Home   News   Forums   Log in    Get personal advice    My area     Help    
|
Go to:
Alle Foren
  Fragen an die Experten
  Frage an einen Arzt / Psychiater / Sexualtherapeuten / (Verwenden Sie das Formular oben, nicht die Form unten.)
  Ritalin Spätfolgen
  Re: Ritalin Spätfolgen
AKTUELL:
WEITER


THEMEN

KOM2002 (plain)  Ritalin Spätfolgen

Thread Messages in thread:

reply Re: Ritalin Spätfolgen , ****** , 20 Nov 2008 18:47
plain Ritalin Spätfolgen , ****** , 18 Nov 2008 16:04
 133009. To top of pageTop   Next message down
Ritalin Spätfolgen
From: ******
Date: Tue, 18 Nov 2008 16:06:03 +0100
Language: German

 


Reply to this message

Reply to all  

plain
Meine Freundin(41 J.) nahm bis vor ca.4 Jahren Ritalin (ADHS)ca. 6 Jahre lang.
Seit ca. 3 Jahren leidet Sie an Restless-Legs, massiven Schlafstörungen, Schwindel, chron.Erschöpfung ... Med. wurden bei HNO, Schwindelambulanz, Orthopäde, Internist, Endokrinologe, Neurologe...nur "Teildiagnosen" z.B. V.a.
Meniere etc. gestellt. Meine Frage kann dies alles eine Spätfolge von "Ritalin" sein, da ja eindeutig
der Dopamin-Stoffwechsel nachhaltig gestört ist?
 133108. To top of pageTop Previous message Previous message  
Re: Ritalin Spätfolgen (Reply to: 133009 from ****** )
From: ******
Date: Thu, 20 Nov 2008 18:47:10 +0100
Language: German

 


Reply to this message

Reply to all  

reply
Eindeutiges NEIN.
Schon die Annahme, dass es sich um Dopamin-Stoffwechselprobleme bei den geschilderten Symptomen handelt ist zumindest teilweise nicht richtig.

ADHS ist aber eben auch kein Problem der Dopamin-Produktion, sondern der Verfügbarkeit des Botenstoffes Dopamin an einem bestimmten Wiederaufnahmesystem (Dopamin-Transporter) in einem bestimmten Hirnbereich (speziell Basalganglien Nucl. caudatus). Nicht die Bildung von Dopamin wird dabei durch Methylphenidat beeinflusst, sondern die Wiederaufnahme. Und dies auch nur für 3 - 4 h während der Wirkung.

Entsprechende Spätfolgen sind nicht bekannt. Umgekehrt stellt sich doch eher die Frage, wie sie jetzt behandelt wurde. Und ob die Auswirkungen der offensichtlichen Stressfolgeerkrankungen nicht eher in einem nicht angemessen behandelten ADHS bzw der Unfähigkeit zur Entspannung liegen.


You are not logged in
Today's date: Wed, 22 Nov 2017 10:22:13 +0100
KOM 2002