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Abstrakt: PTBS Posttraumatische Belastungsstörung Trauma und Traumabehandlung bei PTBS

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PTBS Posttraumatische Belastungsstörung Traumastörung

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Erstfassung: 2012-09-24. Geändert: 2014-01-12.

Hier erhalten Sie Antworten auf Fragen zu
  • Was ist eine posttraumatische Belastungsstörung?
  • Wer entwickelt eine PTBS ?
  • Wie häufig tritt eine PTBS auf ?
  • Wie lange halten Beschwerden auf ?
  • Welche weiteren Probleme sind damit verbunden ?
  • Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei PTBS ?

Antwort:

PTBS Fragen und Antworten zur Posttraumatischen Belastungsstörung PTBS

Gesundheitsportal >Krankheiten > PTBS Posttraumatische Belastungsstörung / Trauma / Vergewaltigung / Traumastörung

Was bedeutet PTBS

PTBS steht für die Bezeichung Posttraumatische Belastungsstörung. Damit bezeichnen Ärzte und Psychologen eine spezifische psychische Reaktion bzw. Angstsymptomatik, die meist einige Wochen oder gar Monate nach einem traumatischen Ereignis eintritt. Als Trauma sieht man dabei u.a.
  • eine Gewalterfahrung
  • schwere Unfälle oder auch intensivmedizinische Behandlungen
  • plötzlicher Verlust eines Sohns oder Tochter
  • sexueller Missbrauch bzw. sexuelle Übergriffe
  • Überfälle etc an
Typische Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung sind dann :
  • Wiedererleben des traumatischen Ereignisses in Form von sog. Flashbacks, Albträumen oder anderen psychischen und körperlichen Beschwerden bei der Wiedererinnerung an das Erlebnis durch sog. Trigger (siehe unten)
  • Vermeiden von bestimmten Personen bzw. Situationen und Orten, die im weitesten Sinne mit dem traumatischen Erleben in einem Zusammenhang stehen und entweder eine Angstsymptomatik oder aber ein Entfremdungsgefühl oder körperliche Beschwerden auslösen
  • starke innere Anspannung (Arousal) bzw. Unfähigkeit zur Entspannung mit Schlafstörungen bzw. wiederholtem Erwachen, starker Anspannung mit Zähneknirschen (Bruxismus), Kopfschmerzen ode anderen psychosomatischen Symptomen
  • eher atypische depressive Symtomatik bzw. ein Gefühl von eigenen Gefühlen distanziert und entfremdet zu sein (z.B. Derealisation oder Depersonalisation). Häufig ist hier auch an eine sog. Dissoziation zu denken.

Die Symptome der Posttraumatischen Belastungsstörung treten häufig erst Wochen, Monate oder sogar Jahre nach dem eigentlichen Trauma in Erscheinung. Um von einer PTBS zu sprechen müssen die oben genannten Symptome zu Beeinträchtigungen in verschiedenen Lebensbereichen der Partnerschaft bzw Sexualität, Familie und / oder Berufsleben führen.

Bücher / Patientenratgeber PTBS / Traumatisierung /



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