Start Suche Themen Foren Expertenrat Neu Login/out Privat

 Gehe zu:
 Superfolder Neue Frage 

 Sie sind hier Antworten 

AKTUELL:
WEITER

THEMEN

Depressionen und Schlafstörungen

Schreiben sie eine Frage  locale Hilfe Info

Anfang Top Diskussion Diskussion Experten fragen Fragen an die Experten  printer Drucken
Frage(n):
Geschrieben von: Dr. Fabio Piccini, medico e psicoterpeuta junghiano (AIPA), (piccini@anoressia-bulimia.it)

Dr.ssa Agnese Sacchetta, psicologa clinica

Erstfassung: 09 Feb 2004. Geändert: 02 Mai 2006.

Können Schlafstörungen ein Hinweis auf Depressionen sein? Schon seit einigen Monaten habe ich Schlafstörungen, meine Stimmung ist häufig niedergeschlagen und ich habe Appetitstörungen. An wen kann ich mich wenden?

Antwort:
Wenn Sie sich den Rat eines Experten holen, um ihre derzeitigen Beschwerden zu lindern, ist dies sehr vernünftigt. Manchmal hilft es schon, mit Angehörigen oder Freunden über Probleme zu sprechen. Sollte dies nicht ausreichend sein oder sie nicht wissen, mit wem sie über ihre Probleme sprechen sollten, wenden Sie sich vertrauensvoll an ihren Hausarzt. Der Hausarzt kann als erste Anlaufstelle ihnen Wege aufzeigen und entweder selber eine Therapie einleiten oder sie an einen ärztlichen oder psychologischen Experten weiter verweisen. Es macht einfach auch keinen Sinn, hier alleine kämpfen zu wollen. Vielmehr ist es ein Zeichen von Stärke und nur vernünftig, wenn man sich Unterstützung und Beratung holt.

Schlafstörungen können sehr häufig ein Anzeichen für Depressionen sein. Dabei spielen sowohl Probleme beim Einschlafen, aber auch Durchschlafstörungen eine Rolle. Häufig werden derartige Probleme aber dann unzureichend mit Alkohol oder Schlaftabletten bekämpft. Sicher keine vernünftige Alternative. Je länger die Problematik anhält, desto grösser sind dabei die Gefahren, dass eine Chronifizierung erfolgt. Dann ist die Behandlung oft ausgesprochen schwierig und man muss die zusätzlichen Folgen eines Alkohol- oder Tablettenmissbrauchs mit behandeln. Also lieber frühzeitig Hilfe aufsuchen.

Zunächst einmal wird der Hausarzt eine Einschätzung der Symptomatik vornehmen und unterscheiden, ob es sich um eine vorrübergehende oder doch eher chronischere Störung handelt.

Möglicherweise reichen schon Verhaltenstips im Umgang mit der Problematik oder das Erlernen eines Entspannungsverfahrens wie die Progressive Muskelentspannung.

Häufig wird es aber sinnvoll sein, ein Antidepressivum zu verabreichen. Hier gibt es heute moderne Medikamente, die gerade auch bei der Indikation Schlafstörungen und Depression hilfreich sind (z.B. Mirtazapin). Hier wird sie der Arzt gezielt beraten können oder an einen entsprechenden Facharzt überweisen.

Web4health: Startseite AKTUELL: Nachrichten THEMEN: ADHS | Depression | Angst / Panikstörung | Essstörungen | Übergewicht / Adipositas | Bulimie | Anorexie Magersucht | Stress | Schlafstörungen | Erschöpfung Burnout | Abhängigkeit / Sucht | Paartherapie | Medikamente | Psychotherapie | Alle Antworten | Themenübersicht
Expertenrat Psychologie / Psychotherapie Psychologische Beratung
Weiterempfehlen : Web4health weiterempfehlen

Mehr Information
Achtung: Die Informationen auf Web4Health ersetzen nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt oder Psychologen! Sie stellen nur ein Informationsangebot dar, dass wir nach hohen Qualitätskriterien und klinischer Erfahrung gestalten. Alle Informationen über diagnostische und therapeutische Methoden (inkl. Informationen über Medikamente) gelten nicht als persönliche Empfehlung oder Therapievorschlag. Für den Inhalt der verlinkten Internetseiten wird keine Haftung übernommen. Insbesondere gibt der Inhalt dieser Internetseiten nicht notwendig die Meinung von Web4Health wieder. Sollten Sie Änderungsvorschläge haben oder Fehler bemerkt haben, schreiben Sie uns .
Anfang Top
Start Suche Themen Foren Expertenrat Neu Login/out Privat
            bipolar-insomnia-treat separator Copyright 2003-2007 Web4Health            
Web4Health logo