Trevilor
Venlafaxin (z.B. Trevilor) ist das erste Medikament, das sowohl eine Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmung (wie die klassischen SSRI) aber auch ein Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmung hat. Somit wird eine ähnliche Wirkung wie bei hochwirksamen tricyclischen Antidepressiva bei weit geringeren Nebenwirkungen erzielt.
Venlafaxin wird neben der Anwendung bei Depressionen auch häufiger bei Angststörungen erfolgreich eingesetzt. Die Wirkungen ähneln sehr denen der Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer.
Zu den unerwünschten Nebenwirkungen gehören:
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Verstopfung bzw. Verdauungsprobleme
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Kopfschmerzen
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Gewichtsabnahme
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trockener Mund
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leichter Anstieg des Cholesterins
Einige Patienten reagieren sehr empfindlich auf das Medikament und klagen über Unruhe. Häufig profitieren die Patienten eher von der retardierten Form des Medikamentes.
Seltener kann es zu Unverträglichkeitsreaktionen, Pulsanstieg, Übelkeit oder Schwindelsymptomen kommen.
Bei einer bekannten Unverträglichkeit für Venlafaxin oder Bestandteile der Tablette darf man das Medikament natürlich nicht einnehmen. Dies gilt auch wenn man in den zurückliegenden Wochen einen irreversiblen MAO-Hemmer eingenommen hat.
Mehr über Trevilor Nebenwirkungen und Absetzphänomen.
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