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Abstrakt: Depressiogene Pharmaka sind Medikamente mit der Nebenwirkung Depressionen

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Medikamente mit Nebenwirkung Depressionen

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Geschrieben von: Dr Martin Winkler
Erstfassung: 2014-12-23. Geändert: 2014-12-23.

Welche Medikamente können als Nebenwirkung Depressionen verursachen ?

Antwort:

Nebenwirkung Depressionen von andere Medikamenten

Eine ganze Reihe von Medikamenten haben im Beipackzettel die Nebenwirkung "Depressionen" bzw. psychische Probleme. Dabei muss man beachten, dass viele chronisch verlaufende Erkrankungen für sich genommen schon mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten von Depressionen einher gehen können. Es ist also im Einzelfall schwierig zu entscheiden, ob nun ein Medikament zur Behandlung dieser Grunderkrankung dann die potentielle Nebenwirkung auslöst oder eben die Erkrankung selber "depressiv" macht.

Es gibt aber eine ganze Reihe von Medikamenten, die man als depressiogene Pharamaka bezeichnet, weil sie eben doch gehäuft Depressionen verursachen können. Die Betonung liegt hier natürlich auf "können" und nicht unbedingt "müssen". Daher sollte man nie ein Medikament ohne Rücksprache mit seinem behandelnden Arzt absetzen.

Potentiell depressiogene Pharamaka sind

  • Kortikosteroide / Cortison als Tabletten oder Infusion
  • Immunsupressiva Interferon, Azathiophrin und Zytostatika
  • Anabolika (Muskelaufbau bei Bodybuildern !)
  • orale Kontrazeptiva = "Pille"
  • Antihistaminika wie Cimetidin
  • ältere (nicht selektive) Beta-Blocker wie Propanolol
  • ACE-Hemmer wie Enalapril
  • Thiazid-Diuretika
  • Ca-Kanalblocker wie Verapamil
  • Digitalispräparate
  • Baclofen
  • Metoclopramid
  • Hochpotentente Neuroleptika wie Haldol
  • Antibiotika und Virostatika
  • Analgetika = Schmerzmittel wie Opiate, Ibuprofen oder Indometacin
  • Salbutamol
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