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Abstrakt: A description of a novel approach for the treatment of eating disorders.

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Gunborg Palmes Therapie bei Essstörungen

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Geschrieben von: Gunborg Palme, certified psychologist and certified psychotherapist, teacher and tutor in psychotherapy.
Erstfassung: 15 Jul 2002. Geändert: 17 Mrz 2003.

Wie behandelt Gunborg Palme Essstörungen?

Antwort:

Gunborg Palme entwickelte eine Methode für die Behandlung von Essstörungen, die eine Kombination von Therapieansätzen von Hilde Bruch, Frederick Perls und Sheldon Litt beinhaltet. Die Grundlage dieser Behandlungsmethode sind die Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse und Erfahrungen der Patienten, nicht die Deutungen des Therapeuten. Dazu sollen sich die Patienten auf ihr inneres Erleben konzentrieren und spüren, wie und was sie fühlen. Wenn die Patienten über ihre verschiedenen Wahrnehmungen und Erfahrungen berichten werden sie gebeten, sich auf genau diese Dinge zu konzentrieren. Mit dieser verstärkten Wahrnehmung und Beachtung ihrer inneren Vorgänge erwerben die Patienten Umgangshilfen für ihre Gefühle, Wahrnehmungen und die Essstörung.

Nach einer Behandlung sind nur die Patienten selber für ihr Handeln verantwortlich und können sich entweder wieder Heisshungerattacken oder Hungern hingeben, sie können aber nicht Aussenstehenden dafür verantwortlich machen. Der Therapeut hilft den Patienten zu lernen, wie sie ihre Erfahrungen im wirklichen Leben strukturieren und kann auch alternative Möglichkeiten aufzeigen und entwickeln. Patienten stopfen sich nicht deshalb mit Essen voll, weil sie eine unglückliche Kindheit haben; vielmehr sind jetzt ihre Gefühle und physikalischen Wahrnehmungen in einem heillosen Durcheinander.

Vor einer Therapie fehlen ihnen die Mittel die Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und ihre innere Welt in Ordnung zu bringen. Nach einer Therapie können die Patienten ihre ängstlichen Gefühle eher akzeptieren und wollen sich nicht länger mit Essen oder Hungern "betäuben", um vor ihren Gefühlen zu fliehen. Angst ist eine ganz normale Reaktion bei bestimmten Belastungssituationen. Man sollte sie nicht durch Essen verdrängen, sondern eher als Signal für dahinter stehende Probleme und Herausforderungen verstehen lernen. Das Auftreten von Angstsymptome enthält also auch durchaus relevante Informationen für den Einzelnen, die für die weitere Entwicklung wichtig sein können. Menschen mit Essstörungen versuchen häufig verzweifelt jegliche psychische Belastungen oder Missempfindungen zu bekämpfen und nutzen Essen oder aber Hunger für diese Zwecke. Das wirkt ähnlich wie schnell wirkende Beruhigungsmittel, aber ganz sicher auch mit langfristigen Nebenwirkungen.

Verschiedene Möglichkeiten der Behandlung von Essstörungen

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