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Abstrakt: Sexuelle Probleme wie Erektionsstörungen sind bei Patienten mit Lungenerkrankungen wie Chronisch obstruktiver Bronchitis (COPD) haeufig

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Potenzprobleme bei chronischer Bronchitis (COPD)

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Geschrieben von: Dr. Martin Winkler
Erstfassung: 2013-10-29. Geändert: 2013-10-29.

Haben Patienten mit Chronisch obstruktiver Bronchitis häufiger sexuelle Probleme ?

Antwort:
Bisher liest man vergleichsweise wenig über sexuelle Störungen im Sinne einer Erektilen Dysfunktion bei Patienten mit chronischen Lungenproblemen wie beispielsweise einer chronisch-obstuktiven Bronchitis (COPD).

Nun ist sicherlich hier eine Abgrenzung von Gefäßproblemen bzw. Auswirkungen einer häufig anzutreffenden Nikotinabhängigkeit schwierig.

Studien belegen aber, dass bis zu 35 Prozent aller Männer mit einer chronischen Bronchitis auch unter Potenzproblemen bzw. erheblichen sexuellen Störungen leiden.

Hierüber wird sicher in einer normalen Sprechstude selten gesprochen. Es kann aber sehr wohl sowohl für die Partnerschaft bzw. Lebensqualität eine Rolle spielen. Andererseits werden möglicherweise sexuelle Probleme dann als Nebenwirkung der Medikation fehl-eingeschätzt.

Möglicherweise wird dies dazu führen, dass dann Medikamente nicht mehr regelmässig eingenommen werden.
Hier sollte man mit seinem Arzt einerseits über eine Verbesserung der Therpie sprechen. Mit der Verbesserung der Lungenfunktion und damit auch der Sauerstoffversorgung ist häufig auch eine Verbesserung der sexuellen Funktionsstörungen zu verzeichnen. Auch sollte man unbedingt an das Vorliegen eines Schlaf-Apnoe-Syndroms denken, was ebenfalls zu sexuellen Problemen bis zur Impotenz führen kann.

Gleichzeitig sollte aber eine Beratung und ggf. auch medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung der sexuellen Probleme erfolgen.

Achtung: Die Informationen auf Web4Health ersetzen nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt oder Psychologen! Sie stellen nur ein Informationsangebot dar, das wir nach hohen Qualitätskriterien und klinischer Erfahrung gestalten. Alle Informationen über diagnostische und therapeutische Methoden (inkl. Informationen über Medikamente) gelten nicht als persönliche Empfehlung oder Therapievorschlag. Für den Inhalt der verlinkten Internetseiten wird keine Haftung übernommen. Insbesondere gibt der Inhalt dieser Internetseiten nicht notwendig die Meinung von Web4Health wieder. Sollten Sie Änderungsvorschläge haben oder Fehler bemerkt haben, schreiben Sie uns
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