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  Annorexie
  Re: Annorexie
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KOM2002 (plain)  Annorexie

Thread Messages in thread:

reply Re: Annorexie , ****** , 15 Aug 2008 07:55
plain Annorexie , ****** , 13 Aug 2008 17:14
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Annorexie
From: ******
Date: Wed, 13 Aug 2008 17:14:45 +0200
Language: German

 


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plain
Sehr geehrter Experte!

Meine Tochter 20 Jahre, leidet seit ca. 4 Jahren an Magersucht;
Sie war schon in 4 verschiedenen Kliniken, ist aber immer auf
eigenen Wunsch gegangen, da sie volljährig ist. Letzter Aufenthalt
war in Bad Bramstedt. Dort wurde sie nach ca. 8 Wochen
entlassen, da sie den unterzeichneten Vertrag nicht eingehalten hat.
Zur Zeit hält sie sich bei der Großmutter auf und macht was sie will.
Heute hatte sie in Bad Bevensen einen Vorstellungstermin, den sie aber
durch Verpassen des Zuges versäumt hat.(oder sie wollte ihn versäumen).
Sie hat vor 1 Jahr noch ein gutes Abitur gemacht und ich habe große
Angst, daß ihr etwas passieren könnte und sie nicht sehr alt wird.
Ich bin einfach ratlos! Nächste Woche hat sie noch 2 Termine in
Bad Bevensen und Lübeck. Dorthin werde ich sie begleiten.
Sehen Sie noch eine Möglichkeit ihr zu helfen?


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Re: Annorexie (Reply to: 128420 from ****** )
From: ******
Date: Fri, 15 Aug 2008 07:55:10 +0200
Language: German

 


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Auch wenn ich selber nicht schwerpunktmässig in unserem Anorexie-Schwerpunkt arbeite, so kommen mir ihre Schilderungen nur zu vertraut vor. Allerdings unterscheiet sich das Konzept in Bad Bevensen im Essstörungsbereich schon etwas von anderen Kliniken. Gerade Patientinnen, die ein hohes Maß an äußerer Strukturvorgabe brauchen (weil sie es allein nicht schaffen würden), profitieren vom betreuten Essen und den täglichen Mittagsgruppen, die eine ständige Rückmeldung bringen. Wir erreichen bei einem sehr hohen Anteil der Patienten, dass sie bis zum untersten Normalgewicht (BMI 17,5) bleiben, weil sich dies als prognostisch sehr relevant erwiesen hat.

Zudem schauen wir, warum jemand immer wieder abbricht. Eine der Gründe könnten neuropsychiatrische Störungen mit Beginn im Kindesalter (Asperger-Autismus, ADHS, Entwicklungsstörungen, Zwänge) sein. Eine Garantie auf positive Veränderung gibt es nicht. 4 Jahre ist eine lange Zeit (aber noch relativ kurz im Vergleich zu den chronifizierten Essstörungen, die z.T. über 10 Jahre und länger betroffen sind).

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