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Abstrakt: Viagra Sildenafil Behandlung der Impotenz durch Medikamente bei Erektiler Dysfunktion

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Behandlung mit Viagra (R) Sidenafil

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Geschrieben von: Dr Martin Winkler
Erstfassung: 2014-01-13. Geändert: 2017-03-11.

  • Was muss man über Viagra bei der Behandlung der Erektilen Dysfunktion wissen ?

Antwort:

Psychologie-Portal > Sexuelle Probleme > Medikamente Viagra

Viagra zur Behandlung der Erektilen Dysfunktion

Wirkstoff : Sidenafil
Wirkprinzip : Phosphodiesterase-Hemmer (PDE)

Medikamente zur Behandlung von Erektionsproblemen bzw. der Erektilen Dysfunktion (Impontenz) erhöhen die Blutversorgung in die Schwellkörper des Penis während einer sexuellen Stimulation. Dies ermöglicht dann eine Erektion des Penis und damit Geschlechtsverkehr.

Natürlich wird damit letztlich nur eine symptomatische Hilfestellung und keine Heilung der Erektionsprobleme ermöglicht. Zudem wird durch das Medikament das sexuelle Verlangen nicht erhöht. Allerdings beobachtet man häufig, dass Versagensängste beim Sex durch die Gabe von Viagra abnehmen und damit neben der Durchblutungsverbesserung auch psychische Faktoren bei der erektilen Dysfunktion wie Ängste oder Unsicherheit abnehmen.

Fragen und Antworten zu Sildenafil (z.B. Viagra®)

In dem bekannten Potenzmittel Viagra von der Pharmafirma Pfizer ist der Wirkstoff Sildenafil enthalten. Dabei handelt es sich um ein Arzneimittel , das vom Arzt zur Behandlung der sogenannten Erektilen Dysfunktion verordnet wird.

Das Arzneimittel wurde im Frühjahr 1998 eingeführt und fand natürlich auch in der Laienpresse viel Aufmerksamkeit. Zwischenzeitlich gibt es weitere Potenzmittel mit einem anderen Wirkstoff, die aber im Prinzip alle eine ähnliche Wirkung und Nebenwirkungen aufweisen (z.B. Cialis, Levitra, Spedra) Sildenafil gehört dabei pharmakologisch zu den selektiven Phosphodiesterase-V-Inhibitoren. Die Erfolgsquote in der Behandlung mit dem Potenzmittel Viagra wird auf bis zu 85 Prozent geschätzt. Dabei muss aber der Arzt vor der Behandlung mit diesem Arzneimitel gegen sexuelle Störungen zuvor eine Reihe von Gegenanzeigen bzw. körperliche Vorerkrankungen ausschliessen und ausführlich über Wirkung und Nebenwirkungen des Wirkstoff Sildenafil aufklären.

Was ist eine Erektionsstörung

Unter einer Erektionsstörung = erektile Dysfunktion bezeichnet man die Unfähigkeit, überhaupt oder ausreichend lange und intensiv eine Erektion des Penis für einen befriedigenden Vollzug des Geschlechtsverkehrs zu erreichen.

Wichtig ist dabei, dass die Libido, also die Lust auf Sex, vorhanden sein muss.

Wieviele Männer brauchen Potenzmittel wie Viagra ?

Sexuelle Probleme durch eine gestörte Erektion sind sehr häufig und nehmen mit zunehmendem Alter des Mannes zu. So treten im Alter von 40 Jahren bei ca 2 Prozent eine solche Störung auf, dass eine Behandlung mit einem Potenzmittel erforderlich wird. Im Alter von 65 Jahren benötigen aber schon 65 % der Männer Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion.

Was sind denn die Ursachen der männlichen Impotenz ?

Bis vor wenigen Jahren ging man davon aus, dass psychische Ursachen der häufigste Grund für Erektionsschwäche sein müsste. Heute geht man eher davon aus, dass mindestens 50 Prozent durch körperliche Ursachen haben. Bei einem Drittel der Männer mit Potenzproblemen spielt tatsächlich die Psyche bzw. Partnerschaftsprobleme die Hauptrolle, bei weiteren 20 Prozent ist ein Zusammenspiel von psychischen und organischen (körperlichen) Faktoren zu beobachten.

