Betroffenen denken bei Aufteten einer Panikattacke somit zunächst nicht an eine psychische Ursache wie Ängste, sondern an eine körperliche Erkrankung und rufen daher häufig den Notdienst oder suchen in Panik eine Klinik auf. Auch wenn sie schon mehrfach eine ärztliche Diagnostik erhalten haben, verursacht das Auftreten der körperlichen Symptome der Panikattacke eben eine erneute innere Anspannung, d.h. die Betroffenen werden immer angespannter und registrieren dann immer mehr Symptome am Körper, die sich dann fälschlich eben somatischen = medizinischen Problematik zuordnen. Dies verstärkt als Teufelskreis der Angst dann die Panikstörung bzw. erklärt, dass die Patienten ein Vermeidungsverhalten = Agoraphobie und eine Angst vor der Angst entwicIkeln. Im Rahmen einer Panikstörung werden dann eigentlich mehr oder weniger normale körperliche Reaktionen auf Stress und Belastungen verstärkt wahrgenommen und die Patienten entwickeln ein Angst an einer körperlichen Erkrankung zu leiden. Das Denken dreht sich dann immer mehr um die Angst bzw. es geht darum, eine neue Panikattacke durch Vermeidung möglicher Auslöser der Angst zu verhindern.

Panikattacken sind eigentliche normale Reaktionen auf Stress

Das sogenannte vegetative Nervensystem des Menschen ermöglicht eine Aktivierung körperliche Funktionen zum Kampf oder zur Flucht, die aber sehr unspezifisch auf alle Arten von Belastungen reagieren. Bei Panikattacken entwickeln die Patienten nun übermässige Reaktionen auf Stress, die durch die eigene Angst bzw. die Bewertung der Sitution und der fälschlichen Zuordnung als Gefahr eben neue Ängste auslösen. Häufig besteht dabei schon eine angeborene besondere Empfindsamkeit, die wir Therapeuten als Vulnerabilität = Veranlagung bezeichnen. Im Zusammenspiel mit fortlaufenden Belastungen treten dann die Symptome der Panikattacken bzw. Angst auf. Therapeuten vermitteln dann den Betroffenen, dass ihr Körper sehr wohl mit dem Auftreten dieser Belastungen klar kommt und es vielmehr psychische Faktoren sind, die die Angst und Panikattacke auslösen.

Ängste vor der Angst führen zur Agoraphobie

Die meisten Patienten, die wegen Ängste in Behandlung sind, ist eigentlich vielmehr die Angst vor dem erneuten Auftreten von Panikattacken das Problem. Sie sind in einer dauerhaften Angst, dass ihnen erneut eine Panikattacke passieren könnte. Situationen, Plätze oder andere mögliche Gemeinsamkeiten, bei denen schon einmal eine Panikattacke aufgetreten sind, werden schön vermieden.

Langes Leiden vor Beginn einer Behandlung der Panikstörung

Obwohl eine Panikstörung im Rahmen einer verhaltenstherapeutischen Psychotherapie ambulant oder ggf. auch in einer entsprechenden Klinik gut zu beandeln ist, warten sie wiederum aus Angst lange, bevor sie sich Hilfe bei Panikattacken suchen. Sie sind wiederum in Panik und Unsicherheit, da sie sich ja in der Therapie der Panikstörung ihren Ängsten wiederum stellen müssten.

Informationen und Beratung bei Angst und Angstzuständen und Panikstörung bzw. Panikattacken mit oder ohne Agoraphobie

Neu: Angst vor der Angst


Die Erwartungsangst bzw. die Befürchtung, dass erneut Angstsymptome auftreten können, betrifft sehr viele Angstpatienten und ist häufig ein Grund dafür, dass die innere Anspannung soweit ansteigt, dass tatsächlich ein erneuter Angstanfall mit einer Panikattacke ausgelöst werden kann. Mehr Infos zum Thema hier hier

Filmbeitrag zum Thema Panikattacken bzw. Angstattacken bei der Panikstörung

Panikattacken Erfahrungen und Blogbeiträge über Panikstörung

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