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Abstrakt: Wie kann man sein Kind vor Drogen schützen

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Wie kann man sein Kind vor Drogen schützen

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Geschrieben von: Wendy Moelker
Erstfassung: 20 Mrz 2004. Geändert: 22 Mrz 2004.

Was kann man tun bevor ein Jugendlicher mit Drogen experimentiert?
Welche Möglichkeiten gibt es sein Kind vor Drogen zu schützen?

Antwort:

Versuchen Sie nicht dem Thema Drogen auszuweichen und sprechen Sie mit ihrem Kind offen die Thematik an. Häufig interessieren sich Jugendliche sehr dafür und möchten eine Menge Wissen. Natürlich hängt es dabei auch von ihren eigenen Kenntnissen ab, was sie erklären können. Wenn man über Drogen spricht ist es auch sinnvoll auf ihre persönlichen Erfahrungen in der Vergangenheit zu sprechen und ihre ganz persönliche Meinung über Vor- und Nachteile zu diskutieren.

Ausserdem sollten Sie ein gutes Beispiel im Umgang mit Alkohol, Tabak und Medikamenten geben. Das positive Vorbild (Modell) eines Elternteils spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Stärken Sie Selbstwertgefühl, Bestätigung und Vertrauen bei ihrem Kind wann immer es geht. Geben Sie ihrem Kind herausfordernde Aufgaben, die zu dem Alter und Interessen passen. Dies könnte die Verantwortung für ein Haustier oder kleinere Aufgaben im Haus oder Garten sein. Hat ihr Kind diese Aufgaben erledigt sollten sie auf keinen Fall versäumen, dafür Anerkennung und ein Lob auszusprechen. Jedes Kompliment und positive Erfahrungen stärken das Kind gegen Drogen. Ein Kind mit Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Verantwortungsgefühl für sich und andere ist viel stärker und handlungsfähiger, weil es sich nicht von anderen abhängig und machtlos fühlen muss.

Andererseits ist aber das Teenageralter ganz natürlich auch mit Widerspruch und Rebellion verknüpft. Das Kind übt, unabhängig und selbstständig zu werden.

Bringen Sie Ihrem Kind bei, wie man mit Problemen und Herausforderungen umgeht. Kinder, die nicht mit den problematischen oder auch unfairen Bedingungen im Leben konfrontiert werden oder Hilfsmöglichkeiten lernen können, werden häufig mit derartigen Situationen nicht fertig und greifen eher zu Drogen. Daher ist es nicht sinnvoll, dem Kind jegliche Verantwortung oder Konfrontationen mit Problemen abzunehmen. Vielmehr sollten Sie ihr Kind unterstützen schrittweise Verantwortung zu übernehmen und Probleme auch eigenständig angehen zu können.

Achtung: Die Informationen auf Web4Health ersetzen nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt oder Psychologen! Sie stellen nur ein Informationsangebot dar, das wir nach hohen Qualitätskriterien und klinischer Erfahrung gestalten. Alle Informationen über diagnostische und therapeutische Methoden (inkl. Informationen über Medikamente) gelten nicht als persönliche Empfehlung oder Therapievorschlag. Für den Inhalt der verlinkten Internetseiten wird keine Haftung übernommen. Insbesondere gibt der Inhalt dieser Internetseiten nicht notwendig die Meinung von Web4Health wieder. Sollten Sie Änderungsvorschläge haben oder Fehler bemerkt haben, schreiben Sie uns .
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