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  Diazepam entzug
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KOM2002 (plain)  Diazepam entzug

Thread Messages in thread:

reply Re: Diazepam entzug , ****** , 21 Jul 2008 18:43
plain Diazepam entzug , ****** , 14 Jul 2008 15:59
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Diazepam entzug
From: ******
Date: Mon, 14 Jul 2008 15:59:22 +0200
Language: German

 


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plain
mache scon den ca 15 entgiftungsentzug v diazepam,war immer sehr hoch dosiert so ca 50-100mg am tag über jahre,zur zeit entgifte ich ambulant zuhause mit doxipin valpruat und remergil,habe auch seit jahren schlimme panikattaken wobei ich dann herzrythmusstörrungen u totesängste bekomme.frage:kann man an einem benzo entzug sterben?ist v ärztlicherseite ein ambulanter entzug erlaubt.was soll ich tun habe gr.angst das ich das nicht schaffe
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Re: Diazepam entzug (Reply to: 126289 from ****** )
From: ******
Date: Mon, 21 Jul 2008 18:43:38 +0200
Language: German

 


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Ihr Problem ist ja vielschichtig :
1. Sie haben offenbar (mindestens eine) chronische Angststörung, die sich u.a. in Panikattacken zeigt. In der Folge treten Todesängste bzw. Angst vor der Angst auf. Die Herzrhythmusstörungen sehe ich mal als Folge der Angstsymptomatik, d.h. als Merkmale der vegetativen Erregung.
An den Symptomen der Angststörung kann man nicht sterben, auch wenn man Todesangst hat.
2. Der langjähige Diazepammissbrauch bzw die Abhängigkeit davon. Diese Abhängigkeitsproblematik verursacht für sich genommen neue Ängste, dass es gesundheitliche Probleme verursachen könnte. Es gibt wiederholte Misserfolge in den Therapien und damit neue Anspannung. Bei einer Entgifung ohne Medikamentenschutz mit Doxepin bzw. Vaproat würden einerseits die möglichen Entzugssymptome wie Unruhe, Herzrasen, Schwindel, Schweissausbrüchen etc auftreten, andererseits aber auch die Angstsymptomatik
Theoretisch kann ein Benzodiazepinentzug im Delir enden und dann im Extremfall auch tödlich verlaufen. Das ist aber sehr sehr unwahrscheinlich. Unter der Medikation sollte es nicht passieren.

Dennoch kann man zu einem ambulanten Entzug bei einer solchen hohen Dosis nicht raten. Wenn überhaupt müsste man einen ärztlich verordneten Entgiftungsplan haben (z.B. über 1 Jahr) und parallel die Angstsymptomatik behandeln.

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