Habe seit Jahren die Befürchtung, dass sich andere vor mir ekeln bzw. Angst vor mir haben, insbes. im sexuellen Bereich. Dazu gehen mir die entspr. Worte durch den Kopf. Gedankenstopp und Entspannnung ohne Erfolg. Sich den Situationen stellen hat nur begrenzten Erfolg, da ich mich dann höchstens sehr wundere, dass die Befürchtung nicht eintritt bzw. Menschen, die der befürchteten Erwartung nicht entsprechen, nicht achten kann. Was tun?
Ich befürchte, dass übersteigt die Antwortmöglichkeiten dieses Forums. Grundsätzlich würde ich sowohl medikamentöse wie auch psychotherapeutische Methoden erwägen.
Medikamentös könnte man einen Versuch mit einem Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer machen und schauen, ob darunter eine Änderung auftritt.
Psychotherapeutisch müsste man weit genauer die Ursache bzw. Ursprung der Problematik ergründen. Es mag sein, dass bei ihnen eine Exposition bzw. Gedankenstop und Entspannung wenig bringt, zumal es sehr schwer sein dürfte eine gute "Auseinandersetzung" mit den Katastrophisierungen etc. zu erzielen. Vermutlich liegt die Ursache doch eher in Erlebnissen oder grundlegenden Überzeugungen / Schemata in der Kindheit, ggf. auch belastenden Erlebnissen.
Hier müsste man in einer vertiefenden Psychotherapie (ggf. auch tiefenpsychologisch orientiert) weiter schauen.