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Abstrakt: Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit sowie ständige Erschöpfung können Symptome einer depressiven Erkrankung sein.

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Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit bei Depressionen

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Geschrieben von: Dr. Martin Winkler
Erstfassung: 2006-12-17. Geändert: 2014-09-09.

Kann erhöhte Ermüdbarkeit und fehlender Antrieb ein Hinweis auf eine depressive Störung sein?
Ich fühle mich seit mehreren Wochen ständig müde und erschöpft und kann mich auch am Wochenende überhaupt nicht mehr erholen. Einfache Allagsaktivitäten wie Essenszubereitung und Körperpflege schaffe ich kaum noch, ziehe mich zunehmend von anderen Menschen zurück. Was ist mit mir los?

Antwort:
Auch wenn viele Menschen mit dem Begriff "Depressionen" zunächst eine depressive Stimmung bzw. Niedergeschlagenheit und innere Verzweifelung verbinden, können doch gerade nachlassende Energie für die Erledigung vormals leicht ausgeübter Alltagsanforderungen einen deutlichen Hinweis auf eine depressive Erkrankung geben. In der Anamnese wird der Arzt oder Psychologe dies u.a. mit folgenden Fragen näher abklären : 1. Fühlen Sie sich ständig müde und abgeschlagen?
2. Fällt es Ihnen zunehmend schwer Aufgaben des Alltags wie gewohnt zu bewerkstelligen?

Typisch für eine depressive Episode ist es, dass in der Vergangenheit derartige Aufgaben als durchaus machbar oder sogar als gerne zu erledigende Aufgabe angesehen wurde, jetzt aber auch schon die Motivation zur Durchführung einfacher Alltagsaufgaben abnimmt. Neben einem typischen Morgentief besteht bei depressiven Patienten häufig ein bleiendes Geühl der ständigen Müdigkeit und Erschöpfung, das sich bereits nach kurzen Aufgaben einstellt.

Typisch ist dabei auch, dass der Versuch der Erholung durch Entlastung oder Schlaf nicht zu einer wesentlichen Besserung beiträgt. Eher im Gegenteil tritt jetzt eine Ruhelosigkeit und innere Anspannung auf, die die Patienten zunehmend beeinträchtigt. Natürlich müssen hier auch andere mögliche Ursachen (etwa eine Schlafstörung wie ein Schlaf-Apnoe-Syndrom oder eine Schilddrüsenerkrankung) differentialdiagnostisch ausgeschlossen werden.

Weitere Informationen zum Thema Antriebsmangel / Antriebsminderung und Erschöpfung

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