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  ritalin
  Re: ritalin
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KOM2002 (question)  ritalin

Thread Messages in thread:

reply Re: ritalin , ****** , 23 Feb 2006 08:09
reply Re: ritalin , ****** , 23 Feb 2006 04:26
reply Re: ritalin , ****** , 24 Jan 2006 07:04
question ritalin , ****** , 23 Jan 2006 10:03
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ritalin
From: ******
Date: Mon, 23 Jan 2006 10:03:56 +0100
Language: German

 


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question
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe von meinem Hausarzt Ritalin verschrieben bekommen, es hat mir sehr gut geholfen, obwohl ich schon 31 Jahre alt bin.

Zuvor hatte ich es schon mit etlichen Antideppresiva u.ä. Substanzen versucht.

Jetzt bekomm ich es aber nicht mehr verschrieben, da es anscheinend off label ist.

Meine Frage, wie kann ich einen Test machen ob Ritalin bei mir angebracht ist,

oder kann ich es mir auf Privatrezept verschreiben lassen?

Meine Aufmerksamkeit und mein Lernvermögen und meine Konzentration sind ein Unterschied wie Tag und Nacht wenn ich dieses Medikament bekomme.

Oder soll ich es von einer Internet-Apotheke aus dem Ausland beziehen?

Bitte glauben Sie mir das ich das Medikament nicht mißbräuchlich einsetzen möchte, ich möchte mein Alltagsleben in den Griff bekommen und meinen Arbeitsplatz nicht verlieren.

Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.


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Re: ritalin (Reply to: 60797 from ****** )
From: ******
Date: Tue, 24 Jan 2006 07:04:05 +0100
Language: German

 


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Zunächst einmal : Es gibt keinen "Test", der die Wirksamkeit von Methylphenidat (z.B. Ritalin) "beweist". Vielmehr stellt der Arzt die Indikation aufgrund der Anamnese, ggf. speziellen Fragebögen zu ADHS im Erwachsenenalter (und zurückblickend) und schliesst andere Ursachen aus. In gewisser Weise sagt natürlich auch die Wirkung des Medikamentes etwas aus, beweist die Diagnose aber nicht. Wenn sie aber selber eine so spezielle Wirkung beschreiben liegt es nahe, dass ihr Arzt auf der richtigen Spur ist...

Nun ist die Problematik des off-label Gebrauches von Methylphenidat bei Erwachsenen lange bekannt. Ihr Arzt kann ihnen ein Privatrezept ausschreiben. Mit etwas Glück können sie dies sogar von der Krankenkasse erstattet bekommen. Es würde zu weit führen, über die Gründe für die derzeitige Verordnungsprobleme bei Erwachsenen mit ADHS zu schreiben. Derzeit laufen aber Zulassungsstudien, so dass wohl im nächsten Jahr dieses Problem der Vergangenheit angehört. Das Erwachsene mit ADHS die Medikation nicht missbräuchlich gebrauchen, weiss ich aus mehrjähriger klinischer Erfahrung auf einem ADHS-Schwerpunkt und lange Kontakte zu den Selbsthilfegruppen.

Zuletzt : Sie sollten tatsächlich sich nicht nur auf die Medikamente verlassen. Gerade Arbeitsprobleme werden sich nicht allein durch Medikamente lösen. Hier wäre zunächst der Kontakt mit einer Selbsthilfegruppe, idealerweise aber auch eine störungsspezifische Psychotherapie für ADHS angezeigt.
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Re: ritalin (Reply to: 60797 from ****** )
From: ******
Date: Thu, 23 Feb 2006 04:26:58 +0100
Language: German

 


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ich habe mich mit meiner krankenkasse versucht zuunterhalten .da wuste KEINER,kan KEINER helfen, was das ich ein rezept privat zahlen muss .ich habe sogar gesagt muss erst was passieren das die kasse zahlt (kan ritalin abseten ,kein problem ) kein job agressieves verhalten mein leben hat sich zum positiven verändert bin ruhiger gelassener.
wie und was muss passieren das die kasse mein rezept übernimmt ich bin auch noch insulinflichtiger diabetiker Tup 1 (25 JAHREN kein folgeerkankung) nur noch zahlen von 250euro kann kaum noch was leisten . hoffe auf hilfe auf meine frage . mfg tommy
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Re: ritalin (Reply to: 62950 from ****** )
From: ******
Date: Thu, 23 Feb 2006 08:09:34 +0100
Language: German

 


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Da Methylphenidat (z.B. Ritalin) off-label ist, handelt die Krankenkasse formal korrekt. Es werden zwar derzeit auch Musterprozesse vor dem Sozialgericht in dieser Sache geführt, aber man muss es leider wohl hinnehmen, dass derzeit in aller Regel die Kosten selber zu tragen sind.

In einzelnen Regionen bzw. bei einzelnen Krankenkassen (bzw. Geschäftsstellen) sieht es positiver aus, da sich die Effektivität und Wirtschaftlichkeit der Therapie im Vergleich zu anderen Massnahmen bzw. einer ausbleibenden Behandlung eigentlich schnell nachrechnen lässt. Dies ist aber eben kein Freifahrtschein, sondern es kommt immer auf eine Kulanzregelung an.

Es stört die Krankenkasse ja zunächst wenig, wenn der Einzelne einen Nachteil durch die Nichtbehandlung hat. Gerade wenn man ein "Risikopatient" ist (d.h. mehr Geld von der Kasse benötigt, als man einzahlt) hilft ja auch die "Drohung" mit einem Kassenwechsel nicht.

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KOM 2002