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Abstrakt:
Schlaf-Apnoe und Bruxismus
Entsprechend einer neuen wissenschaftlichen Studie aus Israel war ein Schlaf-Apnoe-Syndrom sogar der grösste Risikofaktor für Bruxismus!
Ein Schlaf-Apnoesyndrom wird durch wiederkehrende Episoden von Atemaussetzern über mehrere Sekunden (mit Abfall des Sauerstoffgehaltes). Anschliessend fällt ein sehr lautes Geräusch (ähnlich dem Schnarchen bzw. wie lautes Luftholen auf = Arousal). Das Zähneknirschen scheint besonders lageabhängig (d.h. z.B. auf dem Rücken liegend) eine Rolle zu spielen.
Die Diagnose wird meist durch die Fremdanamnese des Partners gestellt (wobei es nicht selten ist, dass die Partner wegen des Schnarchens getrennte Schlafzimmer haben). Zusätzlich ist eine spezielle Diagnostik in einem Schlaflabor angezeigt, wo Atmung und Schlafmuster genauer analysiert werden können.
Mit einer speziellen Therapiemethode (CPAP) ist es möglich, die Schlafstörung effektiv zu beahndeln. Dies führt nicht nur zu einer erheblichen Besserung der Lebensqualität (und Abnahme von Folgeproblemen wie Bluthochdruck oder Sexualstörungen), sondern kann auch einen positiven Effekt auf den Bruxismus haben. Die meisten Patienten der Studie berichteten jedenfalls über deutliche Besserungen unter der Sauerstofftherapie.