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Depressionen - Ursachen, Diagnostik / Test, Therapie und Hilfe

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Frage(n):
Geschrieben von: Dr Martin Winkler
Klinik Lüneburger Heide
Bad Bevensen
Erstfassung: 01 Feb 2003. Geändert: 02 Jan 2009.

Depressionen : Wann ist man depressiv?
Welche Ursachen gibt es für Depression?
Welche Symptome / Beschwerden treten bei depressiven Störungen auf?
Welche Diagnostik ist bei einer Major Depression/ Dysthymie erforderlich?
Gibt es einen Test für Depressionen? Welche Therapie gibt es für Depressionen?
Medikamente oder andere Behandlung für Depressionen (Antidepressiva)?

Antwort:

Depressionen / Depression / Dysthyme Störung

Major Depression, Dysthymie, Bipolare Störung

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Diagnostik und Selbst-Test für Depressionen

Symptome, Ursachen, Akutbehandlung und verschiedene Therapiemethoden bei depressiven Störungen mit Hilfen für Patienten und Angehörige bei depressiven Erkrankungen.

1. Fühlten Sie sich im letzten Monat häufiger niedergeschlagen, traurig, bedrückt oder hoffnungslos?

2. Hatten Sie im letzten Monat deutlich weniger Lust und Freude an Dingen, die Sie sonst gerne tun?

Dieser 2-Fragen-Test bei Depressionen zur Anamnese der Depression ersetzt natürlich noch keine komplette Diagnostik depressiver Störungen, kann aber ein erster Einstieg für die Betroffenen bieten. Lesen Sie mehr über die Diagnostik und Behandlung von Depressionen ....

Einteilung der Depressionen (unipolare Depressionen) :

Klassifikation depressive Episode
F32.0 Leichte depressive Episode (Der Patient fühlt sich krank und sucht ärztliche Hilfe, kann aber seinen beruflichen und privaten Pflichten gerade noch gerecht werden).
F32.1 Mittelgradige depressive Episode (Berufliche oder häusliche Anforderungen können nicht mehr bewältigt werden).
F32.2 Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (Der Patient bedarf ständiger Betreuung. Eine Klinik-Behandlung wird notwendig, wenn das nicht gewährleistet ist).
F32.3 Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen (Wie F.32.2, verbunden mit Wahngedanken, z. B. absurden Schuldgefühlen, Krankheitsbefürchtungen, Verarmungswahn u. a.).
F32.8 Sonstige depressive Episoden
F32.9 Depressive Episode, nicht näher bezeichnet
ICD-10 online (WHO-Version 2006)



Neu bei Web4health :

Lichttherapie bei Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen

Neben der Behandlung mit Antidepressiva und einer Psychotherapie kann auch eine spezielle Lichttherapie eine durchaus wirksame Therapiemethode bei depressiven Erkrankungen sein. Dies gilt besonders beim Winterblues bzw. der sog. saisonal affektiven Störung aber auch bei Patientinnen mit Prämenstruellem Syndrom, Schlafphasenverlagerung bei ADHS und auch manisch-depressiven Störungen werden gute Erfolge mit einer Lichttherapie beschrieben. Lesen Sie mehr zur Lichttherapie bei psychischen Problemen...


Gesundheitsinformationen in unserem Gesundheit BlogNachrichten zu Depressionen rund um Medizin und Psychologie

Was SIE über Depressionen wissen müssen...

Wer wird depressiv ?

Als Major Depression oder einfach Depressive Episode wird die häufigste Form der depressiven Störung bezeichnet. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 15 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal im Leben an einer so schweren Beeinträchtigung durch depressive Beschwerden erkrankt, dass eine Behandlung erforderlich sind.

Häufigkeit und Folgen von Depressionen


Etwa 10-12 Przent der Patienten, die einen Hausarzt aufsuchen, leiden unter einer depressiven Störung, aber bei etwa 25 Prozent wird die Diagnose Depression übersehen.
Häufig treten dabei Depressionen und Angst gemeinsam auf, so dass die diagnostische Einordnung schwierig sein kann. Die gesellschaftlichen Kosten von Depressionen sind erheblich: In Deutschland beliefen sich die direkten Kosten im Jahr 2002 auf vier Milliarden Euro. 157 000 Arbeitsjahre gingen im selben Jahr verloren. Nur etwa die Hälfte der etwa 2,5- 3 Millionen depressiv Erkrankten in Deutschland wird in hausärztlichen Praxen erkannt und therapiert. Aber selbst bei Depressionen, die als behandlungsbedürftig erkannt sind, ist es unter Umständen schwer, sie erfolgreich zu behandeln. Nicht selten werden auch heute noch unangemessene therapeutische Verfahren angewendet oder Behandlungen zu früh beendet. Deshalb ist das Rückfallrisiko hoch. Schätzungen gehen davon aus, dass bei adäquater Therapie ein erheblicher Teil der Krankheitslast vermieden werden könnte, bei gleichzeitig niedrigeren Behandlungskosten als gegenwärtig. Ein Grund mehr also, sich umfassend über Ursachen, Symptome und Möglichkeiten der Behandlung bei Depressionen zu informieren. Mehr zu Depressionen


