Home   News   Forums   Log in    Get personal advice    My area     Help    
|
Go to:
Alle Foren
  Fragen an die Experten
  Frage an einen Arzt / Psychiater / Sexualtherapeuten / (Verwenden Sie das Formular oben, nicht die Form unten.)
  Das ess ich nicht!
  Re: Das ess ich nicht!
AKTUELL:
WEITER


THEMEN

KOM2002 (plain)  Das ess ich nicht!

Thread Messages in thread:

reply Re: Das ess ich nicht! , ****** , 19 Feb 2007 20:47
reply Re: Das ess ich nicht! , ****** , 19 Feb 2007 20:21
plain Das ess ich nicht! , ****** , 18 Feb 2007 16:56
 93875. To top of pageTop   Next message down
Das ess ich nicht!
From: ******
Date: Sun, 18 Feb 2007 16:56:01 +0100
Language: German

 


Reply to this message

Reply to all  

plain
Seid ich denken kann, bin ich nicht in der Lage viele übliche Nahrungsmittel aufzunehmen. Bei diesen kriege ich einen starken Würgereiz, was bis zum Erbrechen führt. Ich vermute, dass es eine psychische Störung ist, war aber noch nie bei einem Experten. Ich gehe diesen Nahrungsmitteln aus dem Weg aber es bringt mich oft in unangenehme Situationen und ich möchte endlich wissen, was mit mir los ist. Ein Beispiel an Nahrungsmitteln, die ich nicht esse: Obst (außer Äpfel und Bananen), Fisch, Pilze, Tomaten (aber dafür ess ich Tomatensoße), Fleisch (Wurst und Beafsteaks kann ich aber essen)...
In meinem Kindergarten war es damals Pflicht, alles aufzuessen und ich war meist die letzte die sich noch das Essen runtergewürgt hat. Meine Mutter hat sehr selten gekocht. Gibt es eine psychische Erkrankung, die solche Symptome aufweist? Oder handelt es sich doch eher um eine körperliche Erkrankung?
 93984. To top of pageTop Previous message Previous message Next message down
Re: Das ess ich nicht! (Reply to: 93875 from ****** )
From: ******
Date: Mon, 19 Feb 2007 20:47:40 +0100
Language: German

 


Reply to this message

Reply to all  

reply
Es ist sicher keine "körperliche" Erkrankung und auch im klassischen Sinne so keine Essstörung (Anorexie oder Bulimie) oder eindeutig einer "psychiatrischen Störung" zuzuordnenden Erkrankung. Vielmehr würde ich davon ausgehen, dass es sich um eine "erlernte" Störung über eine sogenannte Konditionsierungsreaktion handelt. Dabei wird ein Fehllernen vorgenommen und fälschlicherweise ein bestimmtes Lebensmittel mit Ekel / Angst, Anspannung oder anderen negativen Gefühlen verknüpft. In der Folge wird über Vermeiden dieser Lebensmittel eine Chronifizierung der Problematik erzielt. Jedes kleine Kind hat bestimmt Lebensmittel (z.B. Spinat), die es zunächst nicht mag. Je nachdem wie Eltern darauf reagieren, kann das schnell vergehen (und Spinat zur Leibspeise werden) oder aber sich zum absoluten Horrorlebesmittel verändern. Man würde jetzt zunächst nicht unbedingt von einer Krankheit sprechen, wenn sich die Liste der Lebensmittel nicht so ausdehnen würde bzw. nicht doch unangenehme Situationen entstehen. Ein Verhaltenstherapeut sollte aber in der Lage sein, Ihnen zu helfen. Man kann durchaus ein Umlernen erzielen.
 93984. To top of pageTop Previous message Previous message  
Re: Das ess ich nicht! (Reply to: 93875 from ****** )
From: ******
Date: Mon, 19 Feb 2007 20:47:40 +0100
Language: German

 


Reply to this message

Reply to all  

reply
Es ist sicher keine "körperliche" Erkrankung und auch im klassischen Sinne so keine Essstörung (Anorexie oder Bulimie) oder eindeutig einer "psychiatrischen Störung" zuzuordnenden Erkrankung. Vielmehr würde ich davon ausgehen, dass es sich um eine "erlernte" Störung über eine sogenannte Konditionsierungsreaktion handelt. Dabei wird ein Fehllernen vorgenommen und fälschlicherweise ein bestimmtes Lebensmittel mit Ekel / Angst, Anspannung oder anderen negativen Gefühlen verknüpft. In der Folge wird über Vermeiden dieser Lebensmittel eine Chronifizierung der Problematik erzielt. Jedes kleine Kind hat bestimmt Lebensmittel (z.B. Spinat), die es zunächst nicht mag. Je nachdem wie Eltern darauf reagieren, kann das schnell vergehen (und Spinat zur Leibspeise werden) oder aber sich zum absoluten Horrorlebesmittel verändern. Man würde jetzt zunächst nicht unbedingt von einer Krankheit sprechen, wenn sich die Liste der Lebensmittel nicht so ausdehnen würde bzw. nicht doch unangenehme Situationen entstehen. Ein Verhaltenstherapeut sollte aber in der Lage sein, Ihnen zu helfen. Man kann durchaus ein Umlernen erzielen.

You are not logged in
Today's date: Fri, 20 Apr 2018 01:00:04 +0200
KOM 2002