Sei häufig ist es so, dass man die Partnerin (bzw. den Partner) aber bei Sex - Problemen mit einbeziehen.

Wichtig für den Arzt zu wissen ist, welche anderen Arzneimittel man(n) nimmt. Nicht selten sind eben Potenzschwierigkeiten auch als Nebenwirkungen etwa von Blutdruckmitteln, Psychopharmaka oder Magenschutzpräparaten beschrieben.

Welche Nebenwirkungen kann Viagra® (Sildenafil) haben ?

Grundsätzlich nehmen die Wirkung einer guten Erektion vom Penis, aber auch Nebenwirkungen mit höherer Dosierung (25, 50 und 100 mg Viagra sind übliche Dosierungen des Potenzmittel bei erektiler Dysfunktion) zu. Typische Probleme unter der Behandlung sind :
  • Kopfschmerzen (ca 16 Prozent der Patienten)
  • roter Kopf / Rötungen im Gesicht (10-11 %)
  • Verdauungsstörungen (6 %)
  • Verstopfte Nase (5%)
  • Atemwegsbeschwerden (4%)
  • Harnwegsinfekte (3%)
  • Sehstörungen (2-3%)
  • Schwindel (2%)

Was ist eine übliche Dosierung zu Beginn der Behandlung von Impotenz

Derzeit ist Viagra in unterschiedlichen Dosierungen von 25, 50 und 100 mg erhältlich. Viel Wirkstoff von Viagra muss aber nicht mehr Wirkung bedeuten, verursacht aber höhere Kosten in der Behandlung. Meistens wird der Arzt (am besten der Urologe als Männerarzt) eine mittlere Dosis von 50 mg Sildenafil zu Beginn der Behandlung dem Patienten empfehlen. Dann schaut man, wie das Potenzmittel wirkt. Häufig ist aber gerade zu Beginn der Behandlung von erektilen Störungen die Erwartungen und Anspannung des Mannes zu hoch. Das Ausbleiben einer ausreichenden Erektion des Penis bedeutet noch lange nicht, dass die Dosis erhöht werden muss. Hier ist wirklich zunächst vom Patienten Geduld und Vertrauen gefragt, bis ie Beurteilung der Wirkung und Nebenwirkungen erfolgen sollte.

Über die Hälfte bis 2/3 der Anwender von Viagra erzielten dann mit der mittleren Dosierung nach einigen Anwendung doch eine gute bis sehr gute Wirkung am Penis mit dem Arzneimittel

Viagra wirkt nicht . Woran liegt es ?

Nicht selten spielen Stress, Erschöpfung und Müdigkeit eine Rolle und erklären, warum keine ausreichende Entspannung bzw. dann sexuelle Erregung erfolgt. Aber genauso schädlich ist nun der Erwartungsdruck, dass die teure Pille nun endlich wirken soll und dann über ein Potenzmittel Sex möglich sein MUSS. Zwang bzw. Druck sind selten hilfreich...

Aber auch zu viel Alkohol, starkes Rauchen oder schwer verdauliche Mahlzeiten vor dem Sex können die Wirkung von Sildenafil abschwächen oder verzögern.

Achtung: Die Informationen auf Web4Health ersetzen nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt oder Psychologen! Sie stellen nur ein Informationsangebot dar, das wir nach hohen Qualitätskriterien und klinischer Erfahrung gestalten. Alle Informationen über diagnostische und therapeutische Methoden (inkl. Informationen über Medikamente) gelten nicht als persönliche Empfehlung oder Therapievorschlag. Für den Inhalt der verlinkten Internetseiten wird keine Haftung übernommen. Insbesondere gibt der Inhalt dieser Internetseiten nicht notwendig die Meinung von Web4Health wieder. Sollten Sie Änderungsvorschläge haben oder Fehler bemerkt haben, schreiben Sie uns
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