Depressionen sind weder eine persönliche Schwäche, Mangel an Willensstärke oder aber durch eigene Schuld entstandene Krankheiten - auch wenn dies von einigen Betroffenen aufgrund von Denkverzerrungen im Rahmen der Erkrankung sogar selber angenommen wird.



Was sind Depressionen ?

Umgangssprachlich spricht man häufig von einer "depressiven Stimmung", wenn man sich trübsinnig, niedergeschlagen oder durch einen Verlust oder eine Kränkung Kummer hat. Eine Depression (Major Depression, Dysthymie oder Bipolare Störung) ist jedoch eine Funktionsstörung (ähnlich wie z.B. eine Diabetes, Bluthochdruck oder andere Störungen), die sowohl Gedanken (sog. Kognitionen), Gefühle (Emotionen oder Affekte), körperliche Bescherden und das Verhalten verändert.

Verschiedene Faktoren und Lebensumstände spielen meist zusammen, wenn eine Depression entsteht. Hierzu gehören als Ursachen einer Depression u.a.

  • Vererbung (genetische Ursachen) und Familiengeschichte
  • Medizinische Erkrankungen
  • andere psychische Beschwerden und Begleitstörungen
  • seltener Medikamente
  • Drogeneinfluss oder Auswirkungen einer Alkoholerkrankung

Durch bestimmte belastende oder auslösende Lebensumstände kann es zur Auslösung einer Depression kommen oder aber die Rückbildung von depressiven Symptomen verhindert werden. Beispiele für belastende Lebensumstände bei depressiven Patienten wären die Pflege von kranken Angehörigen (z.B. mit Alzheimer), der Verlust eines Partners / Arbeitsplatz, schwere eigene Erkrankungen) Man geht jedoch davon aus, dass diese Lebensumstände nicht ursächlich an der Entwicklung von Depressionen schuld sind, sondern eher modulierend auf den Schweregrad und den Verlauf einer Depression wirken.

Depressionen sind also eine medizinische Krankheit und keine Schwäche. Es gibt wirksame und auch rasch wirksame Behandlungsmöglichkeiten, die eine gute Hilfe ermöglichen!

Welche Symptome der Depressionen treten auf?

Depressionen Symptome erkennen

Wenn sie einige der folgenden Symptome und Probleme bei sich feststellen, sollten sie näher untersuchen, ob eine Depression / depressive Verstimmung vorliegen könnte. Wenn sie unsicher sind, sollten sie einen Arzt bzw. Psychologen aufsuchen.

  • dauerhafte niedergeschlagene /trübe Stimmung
  • niedriges Selbstwertgefühl
  • Weinerlichkeit
  • Schuldgefühle
  • Wunsch allein zu sein / sich zu isolieren
  • geringe Motivation
  • fehlende Interessen
  • Verlust von Freude
  • Reizbarkeit
  • Hoffnungslosigkeit
  • Hilflosigkeitsgedanken
  • Selbstmordgedanken
  • Gedanken, andere zu verletzen (z.B. ein Baby)
  • vermindertes sexuelles Interesse
  • Morgentief
  • Angst
  • Grübelgedanken, zwanghaftes Denken und Handeln
  • Schwierigkeiten mit Entscheidungen
  • Grübelgedanken über eigene Kinder
  • Unruhe

Körperliche Beschwerden bei Depressionen

  • verlangsamte Bewegungen
  • Schlafstörungen
  • verlangsamte Sprache
  • Appetitänderungen (meist vermindert, manchmal aber erhöht)
  • Gewichtsänderungen (meist Gewichstabnahme, selten Zunahme)
  • Schmerzen
  • Energielosigkeit
  • Verdauungsbeschwerden / Obstipation
  • Veränderungen der Menstruation
  • diffuse körperliche Beschwerden

Dies alles kann in der Summe zu nachhaltigen Problemen im Alltag und im Verhalten führen. Häufig geschieht dies jedoch eher schleichend, d.h. für die Betroffenen und ihr Umfeld unbemerkt.

