Charakteristisch für die Anpassungsstörung ist ein sicherer auslösender Faktor, der die Symptomatik bestimmt. Hierbei handelt es sich um belastende Ereignisse, Lebenskrisen oder Veränderungen von nicht aussergewöhnlichem (d.h. traumatischem) Ausmass, die aber dennoch für die Betrofffenen subjektiv einen hohen Leidensdruck verursachen.
Nicht selten ist es dabei so, dass mehrere Belastungen zusammen kommen und quasi ein neues Ereignis, das "Fass zum überlaufen bringt". Konnten man z.B. längere Zeit noch eine Mehrbelastung am Arbeitsplatz oder aber Beziehungsprobleme ausgleichen, kann dann ein zusätzliche Belastung oder Kränkung zur Erschöpfung bzw. erstmaligen Auftreten von Symtpomen führen.
Häufig spielt dabei der (subjektiv) erlebte Verlust von Kontrolle über eine Situation die entscheidene Rolle. Beispiele für typische Auslöser wären bei
Jugendlichen
- Schulprobleme
- Probleme mit Eltern
- Eheprobleme der Eltern
- Trennung von Freund oder Freundin
- Ausbildungs- oder Arbeitsplatzprobleme
- rechtliche Schwierigkeiten
- Umzug
Erwachsene
- Ehe-oder Beziehungsprobleme
- Trennung/ Tod des Partners
- Sorgen bzw. Probleme mit Kindern
- Arbeitsplatzprobleme
- Finanzsorgen
- Krankheit