Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe eine Frage zu Deprsssionen. Mein Psychiater hat eine rezidivierende depressive Störung diagnostiziert, die mit 15 mr Remergil und 37,5 mg Trevilor behandelt wird und trotzdem über zwei Jahre kontinuierlich anhält. Ich habe sehr viele körperliche Symptome (Verspannungen, Zwangsdenken, verlangsamtes Denken, Angst, Antriebslosigkeit), wobei immer nur ein Symptom vorherrschend ist. Wenn ich mich ganz fest auf etwas anderes konzentriere, kann ich die Symptome abmildern.
Ich bin an einem Tag eher agitiert und am nächsten antriebslos. Mein Psychiater meint, es sei sinnlos eine Therapie zu beginnen, da die Depression endogen sei.
Es ist meine dritte Episode innerhalb von 30 Jahren, ich bin über 60 Jahre alt und es gab definitiv einen Auslöser für die Erkrankung.
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, insbesondere ob es sich tatsächlich um eine rein endogene Depression handeln könnte und ob evtl. eine Psychotherapie angezeigt sein könne.
L.G. von Verena Muenther