Soziales Verhalten und Rückzug bei Depressionen

  • nachlassende Arbeitsleistungen
  • verminderte soziale Aktivitäten
  • Interessenverlust für Hobbys
  • Vermindertes Interessen an Freunden
  • Probleme zu Haus


weiter.... Online Test Depressionen

Welche verschiedenen Arten von Depressionen gibt es ?

Auch wenn es natürlich für den Betroffenen Patienten nicht unbedingt entscheidend ist, wie man nun die besondere Art der Depression nennt, so unterscheiden doch Fachleute nach der individuellen Symptomatik und dem Verlauf der depressiven Beschwerden verschiedene Arten von Depressionen. Hierzu gehören u.a.

  • Major Depression oder depressive Episode
  • Rezidivierende depressive Störung
  • Dysthymie / Dysthymia oder dysthyme Störung
  • Bipolare Störung / Manisch-depressive Störung
  • Cyclothymie / Zyklothymie
  • Saisonale affektive Störung / Saisonale Depression
  • Depressive Störung Nicht näher bezeichnet (Depressive Störung NNB)
  • Symptomatische Depression (z.B. im Verlauf anderer Erkrankungen, nach einer Schwangerschaft etc.)

Depressive Symptome können aber natürlich auch im Verlauf anderer psychischer Probleme (etwa einer sogenannten Anpassungsstörung, im Verlauf von ADHS, Angststörungen oder aber Psychosen auftreten).

Eine Psychiater vergeben auch bei leichteren depressiven Beschwerden, die nicht das Vollbild einer depressiven Episode entsprechen die Diagnose einer Minor Depression.

Ursachen von Depressionen


Wie praktisch alle psychischen Erkrankungen sind auch Depressionen auf ein Zusammenwirken einer (angeborenen) Veranlagung und Belastungen bzw. Stressoren zu erklären.Diese Kombination wird auch als Diathese-Stress-Modell (Vulnerabilitätsmodell) der Depressionen bezeichnet. Man geht heute davon aus, dass im Sinne einer Stoffwechselstörung Abweichungen in der Regulation von Botenstoffen im Gehrin (Neurotransmitter) ganz massgeblich für die Entstehung von Depressionen verantwortlich sind. Mehr zu Ursachen von Depressionen

Welche Fachleute können bei Depressionen weiterhelfen ? Wer sollte einen Psychiater / Nervenarzt bei depressiven Störungen aufsuchen?

Im Gegensatz zu Vorurteilen muss nicht jeder Patient mit einer Depression sofort zu einem Psychiater oder gar in eine Psychiatrie. Vielmehr werden die Mehrzahl der Betroffenen Menschen mit depressiven Symptomen zunächst bei ihrem Hausarzt bzw. einem Facharzt für Allgemeinmedizin eine Hilfestellung bei psychischen Problemen erhalten

  • Hausarzt / Allgemeinarzt / Internist mit hausärztlichem Schwerpunkt
    Viele Allgemeimediziner bzw. Hausärzte sind durch eine psychotherapeutische Weiterbildung (sog. Zusatzbezeichnung Psychotherapie) auch in der Behandlung seelischer Erkrankungen gut geschult. Sie kennen den Patienten und die Familie häufig schon länger und können sehr gut zunächst einmal mögliche (wenn auch seltene) körperliche Ursachen einer depressiven Verstimmung ausschliessen. Der Hausarzt erfüllt häufig eine Art Lotsenfunktion bei der Behandlung von Depressionen, da er beratend und wegweisend mögliche weitere Hilfsangebote oder Therapeuten vermitteln kann und häufig auch eine Akutbehandlung der Depressionen vornehmen kann, wenn z.B. ein Termin bei einem Facharzt für Psychiatrie oder einem ärztlichen oder psychologischem Psychotherapeuten noch längere Wartezeit bis zur Behandlung der Depression in Anspruch nehmen würde.
  • Psychiater, Nervenarzt, Facharzt für Psychosomatik / Psychotherapie / ärztlicher Psychotherapeut
    Fachärzte, die sich speziell mit der Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen wie der Depression spezialisiert haben. In aller Regel wird der Hausarzt an einen Facharzt überweisen, wenn weiterführende diagnostische Schritte (z.B. ggf. ein EEG) bzw. der Ausschluss anderer psychiatrischer Erkrankungen notwendig ist bzw. eine gezielte Behandlung der Depression besondere Fachkenntnis erfordert. Ärzte können neben der Informationsvermittlung und Beratung über Depressionen eine Behandlung mit Medikamenten (z.B. Antidepressiva), aber auch eine Psychotherapie durchführen. Häufig werden diese Behandlungsangebote auch kombiniert.
  • Psychologischer Psychotherapeut
  • mehr zu Hilfe bei Depressionen

    Denkfehler bei Depressionen


    In der Verhaltenstherapie lernt man, typische Denkverzerrungen und Irrtümer in Hinblick auf die Depressionen zu erkennen und zu korrigieren.

