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Abstrakt: Unter bestimmten Umständen und bis zu einem bestimmten Alter kann es sinnvoll sein, ihrem Kind Drogen zu verbieten.

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Sollte ich meinem Kind verbieten bestimmte Drogen zu nehmen?

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Geschrieben von: Wendy Moelker, Psychologist in charge, tutor, Emergis center for mental health care, Goes, the Netherlands.
Erstfassung: 20 Mrz 2004. Geändert: 01 Mrz 2005.

Sollte ich meinem Kind verbieten bestimmte Substanzen/Drogen/Narcotika zu nehmen?

Antwort:

Unter bestimmten Umständen und bis zu einem bestimmten Alter ist es sicher sinnvoll Dinge zu verbieten. Wenn Sie ihrem Kind den Drogenkonsum verbieten, hängt es davon ab, wie wichtig das dem Kind ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Kind heimlich Drogen ausprobiert, ist gross, vorallem wenn es älter wird. Aber es ist unmöglich Ihr Kind einzuschliessen um es vor der Aussenwelt zu schuetzen. Sie könnten es versuche, die Frage ist nur, ob Ihr Kind in einer extrem beschuetzen Welt gluecklicher aufwächst. Kinder möchten die Welt entdecken, das ist ein Teil der Entwicklung. Es schaut sich um und sieht und hört viele neue aufregende Dinge. Sie können nicht immer bei Ihrem Kind sein und es nicht vor Freunden schuetzen, die ihm erzählen, wie "cool" es ist, zu kiffen und wie "entspannt" man dadurch wird. Ihr Kind wird denken, dass Kiffen bestimmt auch gute Seiten hat, wodurch es neugierig wird, ganz abgesehen davon, dass Sie ihm immer wieder erzählt haben, dass Drogen schlecht sind und dass es keine Drogen nehmen darf.Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Kind letzten Endes doch ein Mal ausprobieren möchte zu kiffen, ist relativ gross, ebenso gross wie die Wahrscheinlichkeit, dass es dann versucht dies vor Ihnen zu verheimlichen. Weil Sie nicht verstehen, dass Drogenkonsum toll sein kann.

Es ist besser, Drogen zum Thema einer Diskussion zu machen und auch darueber zu sprechen, warum Menschen Drogen nehmen. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie "up-to-date", also informiert ueber Drogen und Alkohol sind. Während dieses Gesprächs (oder Gespräche) können Sie ein Abkommen mit Ihrem Kind treffen und es in zur richtigen Entscheidung fuehren. Denn letzten Endes ist es Ihr Kind, das darueber entscheiden muss, ob es Drogen nehmen möchte oder nicht.

Sie sind schliesslich nicht immer da, um Ihr Kind vor allem zu schuetzen. Ihr Kind muss das allein tun, um zu lernen, Verantwortung zu uebernehmen.

Dies sollte auch ein Thema in der Schule sein.

Achtung: Die Informationen auf Web4Health ersetzen nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt oder Psychologen! Sie stellen nur ein Informationsangebot dar, das wir nach hohen Qualitätskriterien und klinischer Erfahrung gestalten. Alle Informationen über diagnostische und therapeutische Methoden (inkl. Informationen über Medikamente) gelten nicht als persönliche Empfehlung oder Therapievorschlag. Für den Inhalt der verlinkten Internetseiten wird keine Haftung übernommen. Insbesondere gibt der Inhalt dieser Internetseiten nicht notwendig die Meinung von Web4Health wieder. Sollten Sie Änderungsvorschläge haben oder Fehler bemerkt haben, schreiben Sie uns .
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