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Vulnerabilitäts-Stress Modell / Diathese-Stress

Geschrieben von:
Martin Winkler

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Erstversion: 14 Jun 2003. Letzte Veränderung: 11 Jul 2004.

Abstrakt:

Wie wirken Veranlagung und Stress bei Depressionen zusammen? Was ist das Diathese-Stress-Modell bei Depressionen?
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Nach dem heutigen Verständis psychischer Störungen geht man von einer sog. multifaktoriellen Genese aus, d.h. es wirken verschiedene angeborenen (genetischen) Veranlagungen und Umweltfaktoren bzw. Bewätigungsmöglichkeiten zusammen.

Ein Mensch kann eine unterschiedliche genetische Empfindlichkeit (Vulnerabilität) haben, die u.a. durch die Familiengeschichte als Veranlagung deutlich wird. Gerade wiederkehrende depressive Störungen weisen also eine hohe entsprechende Prädispositon auf.

Dennoch kommen in aller Regel zusätzliche Stressfaktoren hinzu, die im Zusammenwirken zum Auftreten von ersten Symptomen bzw. Frühwarnzeichen einer Symptomatik beitragen. Hierbei spielt es eine ganz erhebliche Rolle, welches soziale Netz bzw. Unterstützung der Patient hat, bzw. welche eigenen Bewältigungsmöglichkeiten er in der Erkennung und Bewältigung von typischen Krankheitssymptomen entwickelt hat.

Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Früherkennung von typischen Warnzeichen von ganz entscheidender Bedeutung ist, da hier noch ein wirksamer Schutz vor einer schwerwiegenderen Symptomatik möglich ist.

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Quellen


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