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Abstrakt: Zusammenhang zwischen Naehrstoffen und psychischer Gesundheit

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Naehrstoffe und Psychologie

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Erstfassung: 2015-11-08. Geändert: 2015-11-12.

Gefühl im Essen - Nährstoffe und Psychotherapie

 

Bis vor einigen Jahrzehnten waren psychische Krankheiten ein Rätsel, die Experimente und Ansätze zur Behandlung waren oft nicht ausgereift und mit einer herausfordernden Belastung für Patienten und Arzt verbunden. Heute gelten viele psychische Erkrankungen als so behandelbar wie ein Schnupfen. Die psychologischen Ansätze haben sich von der theoretischen Analyse hin zu praktischen Ansätzen gewandelt. Enorme Fortschritte ermöglichen oft eine unkomplizierte Heilung. Du bist, was du isst, das alte Sprichwort setzt unsere Verfassung mit der täglichen Ernährung in Verbindung. Betroffen ist nicht nur die körperliche Verfassung. Studien haben eine direkte Verbindung der Versorgung mit Nährstoffen und der geistigen Gesundheit gezogen. Von Depressionen bis zu ADHS, welche Nährstoffe unterstützen die körperliche und geistige Gesundheit,

Nährstoffe und psychische Krankheiten

Gemeinsame Speisen fördern den sozialen Zusammenhalt und stärken somit die persönliche Bindung und die Psyche. Der Zusammenhang von Nahrungsmitteln und der geistigen Unversehrtheit gehen laut dem ADHD-Research-Centre in Eindhoven, dem Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und psychologische Berater e.V. und anderen, bedeutend weiter als bisher vermutet. Nährstoffe wie Vitamine, Zink und andere Mineralstoffe, können für den mentalen Bereich eine enorme Verbesserung bedeuten. Die Untersuchungen von Lidy MJ Pelsser, PhD aus Eindhoven, zeigen, welche Auswirkungen die Ernährung nach der Diagnose von ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) bedeuten kann. Die Therapie in Verbindung mit einer oligoantigenen Diät wird vor allem dann angewendet, wenn in Verbindung mit den Symptomen in Verhalten auch körperliche Mangelerscheinungen auftreten. Die Diät wird durch einen Verzicht auf Milchprodukte, Weizen und Eier bestimmt. Der Sinn liegt im Verzicht auf Inhaltsstoffe, welche mit einem Ausbruch der Symptome in Verbindung gebracht wurden. Die Diät sollte nur im Einverständnis mit den jungen Patienten erfolgen und durch einen Ernährungsberater betreut werden. Die Testphase beträgt etwa vier Wochen. Wird die Diät gegen den Willen, verbessern sich die Symptome aufgrund der zusätzlichen psychischen Belastung kaum. Die unterstützende Diät wird als sehr erfolgreich gewertet und ist ein deutlicher Indikator, dass ein gesunder Geist und ein gesunder Körper von Aspekten der Ernährung abhängen. Welche anderen Zusammenhänge bestehen zwischen gesunder Ernährung und psychischen Auffälligkeiten?

Welches Kraut für Wohlbefinden?

Die Liste der psychischen Erkrankungen, welche mit einem Mangel an gewissen Stoffen der Nahrung in Verbindung gebracht werden ist lang. Von Depressionen, über Konzentrationsschwäche, Angstzuständen, Phobien und auch Stress, Suizidgedanken oder Zwangsgedanken ist bekannt. Eine ausführliche Liste findet sich auf der Internetseite des VFB e.V..

Die Mangelerscheinungen sind ein deutliches Indiz dafür, dass der Körper eine entsprechende Versorgung benötigt, um die erforderlichen Leistungen zu zeigen.

Ersatz für Psychotherapie?

Das Zusammenspiel der Ernährung mit gewissen psychischen Krankheiten ist kein Garant dafür, dass eine besondere Diät für Ruhe im Kopf sorgt. Die Umstellung der Ernährung erfolgt begleitend zur psychologischen Betreuung. Die Gründe für die Symptome müssen nicht mit dem Mangel an Ernährung verbunden sein. Oft sind Stress oder ungelöste Probleme der alleinige Auslöser einer Erkrankung der Psyche. Die Nahrungsumstellung ist mit verschiedenen Tests verbunden, in denen die geistige und emotionale Verfassung parallel mit den Blutwerten durchgeführt und in Verbindung gebracht wird. Viele Symptome sollten sehr ernst genommen werden. Eine Eigentherapie ist nie sinnvoll. Wer über intensive Symptome einer Depression, Selbstmordgedanken oder anderer Krankheiten klagt, sollte die ärztliche Hilfe nicht durch Rote Beete oder Zink ersetzen.

Existenz und Essen

Ein ausgewogenes Essen kann auch vor der Verdauung für gute Laune sorgen. Vitamin D, B12 und auch das Capsaicin einer Chilischote können bereits während des Essens die Stimmung anheben, da der Kreislauf angekurbelt und der allgemeine Zustand als aktiv wahrgenommen wird. Die Zusammenhänge einer gesunden Ernährung und körperlicher Krankheiten gilt als unumstritten. Bei falscher Ernährung ist nicht nur Übergewicht eine Folge, welche für schlechte Laune sorgen kann. Auch unsere Esskultur steht in Verbindung mit der Psyche. Ein deftiges, ausgewogenes Essen wird als Belohnung wahrgenommen, während die vegane Diät oft praktiziert wird, um den Körper nach asketischen Aspekten von Schuld zu befreien. Wir sind nicht nur, sondern wir denken und fühlen auch, was wir essen.

Quellen: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/gesundepsyche/tid-23172/uebung-10-gute-laune-kann-man-essen_aid_346055.html

http://www.adhs-deutschland.de/Home/ADHS/Ernaehrung/Nahrungsmittelinduzierte-ADHS-Symptomatik-1.aspx http://www.vfp.de/verband/verbandszeitschrift/alle-ausgaben/22-heft-01-2003/11-mineralstoffe-und-vitamine-als-interventions-werkzeuge-in-der-psychologischen-praxis.html

http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/depressionen-wie-naehrstoffe-bei-der-therapie-helfen-koennten-a-955640.html

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