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Frage(n):
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Geschrieben von: Martin Winkler
Erstfassung: 31 Dez 2003. Geändert: 20 Nov 2008.
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Welche Merkmale und Symptome gehören zu einer Generalisierten Angststörung?
Welche Diagnosekriterien gelten für eine Generalisierte Angststörung?
Was ist eine GAS?
Antwort:
Generalisierte Angststörung GAS GAD
Eine Generalisierte Angststörung (GAS) ist eine recht unscharf definierte Störung, die häufig Überschneidungen mit anderen Formen der Angst, Depressionen oder Persönlichkeitsstörungen aufweist. Sie ist gekennzeichnet durch folgende Merkmale/ Symptome:
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Mindestens 6 Monate anhaltende vorherrschende Anspannung, Besorgnis und Befürchtungen in bezug auf alltägliche Ereignisse und Probleme
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Mindestens 4 der folgenden Symptome müssen auftreten (wobei von den Symptomen 1 bis 4 mindesten 1 vorhanden sein muss)
vegetative Symptome der Angst
1. Herklopfen, erhöhte Herzfrequenz, Palpitationen (Missempfindungen)
2. Schweissausbrüche
3. fein- oder grobschlägiger Tremor (Zittern der Hände)
4. Mundtrockenheit (nicht durch Medikamente verursacht)
Symptome an Brust oder Bauchraum
5. Atembeschwerden
6. Beklemmungsgefühl in der Brust
7. Schmerzen in der Brust und Missempfindungen
8. Magenmissempfindungen, Übelkeit
psychische Symptome
9. Gefühl von Schwindel, Unsicherheit, Schwäche und Benommenheit
10. Gefühl der Unwirklichkeit (Derealisation) und Entfremdung (
Depersonalisation
)
11. Angst vor Kontrollverlust oder verrückt zu werden
12. Angst zu sterben
Allgemeine Symptome
13. Hitzegefühl oder Kälteschauer
14. Kribbelmissempfindungen, Gefühlsstörungen
Anspannungssymptome
15. Muskelverspannungen, akuten und chronische Schmerzen
16. Unfähigkeit zur Entspannung, Ruhelosigkeit
17. Nervosität und innere Anspannung, ständig "unter Strom"
18.
Klossgefühl im Hals, Schluckbeschweden
Unspezifische Symptome
19. Übertriebene Reaktionen auf Überraschungen, Schreckhaftigkeit
20. Konzentrationsprobleme, Leere im Kopf
21. Anhaltende Reizbarkeit
22. Einschlafstörungen wegen ständiger Sorgen, Grübeln
Die Störung darf nicht besser bzw. allein durch eine Panikstörung, eine phobische Störung, Zwangsstörung oder eine Hypochondrie zu erklären sein.
Man muss vorher organische Erkrankungen (z.B. Schilddrüsenerkrankungen) oder den Einfluss von Drogen oder Alkohol ausgeschlossen haben.
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