Selbsthilfe bei Depressionen

Mit einigen einfachen und wirkungsvollen Selbsthife-Strategien kann man schon eine Menge zur Besserung und Behandlung einer Depression bzw. einer depressiven Stimmung erreichen. Ganz wichtig sind diese Ratschläge, wenn es um die Rückfallprophylaxe einer Depression geht.

1. Aktivierung und Bewegung

Bereits 15 bis 30 Minuten von körperlicher Aktivierung und Bewegung am Tag haben einen sehr positiven Einfluss auf ihre Stimmung bei Depressionen.
Ausdauersport wie Nordic Walking, Schwimmen, Radfahren oder auch andere Sportarten wie z.B. Golf bewähren sich sehr als Schutz vor dem Wiederauftreten einer depressiven Episode.

2. Richtige Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung bei depressiver Stimmung kann dazu beitragen sich jetzt und in Zukunft wohler zu fühlen.
Getreide, Gemüse und Bohnen geben länger und wirkungsvoller Kraft und Energie als kurz wirkende zuckerhaltige Nahrungsmittel und Süssigkeiten.
Regelmässige Mahlzeiten und besonders ein tägliches Frühstück sind wichtig. 3 bis 5 Mahlzeiten am Tag sorgen bereits für eine Tagesstrukturierung und geben dem Gehirn ausreichend Nährstoffe (Glukose) zum arbeiten. Unregelmässiges Essen führt dagegen leicht zu Reizbarkeit, Kopfschmerzen und dann späteren Heisshungerattacken.

Essen Sie mehr Fisch (besonders Lachs, Heilbutt oder Thunfisch). Omega-3-Fettsäuren in diesen Kaltwasserfischarten können Beschwerden einer Depression reduzieren.
Meiden Sie Alkohol und Koffein, da dies zu einer Zunahme von Angst und Depressionen beitragen könnte.

3. Ausreichender Schlaf

6 bis 8 Stunden Schlaf gelten für die meisten Menschen als ausreichend. Halten Sie regelmässige Zeiten zum Schlafen und Aufstehen ein.

4. Umgang mit Stress / Stressbewältigung

Depressionen stellen selber schon eine schwere Belastung dar. Daher ist es wichtig, andere Stressoren (Belastungen) möglichst zu minimieren
Versuchen Sie ihre Aufgaben zu reduzieren und zu vereinfachen und setzen Sie Prioritäten
Setzen Sie Strukturen und nutzen Organisationshilfen und Unterstützung
Wenn Sie eine Pause oder Auszeit brauchen, machen Sie dies. Das kann auch mal ein Wochenendausflug oder Kurzausflug sein, auch die eigene Vorstellungkraft (innere Bilder oder Immagination) kann dazu hilfreich sein.
Erkennen Sie Stresssignale als Frühwarnzeichen von Belastungen. Haben Sie häufiger Magenbeschwerden, sind sie beonders reizbar oder vergesslich? Achten Sie auf ihre eigenen Körpersignale und ändern sie ihr Verhalten entsprechend.

5. Kontakte und Unterstützung

Legen Sie wieder mehr Wert auf Gemeinsamkeit und Kontakte in ihrer Partnerschaft oder Familie.

Tip bei Depressionen : Selbstwertprobleme und Depressionen online therapieren

Einen spielerischen Ansatz zur Behandlung von Stimmungsproblemen und Selbstwertstörungen bietet ein Online-Computerspiel der McGuill Universität. Hierbei geht es darum, jeweils ein lächelndes Gesicht zu erkennen und anzuklicken. Was so banal klingt, ist doch ein grundlegendes Problem für Menschen mit depressiven Erkrankungen. Man kann bei einer Depression häufig übliche positive Dinge gar nicht richtig wahrnehmen und schätzen bzw. kann einfach nur auf negative Dinge achten. Probieren Sie es mal aus, wenn SIE die Aufmerksamkeit auf positive Aspekte lenken Spiel gegen Depressionen

Depression und Angst

Bei einer schwerer verlaufenden Depression sind Angst-Symptome insbesondere in Form von Zukunftsängsten, Versagensängsten und Unsicherheit vor der Bewältigung von Alltagsanforderungen häufig. Zusätzlich kann jedoch sich eine eigenständige Angststörung wie z.B. Panikattacken entwickeln.

