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Abstrakt: Angst Psychotherapie : Selbstbeobachtung von Gedanken, Gefühlen, körperlichen Symptomen und Verhalten bei Angst und Panikstörung durch Selbstbeobachtung und Protokoll der Angst

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Angst Protokoll / Tagebuch : Selbstbeobachtung von Gedanken und Verhalten bei Panikstörung

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Geschrieben von: Martin Winkler
Erstfassung: 20 Okt 2003. Geändert: 01 Dez 2005.

Warum soll ich ein Protokoll von Gedanken, Gefühlen und Verhalten bei Angst / Panikstörung machen?

Antwort:
Die Selbstbeobachtung und ein Protokoll von Symptomen (Gedanken, Gefühlen, körperlichen Symptomen und Verhaltenskonsequenzen) gehört zu den Grundbestandteilen der sogenannten kogntiven Verhaltenstherapie bei Angst und Panikstörungen.

Mit einem entsprechendem Tagebuch bzw. Protokoll erhält sowohl der Klient wie auch der Psychotheapeut einen genaueren Einblick über die persönliche Symptomatik der Angstkrankheit und mögliche Auslöser. Da die Angstattacken für viele Patienten zunächst als völlig unvorhersehbar erlebt werden und eher katastrophisierende Gedanken und Befürchtungen vor einer Verschlimmerung bestehen, hilft ein Angstprotokoll eine objektive Selbstbeobachtung zu fördern. Somit werden allein schon durch die Protokollierung Katastrophisierungen und falsche innere Bilder und Vorstellungen über schlimme gesundheitliche Folgen verändert. Die Klienten lernen dann in der Folge eine Abhängigkeit ihrer Ängste von Gedanken (sog. automatische oder negative Gednaken) und Situationen zu erkennen, die Auslöser und Verstärker der Angstattacken sind.

Daneben kann die Verhaltensbeobachtung helfen, sogenanntes Vermeidungsverhalten zu erkennen. Viele Patienten haben ihre Lebensführung in der Folge der Angsterkrankung immer weiter eingeschränkt und z.B. nicht mehr allein das Haus verlassen, Auto gefahren etc. Dies kann durch die Beobachtung erkannt und Veränderungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

Es gibt unterschiedliche Arten der Selbstbeobachtung bzw. Angstprotokolle. Sprechen Sie über die individuelle Art mit ihrem Psychotherapeuten.

Wenn Sie gut Englisch können, ist vielleicht ein online-Projekt einer kanadischen Arbeitsgruppe von Interesse. Das Paniccenter bietet neben einem sehr guten Fragebogen ein Symptomprotokoll und ein Verhaltenstherapieprogramm im Internet kostenlos an.

Achtung: Die Informationen auf Web4Health ersetzen nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt oder Psychologen! Sie stellen nur ein Informationsangebot dar, das wir nach hohen Qualitätskriterien und klinischer Erfahrung gestalten. Alle Informationen über diagnostische und therapeutische Methoden (inkl. Informationen über Medikamente) gelten nicht als persönliche Empfehlung oder Therapievorschlag. Für den Inhalt der verlinkten Internetseiten wird keine Haftung übernommen. Insbesondere gibt der Inhalt dieser Internetseiten nicht notwendig die Meinung von Web4Health wieder. Sollten Sie Änderungsvorschläge haben oder Fehler bemerkt haben, schreiben Sie uns .
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