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  Tics durch Ritalin
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KOM2002 (plain)  Tics durch Ritalin

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reply Re: Tics durch Ritalin , ****** , 19 Aug 2007 08:08
plain Tics durch Ritalin , ****** , 18 Aug 2007 14:59
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Tics durch Ritalin
From: ******
Date: Sat, 18 Aug 2007 14:59:43 +0200
Language: German

 


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Gibt es Erfahrungen mit Tiaprid-Gabe bei Kindern in Kombination mit Methylphenidat?
Mein Sohn (10) wurde im April mit Equasym eingestellt-hatte vorher schon leichte Tics. Im Laufe der Behandlung,die ihm eigentlich sehr gut tat,entwickelte er ziemlich heftige Tics(sah aus wie Blickkrämpfe),sodass er von unserem Kinder-und Jugendpsychiater seit 2 Wochen auf Stratera umgestellt wird. Jetzt hat er Tics,Schweißausbrüche,einen feinschlägigen Ruhetremor und ist genauso unkonzentriert und unruhig wie vor Ritalin. Jetzt überlege ich,ob ich entgegen der Überzeugung unseres Docs,doch lieber Equasym und Tiapridex riskieren soll!!??
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Re: Tics durch Ritalin (Reply to: 107014 from ****** )
From: ******
Date: Sun, 19 Aug 2007 08:08:21 +0200
Language: German

 


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Hierzu sollten Sie unbedingt mit dem behandelnden Kinderpsychiater bzw ggf. auch direkt mit einer Schwerpunktambulanz für Ticstörungen (z.B. Kinderpsychiatrie Göttingen) sprechen.

Nach meinem (vielleicht unvollständigen) Kenntnissstand würde man durchaus Tiaprid als Behandlung der Wahl mit einem Psychostimulans kombinieren.

Üblicherweise sagt man, dass vorbehstehende Tics selten durch Methylphenidat schlimmer werden. Aber es kann natürlich sein. Gerade wenn es sich um beeinträchtigende Tics wie Blickkrämpfe handelt, ist das Umstellen sicher sinnvoll.

Strattera braucht seine Zeit bis es wirkt. Vermutlich sind sie jetzt noch nicht bei der tatsächlich wirksamen Dosis von 1,2 bis 1,4 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Das Problem der Nebenwirkungen wird meist besser, wenn man langsam einschleichend dosiert. Andererseits kann ich es gut verstehen, wenn man Nebenwirkungen aber keine positive Wirkung verspürt, dass man nach Alternvativen schaut.

Diese könnte in der Kombination mit Tiapridex , ggf. auch Clonidin oder Risperdal liegen. Alternativ könnte man auch an die Gabe von Amphetaminsaft denken.

Ich habe den Link zu einem Artikel von 2004 zur Behandlung von Komorbiditäten angefügt, der vielleicht weiter hilft. http://www.thieme-connect.com/ejournals/html/psychoneuro/doi/10.1055/s-2004-828644#N66390

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