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Diagnostik bei Erektionsproblemen

Geschrieben von:
Wendy Moelker, Psychologin am Gesundheitszentrum Emergis in Goes, Holland

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Erstversion: 22 Jul 2003. Letzte Veränderung: 08 Feb 2004.

Abstrakt:

Diagnostik von Erektionsstörungen beim Mann
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Sexuelle Störungen sind selten durch eine einzelne körperliche Ursache zu erklären. Häufig spielen vielmehr körperliche, psychologische und auch gesellschaftliche Faktoren eine Rolle. Damit ist gemeint, dass u.a. durch die zunehmende Werbung von Potenzpillen eine viel stärkere Beachtung (aber auch verzerrte Vorstellung) von männlicher Sexualität in der Öffentlichkeit zu verzeichnen ist. Andererseits aber auch eine bisweilen überzogene Erwartung an die Beseitigung von Funktionsproblemen mit einer Pille geweckt werden. Grundvorausetzung in der Diagnostik sexueller Funktionsstörungen ist der Ausschluss körperlicher (organischer) Ursachen. Ein Hinweis für eine intakte organische Sexualfähigkeit ist es z.B, wenn man am frühen Morgen eine Erektion haben kann bzw. wenn Masturbieren klappt. Eine Erektionsstörung ist somit dadurch gekennzeichnet, dass es hinsichtlich der Dauer und Stärke nicht ausreichend für einen Geschlechtsverkehr ist.

In den letzten Jahren wurde berechtigterweise die urologische Diagnostik von Potenzproblemen verfeinert. Dabei werden gefässbedingte Störungen der Erektion genauer erfasst. Sicher sollte man dabei Bedenken, dass entsprechende Störungen auf typische Risikofaktoren für Gefässerkrankungen (Rauchen, Diabetes) zurück zu führen sind und natürlich auch eine deutliche Altersabhängigkeit haben.

Nicht von einer Erektionsstörung sprechen würde man, wenn völlig unrealistische Erwartungen an die eigene "Potenz" hinsichtlich der Häufigkeit oder Länge der Sexualkontakte bestehen.

Erektionsstörungen
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Quellen


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