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  Angststörung - ssri citalopram
  Re: Angststörung - ssri citalopram

KOM2002 (reply)  Re: Angststörung - ssri citalopram

Re: Angststörung - ssri citalopram (Reply to: 122270 from ****** )
From: ******
Date: Sun, 13 Apr 2008 09:30:24 +0200
Language: German

 


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Zunächst einmal müssen Ihre Erklärungen über die Ursachen der Problematik nicht stimmen... Aber egal, was nun die Ursache ist, eine weitere Chronifizierung der Symptomatik ist nicht gut. Ein Termin im September erscheint mir da viel zu spät...

Folgendes Vorgehen könnte sinnvoll sein :

1. Erkundigen Sie sich, ob es in ihrer Region eine Institutsambulanz einer psychiatrischen Klinik gibt. Die sind an der Kliniken (manchmal auch den normalen Krankenhäusern) angeschlossen. Hier erfolgt eine Beratung und ggf. auch Therapie. Sinnvoll könnte es beispielsweise sein, wenn ihre Tochter zeitweilig in einer Tagesklinik behandelt wird. Hier könnte neben der Medikation eine Psychotherapie und eben ein Wiedererlernen einer Tagesstrukturierung erfolgen.

2. Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer können solche Nebenwirkungen haben. Bei diesen Substanzen wird die Verfügbarkeit des Botenstoffs Serotonin im Spalt zwischen zwei Nervenzellen dadurch erhöht, dass ein Transportsystem für den Botenstoff zurück in die Ausgangszelle blockiert wird. Man kann nicht direkt Serotonin nehmen (oder Vorläufer), weil es nicht um die absolute Menge im Blut geht, sondern speziell zwischen den Nervenzellen. Da kommt man mit eingenommenem Serotonin so nicht ran.

Häufiger ist es aber so, dass sie eben "nur" bei der unregelmässigen Einnahme und dem Absetzen Nebenwirkungen aber eben keinen Erfolg haben. Wie dem auch sei : Ich kann verstehen, dass ihre Tochter das Zeug nicht einnehmen will.

Insidon ist aus meine Sicht nicht die optimale Alternative, da es Mundtrockenheit und Müdigkeit verursacht. Ausserdem eher ein altes Medikament ist. Aber besser als nichts. Wenn es hilft, ist es gut.
Ich würde vermutlich eher zu Medikamenten wie Trevilor, Cymbalta oder ggf. Aurorix greifen. Aber das kann man so über das Internet wirklich nicht entscheiden

3. Wenn Sie nicht weiter kommen, sollten sie erneut den Hausarzt und die Krankenkasse befragen. Gerade bei solchen Störungen macht es keinen Sinn, Wochen und Monate zu warten.

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