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  Therapie`?
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KOM2002 (question)  Therapie`?

Thread Messages in thread:

reply Re: Therapie? , ****** , 12 Dec 2008 08:27
question Therapie`? , ****** , 04 Dec 2008 21:37
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Therapie`?
From: ******
Date: Thu, 4 Dec 2008 21:37:31 +0100
Language: German

 


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question
Hallo,

Ich habe ein Problem, das ich kurz schildern möchte.
In meiner Kindheit wurde ich misshandelt und sexuell missbraucht.
Meine Jugend habe ich im Heim verbracht.
Heute bin ich 20 und habe bereits drei Kinder.

Ich habe ein sehr schwaches Sozialverhalten, ihc schaffe es nciht, Freundschaften aufzubauen oder aufrechzuerhalten. Im Endeffekt stehe ich ziemlich alleine da.
Freude empfinde ich nur für die wenigsten Dinge.
An kaum etwas, was in meinem Elternhaus oder an "Tatorten" passiert ist, kann ich mich erinnern.
Ich falle immer wieder in ein Loch, aus dem ich nur schwer rauskomme.
Mittlerweile habe ich grosse Lust mich zu schneiden und bin sehr gereizt und teilweise auch aggressiv.
Was sich sehr stark auf meine grösste Tochter projeziert.
Das will ich nicht. Ich strenge mich sehr an, mit ihr liebevoll umzugehen, aber diese Gefühle machen mich fertig.
Ich kann mir nicht erklären, warum ich alles auf sie projeziere, sie kann ja nichts dafür.
Ich will dass das aufhört. ich weiss dass eine Therapie das richtige ist und dass ich eine machen muss um alles aufzuarbeiten.
Aber ich weiss nicht welche und wie ich das alles anpacken soll.

Im Endeffekt möchte ich nur wissen, was ich selbst dagegen tun kann und was für eine Therapie empfehlenswert wäre.

Liebe Grüsse
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Re: Therapie? (Reply to: 133620 from ****** )
From: ******
Date: Fri, 12 Dec 2008 08:27:30 +0100
Language: German

 


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In ihrem Fall steht eindeutig eine Traumatherapie im Vordergrund. Dabei würden sie zunächst eine Stabilisierung über Vorstellungsverfahren erlernen. Dann würde man über verschiedene Techniken der Traumatherapie frühe Erfahrungen aufarbeiten. Hierzu gibt es unterschiedliche Methoden, die unterschiedlich lange dauern.

Wichtig dabei ist zu lernen, dass bestimmte Trigger (= Auslöser) wie ein Augenaufschlag, ein bestimmter Tonfall, ein Geruch oder andere Ereignisse schon ausreichen, sie in einer Art "Fahrstuhl in die Vergangenheit" zu lotsen. Sie haben dann ein Gefühl, das nicht in die Gegenwart sondern in die Hilflosigkeit der eigenen Kindheit gehört. Natürlich besteht gerade dann die Gefahr wieder erinnert zu werden, wenn man sich mit den eigenen Kindern beschäftigt.

Hier kann Psychotherapie aber gut helfen.


www.besser-als-erwartet.de


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