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  Borderline/Depressionen trotz ADHS
  Re: Borderline/Depressionen trotz ADHS
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KOM2002 (plain)  Borderline/Depressionen trotz ADHS

Thread Messages in thread:

reply Re: Borderline/Depressionen trotz ADHS , ****** , 19 Feb 2007 20:08
plain Borderline/Depressionen trotz ADHS , ****** , 17 Feb 2007 21:16
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Borderline/Depressionen trotz ADHS
From: ******
Date: Sat, 17 Feb 2007 21:16:16 +0100
Language: German

 


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Guten Tag, ich bin vor 2 Jahren auf ADHS diagnostiziert worden, nehme medikinet 50 mg tgl. mein problem ist das das medikinet immer weniger wirkt in dem sinne das ich früher morgens 20 mg genommen habe um in die gänge zu kommen und mittags 20 um den tag zu überstehen, mittlerweile nehme ich morgens 40 um wach zu werden und 3 std später bin ich wieder platt....aber mehr als mich wach halten hat es noch nie gebracht, mein hauptproblem ist allerdings das ich superagressiv und reizbar bin ausserdem extrem launisch und das ändert sich durch medikinet nicht im geringsten, ich weiß nur das es so nicht weitergehen kann, ich bin kaum zu ertragen, ich habe 3 kleine kinder die eine solche mutter nicht verdient haben, ich habe daraufhin einige online tests gemacht bei denen rauskam, das meine symptome zu einer sehr ausgeprägten depression passen und ebenfalls zum borderline syndrom...kann ich eins von beidem haben obwohl ich adhs habe oder muß ich einfach damit leben, das das adhs bei mir anscheinend nicht behandelbar ist und ich einfach immer ein total beschissener charakter sein werde unter dem alle, insbesondere mein mann und meine kinder zu leiden haben ?? es kann doch nicht sein das es keine möglichkeiten gibt das zu ändern... ich will doch nur normal sein.... ich kann nicht mehr.... vielen dank mfg sisa
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Re: Borderline/Depressionen trotz ADHS (Reply to: 93817 from ****** )
From: ******
Date: Mon, 19 Feb 2007 20:08:48 +0100
Language: German

 


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Sorry, wenn ich es so direkt schreibe : Ab so missbrauchen sie letztlich nur die ADHS-Medikation. Sie beschreiben keine ADHS-Wirkung der Stimulanzien sondern allein eine Wachmacherfunktion. Kein Wunder, dass es da nicht hilft.

Aus der Distanz ist natürlich keine individuelle Therapieempfehlung zu geben. Aber ich kläre bei meinen Patientinnen mit einer derartigen Problematik folgende Fragen ab :
1. Liegt eine Schlafstörung vor (z.b. nachts nicht Einschlafen, morgens totmüde sein. Bei ADHSern kann ein Schlafphasenverlagerungssyndrom vorliegen, dass man ggf. mit Stimulanzien, mit Melatonin oder aber auch ein Antidepressivum behandeln kann. Natürlich auch mit Schlafhygiene-Massnahmen
2. Liegt eine Depression, liegt eine intermittierende Dysphorie bei ADHS oder eben eine Borderline-Persönlichkeit vor. Das kann auch schon wieder erhebliche Konsequenzen haben. 40-60 Prozent der Borderline-Diagnosen sind eigentlich pure ADHSlerinnen (das meine nicht ich, sondern Prof. Bohus aus Mannheim. Ich würde die Zahlen sogar noch höher ansetzen).
3. Welche Masssnahmen der psychosozialen Therapie bzw. Psychotherapie wurden schon ausgeschöpft?

Alles Fragen, die man so nicht online klären kann. Ich kann nur feststellen, dass man sehr wohl Hilfen finden kann. Es ist nur verdammt schwer, entsprechende Fachleute zu finden.

MFG
Dr. Martin Winkler


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