Prämenstruelles Syndrom PMS
Der Begriff "Prämenstruelles Syndrom" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "in den Tagen vor der Menstruation", also den Monatsblutungen. Untersuchungen zeigen, daß etwa60% aller Frauen im gebährfähigen Alter Erfahrungen mit Beschwerden haben, die in der prämenstruellen Phase des Zyklus auftreten, 5 Prozent leiden unter deutlich stärkeren Beschwerden im Sinne einer Prämenstruell Dysphorischen Störung. Insgesamt wurden über 100 körperliche und psychische Symptomen berichtet . Die meisten Frauen können jedoch gut mit herkömmlichen Methoden bzw. Anpassungen des Lebensstils in dieser Phase sich anpassen bzw. Rücksichtnahme von ihren Angehörigen einfordern.. Bei stärkerem Leidensdruck spricht man von einem Prämenstruellen Syndrom (PMS). Hiermit sind Beschwerden von Krankheitswert mit Beginn in der Woche vor der Monatsblutung gemeint, die nach Ende der Menstruation nicht mehr vorhanden sein dürfen.
Nach neueren Untersuchungen kann die Gabe von einem niedrig dosierten Antidepressivum im Beschwerdezeitraum einen guten Therapieeffekt bei PMS (Prämenstruelles Syndrom) bringen. In einer aktuellen Untersuchung gaben Forscher niedrig dosiert (25 bis 50 mg) eines Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmers (Sertralin) zwei Wochen vor Beginn der Periode, in einer placebokontrollierten Untersuchung. Damit war es die erste derartige Studie, die niedrig dosiert ein SSRI-Antidepressivum während der prämenstruellen Phase des Cyclus gab und damit ausschliesslich auf das Beschwerdeintervall der Frauen begrenzt war.
Die Studie zeigte, dass bei weniger stark ausgeprägten Beschwerden dieses Therapieprinzip sehr wirksam war.
In der Studie wurden etwa 300 Frauen mit PMS mit 25 oder 50 mg Sertralin über 4 Zyklen behandelt.
Weitere Informationen zum Prämenstruellen Syndrom (PMS)
Weitere Seiten zum Thema PMS / Prämenstruelles Syndrom
(wird auf einer neuen Seite gezeigt)