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  depressionen und angst
  Re: depressionen und angst
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KOM2002 (plain)  depressionen und angst

Thread Messages in thread:

reply Re: depressionen und angst , ****** , 23 Nov 2006 13:15
plain depressionen und angst , 22 Nov 2006 15:14
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depressionen und angst
From: ******
Date: Wed, 22 Nov 2006 15:14:34 +0100
Language: German

 


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hallo mein name ist steffi und ich bin 18 jahre alt.
seit wochen habe ich depressionen war auch schon beim hausarzt und habe mit einem sozialpädagogen darüber gesprochen aner der konnt mir uach nicht helfen.
bin ständig trautig fühle mich niedergeschlagen und weiß einfach nicht mehr wie mein leben weiter gehen soll :-(. manchmal würde ich mich am liebsten umbringen weil ich einfach nicht mehr kann.
seit jahren habe ich panik atacken. ich habe angst vor feuer angst das unsere wohnung ausbrennt odewr das es bei uns in der nähe irgendwo brennt. wenn irgendwo feuerwehr fährt denke ich immer gleich bei uns ist irgendwas. kriege herzrasen atemnot zittere. darüber habe ich mit niemandem gesprochen weil ich dachte es vergeht wieder aber es wird immer schlimmer. ich weiß nicht was ich tun soll. habe schon überlegt zu einem psychologen zu gehen aber mich nicht getraut weil es mir irgendwie unangenehm ist.

bitte um rat ich weiß echt nicht mehr weiter

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Re: depressionen und angst (Reply to: 87386 from ****** )
From: ******
Date: Thu, 23 Nov 2006 13:15:29 +0100
Language: German

 


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Hallo Steffi!

Natürlich kann man so über das Internet keine Diagnose oder klare Zuordnung machen. Es klingt aber ein wenig so, dass eben eine Angstproblematik schon sehr früh und relativ allgemein auf viele Dinge bezogen das Leben mitbestimmt. Also nicht zunächst eine depressive Episode und darauf oder dabei Angst- und Panikattacken auftraten, sondern eine Grundangst da war, die nachfolgend zu einer depressiven Grundstimmung bzw. Rückzugsverhalten und Vermeidung geführt hat.

So eine Problematik kann z.b. bei der Generalisierten Angststörung auftreten, bei der Patientinnen mehr oder weniger grundlos Angst vor einem negativen Ausgang oder möglichen unbestimmten Gefahren haben. Hier ist es leider sehr häufig so, dass eben entweder sich Suchtprobleme (aus Verzweifelung eine Art Selbstmedikation gegen die Angstsymptome) oder aber eine depressive Symptomatik zusätzlich einstellt. Dies wiederum erhöht die Scham und Angst sich einer Therapie zu stellen.

Sie sollten aber unbedingt einen Psychologen oder aber einen Facharzt für Psychotherapeutische Medizin aufsuchen und sich Hilfe holen (ggf. auch stationär in einer entsprechend spezialisierten psychosomatischen Klinik). Man kann mit Medikation (z.b. Antidepressiva mit speziellen Wirkungen auch bei Angsterkrankungen) und Verhaltenstherapie meistens ziemlich gut helfen.

Es gibt keinen Grund, warum ihnen ein Besuch beim Psychologen peinlich sein müsste. Das sie davor Angst haben bzw. es "unangenehm" ist, ist leider auch (nicht allein) ein Teil der Angsterkrankung selber. Daher wird die oder der Psychologe oder Arzt ja genau darauf auch Rücksicht nehmen können und dafür Verständnis haben.

Nur Mut, es lohnt sich !

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