Beruf:Krankenschwester,seit 20 Jahren amb. tätig,53 J.
Symtomatik:Schlafstörungen,Tachycardien,Arrythmien,Herzklopfen,Isolation,geringe Motivation. fehlende Interressen, muss mich zu allem aufraffen, nichts macht mehr richtig Spaß, meide Menschenansammlungen, Energielos, verbal oft aggressives Verhalten,gereizt.
Wenn ich an die Arbeit denke: Engegefühl in der Brust usw.
Eine Diagnose kann man daraus natürlich noch nicht stellen. Aber sie schildern Symptome, die entweder auf eine Anpassungsstörung auf berufliche und / oder private Belastungsfaktoren oder aber eine Angststörung bzw. depressive Symptomatik zurück gehen könnten.
Burnout ist ja keine offizielle medizinische Diagnose, eher eine Beschreibung verschiedener Faktoren. Häufig ist es dabei so, dass sich Schlafprobleme und das Auftreten von psychosomatischen Symptomen gegenseitig verstärken. Wenn man im Schlaf emotionale Belastungen des Tages nicht "wegträumen" kann bzw. sich erholen kann, ist man am nächsten Tag noch weniger belastbar und ein Teufelskreis geht los.
Sie sollten mit einem Arzt eine weiterführende Diagnostik bzw. Ausschluss etwaige anderer Ursachen wie etwa Schilddrüsenerkrankungen vornehmen und dann auf die Ursachensuche für psychische Belastungsfaktoren bzw. mehr Entlastung / Wiedergewinnen von Lebensfreude gehen