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  VERZWEIFLUNG! ADHS bei Kindern und Mutter
  Re: VERZWEIFLUNG! ADHS bei Kindern und Mutter
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KOM2002 (plain)  VERZWEIFLUNG! ADHS bei Kindern und Mutter

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reply Re: VERZWEIFLUNG! ADHS bei Kindern und Mutter , ****** , 29 Aug 2007 20:03
plain VERZWEIFLUNG! ADHS bei Kindern und Mutter , ****** , 29 Aug 2007 15:03
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VERZWEIFLUNG! ADHS bei Kindern und Mutter
From: ******
Date: Wed, 29 Aug 2007 15:03:22 +0200
Language: German

 


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Hallo,
immer wieder beschäftigt mich das Thema ADHS, denn meine beiden Kinder sind betroffen (Mädchen 12 J. - verträumt, Mädchen, 9 Jahre - impulsiv) und ich auch. Zudem ist meine große Tochter sicher auf der Pubertätsschwelle. So, nun zu meiner Frage: seit 4 Jahren bin ich getrennt, die Kinder haben ein gutes Verhältnis zum Papa und seiner neuen Frau. Beide Kinder sind mit Medikamenten eingestellt, auf Anraten des behandelnden Arztes (Spezialist für ADHS bei Kindern) wurde die Medikamentengabe während der Ferien eingestellt. Wieso funktioniert das, wenn sie den ganzen Tag beschäftigt oder im Urlaub beim Papa sind und wenn ich mit ihnen zusammen bin, habe ich den Eindruck, ohne Medis geht es nicht? Kriege ich es nicht hin?
In der Zwischenzeit haben wir für unsere große Tochter, die immer wieder auch zur Hysterie neigt, eine Rehamaßnahme bewilligt bekommen (Kinderklinik Wangen im Allgäu). Heute kam die Genehmigung der Maßnahme und zeitgleich eine Nachricht aus dem Urlaub, dass es ohne Medis ganz toll klappt. Muss meine Tochter zur Kur, weil ich es nicht schaffe? Sollte nicht besser ich eine Maßnahme für mich machen?
Sorry dafür, dass das Mail so neagtiv wirkt, aber ich bin in einer Krisenstimmung und freue mich auf Nachricht.
Eine Mutter
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Re: VERZWEIFLUNG! ADHS bei Kindern und Mutter (Reply to: 107809 from ****** )
From: ******
Date: Wed, 29 Aug 2007 20:03:28 +0200
Language: German

 


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Nun, das wäre ganz einfach zu "testen". Überlassen sie freundigst dem Ex-Mann die Kids für ein paar Wochen oder gar ein halbes Jahr. Ich würde davon ausgehen, dass sich dann innerhalb weniger Tage die Einstellung verändert. ADHS ist sehr stark von emotionalen Faktoren abhängig. Neue, "besondere" Situationen sind eine Art Stabilisator oder Nervenkitzel, der sich dann von der Routine des Alltags, Übernahme von Verpflichtungen etc. unterscheidet. Wenn der Urlaub zur Normalität wird, ändert sich das aber gewaltig.

Dennoch kann es richtig sein, bei sich selber anzusetzen. Es kann sein, dass die Kids ihre Zweifel und Überlastung merken. ADHSler haben ein sehr feines Gespür dafür. Es gibt zwischenzeitlich ein sehr gutes Elterntraining von Cordula Neuhaus, das sich speziell dem Handling des selber betroffenen Elternteils annimmt. Auch das neue Buch dieser Psychologin (ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen) geht darauf ein.

Sie sollten sich Hilfestellung suchen und ggf. über Erziehungsberatung bzw. Kontakte in der Selbsthilfe eine Stabilität erzielen.

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