Viele Schlaftablette haben einen negativen Einfluß auf die
Schlafarchitektur und verursachen einen nicht erholsam Schlaf.
Einen solches "Wiederauftreten" der Schlafstörung nach medikamentöser Behandlung mit Schlaftabletten wird auch als "Rebound-Insomnie" bezeichnet. Man geht von diesem Störungsbild aus, wenn sich gegenüber dem Ausgangszustand (vor der Schlafmittelbehandlung) eine Verschlechterung des Schlafes in folgenden Bereichen eingestellt hat:
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Schlaflatenz = Zeitdauer bis zum Einschlafen
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Nächtliches Erwachen= Häufigkeit und Dauer des Erwachsens
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Gesamte Schlafzeit
Zusätzlich müssen entweder
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Gefühl des unzureichenden Schlafes / Müdigkeit
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Tagesmüdigkeit
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Angstzustände / Anspannung
nachweisbar sein.
Medikamente mit mittelschweren oder schweren Rebound-Phänomenen sind u.a. die Benzodiazepine
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Triazolam (Halcion)
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Midazolam (Dormicum)
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Brotizolam (Dormex, Noctilan, Lendomin)
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Loprazepam (Dormonoct)
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Lormetazepam (Noctanid)
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Flunitrazepam (Rohypnol, Fluscand)
Andere Schlafmittel
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Zopiclone
Häufiger kann auch die Leistungsfähigkeit bzw. das Wohlbefinden und Wachheit durch eine noch anhaltende Wirkung des Medikamentes oder seiner Abbaustoffe ein Problem darstellen ("Überhang")