Essstörungen wie Bulimie und Sucht
Die Forschung im Bereich der Esstörungen hat gezeigt, dass es zwischen Essstörungen und Alkoholismus oder Drogenabhängigkeiten Gemeinsamkeiten gibt. Das menschliche Gehirn hat spezielle Belohnungszentren, die normaler Weise aktiviert werden, wenn sich eine Person gut fuehlt, auf ihren Körper aufpasst, sich vernuenftig verhält, gelobt wird, verliebt ist, Sport macht, usw.
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Es ist möglich diese Belohnungszentren auf kuenstliche Weise zu stimulieren. Jegliche Art von legalen und illegalen Drogen produziert eine chemische Stimulation, die ein wichtiger Bestandteil der Abhängigkeit ist. Diese Stimulation blockt zusätzlich unangenehme Gefuehle ab. Dies geschieht bei Essstörungen genauso wie bei anderen Abhängigkeitsstörungen.
Normale Leute bekommen ihre Stimulation des Belohnungszentrums indem sie gute Dinge tun. Sie werden durch Sport stimuliert, weil es fuer den Körper gut ist Sport zu treiben. Auch durch Essen setzen sie die Belohnungszentren in Gang, denn es ist gut fuer den Körper Nahrung aufzunehmen. Sie werden stimuliert, wenn Sie verliebt sind, weil es wichtig fuer das Ueberleben der Menschheit ist, dass Menschen sich paaren und fortpflanzen. Das belohungszentrum wird belohnt, wenn etwas erreicht wurde oder man gelobt wird, weil es gut ist konstruktive Dinge zu tun.
Trotzdem wird das Belohnungszentrum auch durch Drogen, Alkohol und den Missbrauch von Essen angeregt, es hört schliesslich auf so zu arbeiten, wie es eigentlich sollte. Substanzmissbrauch und Missbrauch von Essen erzeugt ein kurzes Gluecksgefuehl, welches nicht davon kommt,etwas Gutes zu tun.
Inkorrekter Gebrauch der Belohnungszentren ist besonders häufig bei Leuten, deren Persönlichkeit besonders viel Belohnung fordert, damit sich die Person wohl fuehlt. Sorgen und Stress können ausserdem temporär durch Drogen reduziert werden.
Dementsprechend gibt es einen gemeinsamen Faktor von vielen verschieden Arten von Abhängigkeiten:
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Alkoholismus- und Drogenabhängigkeit
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Essstörungen
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Zwanghafter Sexualtrieb
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Zwanghaftes Gluecksspiel
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Selbstverletzungen und Anorexia nervosa (sogar wenn man sienen Körper verletzte, können die Belohnungszentren in Gang gesetzt werden, um den Körper vor Schmerzen zu schuetzen).
Dies bedeutet, dass ein grosser Teil des Wissens ueber die Behandlung von Alkoholismus und Drogenabhängigkeit auch fuer Essstörungen verwendet werden kann. Das Selbstgefuehl des Patienten muss gestärkt werden und ihm muss beigebracht werden, sein krankhaftes Essverhalten aufzugeben, wozu er verleitet wird, da er durch sein Essverhalten kurze kuenstliche Glueckmomente erzeugt.
Das Gemeinsame an Essstörungen und Drogenabhängigkeit ist, dass diese Abhängigkeit sich zwanghaft so stark entwickelt, ohne dass der PAtient die Auswirkungen auf seinen Körper beachtet. Trotz der ernsten gesundheitlichen Probleme ist es fuer einen Abhängigen schwer, die Abhängigkeit aufzugeben.
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Hungern im Fall der Magersucht reduziert die Aktivität des Hormons Serotonin, wodurch Angst reduziert wird.
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Research stellt z.B. daß Persönlichkeitarten, die
häufig Druck und Angst glauben, Bedürfnis mehr
Anregung dar, um wohl zu glauben.
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Die Forschung zeigt asserdem, dass MEnschen mit Esstörungen oft sehr niedrige Dopamin- und CSF-5-HIAA-Werte sowie niedrige Serotoninwerte haben, was dazu fuehrt, dass sie mehr Stress als andere empfinden
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und dass viele Drogenabhängigen mit zwanghaftem Essen angefangen haben, bevor sie zu Drogen uebergegangen sind. Ausserdem erhöhen bestimmte Erbanlagen das Risiko drogenabhängig oder essgestört zu werden.
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Trotzdem wird nicht jeder, der diese Eigenschaften in seinen Erbanlagen hat auch abhängig, da es andere Wege gibt, um mit Problemen umzugehen, wie z.B. Medikamente, die den Serotoninspiegel im Gehirn stabilisieren, diese können (in Kombination mit anderen Behandlungsmöglichkeiten) Essgestörten helfen.
Essstörungen und Sucht / Abhängigkeits-Erkrankungen