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Alkohol und Gehirn: Wernicke-Korsakoff Syndrom

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Geschrieben von: Wendy Moelker, Psychologist in charge, tutor, Emergis center for mental health care, Goes, the Netherlands.
Erstfassung: 20 Mrz 2004. Geändert: 28 Feb 2005.

Wie wirkt Alkohol auf das Gehirn? Was ist das Wernicke-Korsakoff Syndrome? Was kann man fuer jemanden tun, der diese Krankheit hat?

Antwort:

Wernicke ist die Vorstufe des Korsakoff Syndrom. In diesem Stadium kann die Krankheit durch einen gesunden Lebensstil und die Einstellung des Alkohlkonsum geheilt werden, bevor sie zum ensteren Korsakoff-Syndrom wird.

Korsakoff ist eine permanente Gehirnstörung, die durch chronischen Alkoholmissbrauch verursacht wird. Vorallem Alkoholmissbrauch in Verbindung mit einem Vitamin B Mangel fuehren zum Korsakoff-Syndrom. Wie man mit einem Korsakoff-Patienten umgeht, hängt von seinem Zustand ab. Die meisten Korsakoff-Patienten sind seit 20 bis 30 Jahren starke Trinker. Man schätzt, dass 1% aller Alkoholiker Korsakoff bekommen. Die Mitmenschen von Alkoholabhängigen denken häufig, dass das Korsakoff-Syndrom mit einem Mal auftritt. Normaler Weise entsteht es aber durch einen fortlaufenden Prozess, währenddessen Gedächtnisstörungen zunehmen.

Die Krankheit hat eine sogenannte akute Phase, in der der Patient sehr krank ist. Er leidet unter tränenden Augen, ist verwirrt und kann sich nicht mehr an Dinge in der Vergangenheit erinnern. Manche Patienten fuellen ihre Gedächtnisluecken mit erfundenen Geschichten oder zufälligen Einfällen, die keinen Bezug zum Gedankengang haben. Das Problem mit Korsakoff-Patienten ist, dass sie selbst nicht erkennen, dass sie krank sind. Daher ist es auch sehr schwer, mit ihnen umzugehen. Wie man mit solch einem Patienten umgeht hängt von vielen Faktoren ab. Wenn der Patient nicht mehr trinkt und ausreichend Pflege und Betreuung vorhanden ist, kann der er zu Hause bleiben. Trinkt der Patient allerdings weiter, dann muss er in eine Klinik eingeliefert werden.

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