Andererseits ist es häufig bei vorbestehender Angststörung (z.B. Posttraumatischer Belastungsstörung, Panikstörung, Sozialer Phobie) so, dass sich zusätzlich zur Angst eine Depression entwickelt.

Für den Therapeuten ist es also wichtig, gemeinsam mit dem Klienten zu ermitteln, ob zunächst die Angst und dann die Depression oder eben ein Depression mit der Entwicklung einer Angst-Problematik vorlag. Hiernach richtet sich dann auch die weitere Behandlung.

Depressionen bei Senioren

Immer noch sterben in Deutschland mehr Menschen an einem Selbstmordversuch als im Strassenverkehr. Jeder 3. Selbstmord wird dabei von Senioren begangen. Dagegen stellen Menschen über 65 jedoch weniger als 20 Prozent der Bevölkerung. Immer noch werden Antriebslosigkeit, Verlust der Lebensfreude und Gefühle der Hoffnungslosigkeit als Alterserscheinungen abgetan und nicht angemessen behandelt. Statt in Altersheimen Beruhigungsmittel zu verabreichen, wären präventive Maßnahmen und angemessene Hilfe notwendig um sozialen Rückzug und Isolation zu verhindern. Mehr zu Depressionen bei älteren Menschen / Senioren

Psychiatrie : Stationäre Behandlung bei Depressionen

Bei mittelschweren und schweren Depressionen mit Selbstmordgedanken oder schweren Beeinträchtigungen der Alltagsfunktionen kann eine Behandlung in einer Fachklinik erforderlich sein. Viele depressive Menschen haben jedoch Angst vor einer stationären Aufnahme. Lesen Sie mehr über die Aufnahme und die Behandlung in einer psychiatrischen Fachklinik

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Hilfe ! Meine Mutter ist depressiv und lässt sich nicht helfen....

Depressionen bei Angehörigen

Was tun, wenn die Mutter oder Vater depressiv wird ? Hilfe bei Depressionen von Vater oder Mutter

Schilddrüse und Depression - Subklinische Hypothyreose bei älteren Menschen

Schon sehr lange ist bekannt, das Schilddrüsenerkrankungen psychische Erkrankungen beeinflussen bzw. selber zu Stimmungsproblemen führen können. Besonders schwierig ist es aber für Ärzte und Therapeuten, wenn nicht das Vollbild einer Schilddrüsenfunktionsstörung vorliegt, sondern nur ein Teil der Kriterien erfüllt sind. Besonders häufig findet sich dabei gerade bei älteren Menschen (willkürlich auf Patienten über 60 Jahre festgelegt) grenzwertig veränderte Schilddrüsenfunktionen im Sinne einer sog. hypothyreoten Stoffwechsellage, bei der nur ein Marker (der TSH-Basalwert) verändert (d.h. erhöht) ist, die freien Schilddrüsenhormone T3 und T4 jedoch noch normwertig sind. Untersuchungen zeigen, dass bei dieser Patientengruppe das Risiko und auch der Verlauf einer depressiven Stimmungslage deutlich erhöht ist. Es kann also erforderlich sein, auch bei grenzwertig hypothyreoter Stimmungslage eine entsprechende Hormonbehandlung mit Schilddrüsenhormon vorzunehmen. Andererseits aber auch bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen besonders sorgfältig auf Depressionen zu achten und sie ggf. mit Antidepressiva zu behandeln.
Quelle : Archives of Gerontology and Geriatrics
Volume 44, Issue 1 , January-February 2007, Pages 21-28



Einsamkeit : Was kann ich gegen das Alleinsein und Mangel an Kontakten machen?


Soziale Isolation und die Angst, Kontakte zu finden trifft immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft. Dabei gibt es Gleichgesinnte, die ebenfalls sich mehr Gesprächspartner und Partner für gemeinsame Aktivitäten wünschen. mehr

Antidepressiva bei Depressionen

Doxepin ist ein häufig eingesetztes tricyclisches Antidepressivum

Weitere Infos auf über 100 Seiten in Web4health zum Thema Depressionen

Synonyme zu Depressionen : Major Depression, depressive Episode, Depression, traurig, depressiv, niedergeschlagen.
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