Home   News   Forums   Log in    Get personal advice    My area     Help    
|
Go to:
Alle Foren
  Fragen an die Experten
  Frage an einen Arzt / Psychiater / Sexualtherapeuten / (Verwenden Sie das Formular oben, nicht die Form unten.)
  Eigenartige Reaktion auf Methylphenidat
  Re: Eigenartige Reaktion auf Methylphenidat
AKTUELL:
WEITER


THEMEN

KOM2002 (plain)  Eigenartige Reaktion auf Methylphenidat

Thread Messages in thread:

reply Re: Eigenartige Reaktion auf Methylphenidat , ****** , 10 Apr 2009 08:13
reply Re: Eigenartige Reaktion auf Methylphenidat , ****** , 16 Dec 2008 20:58
plain Eigenartige Reaktion auf Methylphenidat , ****** , 15 Dec 2008 19:17
 134079. To top of pageTop   Next message down
Eigenartige Reaktion auf Methylphenidat
From: ******
Date: Mon, 15 Dec 2008 19:17:43 +0100
Language: German

 


Reply to this message

Reply to all  

plain
Ich wurde als Hypo-ADSler diagnostiziert und habe Methylphenidat verordnet bekommen.
Zur Trituration begann ich während 7 Tagen mit 5mg morgens und mittags. Dabei erlebte ich eine etwa 10%ige Antriebssteigerung und Wachheit.
Am Tag 8 steigerte ich auf 10/10/0mg und fühlte eine allgemeine Verlangsamung wie unter Alkoholeinfluss, die einige Stunden über die Wirkungsdauer des Medikaments hinausdauerte.
Am Tag 9 reduzierte ich auf 7,5/7,5/0mg. Diesmal litt ich im Gegenteil unter äusserst unangenehmer innerer Unruhe die wieder weit über die Wirkungsdauer hinausdauerte.
Am Tag 10 nahm ich erst gegen 15Uhr etwa 3mg und reagierte mit mittelstarken Unruhesymptomen.
Die Symptomatik ist letztlich ähnlich. Bewusstseinseinschränkung (Tunnelblick), Dumpfheit, schleppende Sprache, Hibbeligkeit, Vergesslichkeit/Ideenflucht, Reduktion der Impulskontrolle, Verspannung im Nacken und in der Kiefermuskulatur und ein Kater am nächsten Tag.




 134113. To top of pageTop Previous message Previous message Next message down
Re: Eigenartige Reaktion auf Methylphenidat (Reply to: 134079 from ****** )
From: ******
Date: Tue, 16 Dec 2008 20:58:59 +0100
Language: German

 


Reply to this message

Reply to all  

reply
Es ist schwierig über eine Ursache zu spekulieren. Wenn bei mir in der Klinik ein erwachsener Patient eine derartige Symptomatik schildert, vermute ich Angst bzw. dissoziative Erlebnisse in der Vergangenheit.

Neben der ADHS-Konstitution können sich im Verlauf des Lebens durch die Reizüberflutung bzw. einfach negative Erfahrungen Verletzungen und eben Angstsymptome bzw. "Aussetzer" der Wahrnehmung und des Erlebens entwickeln.
Die Psychostimulantien können zwar nun einerseits die Kontrolle und Selbstwahrnehmung im Sinne der ADHS-Wirkung verbessern. Einige Patienten nehmen jetzt aber eben auch zuvor verdrängte Ängste bzw. Gefühle überhaupt erstmals wahr. Dies kann zu Unruhe bzw. einer veränderten Wahrnehmung von Zeit und Erleben führen. Dies wären u.a Symptome einer dissoziativen Symptomatik.
 137786. To top of pageTop Previous message Previous message  
Re: Eigenartige Reaktion auf Methylphenidat (Reply to: 134079 from ****** )
From: ******
Date: Fri, 10 Apr 2009 08:13:25 +0200
Language: German

 


Reply to this message

Reply to all  

reply
Möglicherweise könnte auch ein ADHS-Workshop für Sie ein Einstieg sein ? Beispielsweise unter ADHS Workshop für Erwachsene ?

You are not logged in
Today's date: Fri, 17 Nov 2017 21:57:10 +0100
KOM 2002