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Abstrakt: Heroinsucht / Heroinabhängigkeit : Heroin verursacht leicht physische Abhängigkeit und Toleranz

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Heroin Abhängigkeit: Physische und psychische Abhängigkeit bei der Heroinsucht

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Geschrieben von: Wendy Moelker, Psychologist in charge, tutor, Emergis center for mental health care, Goes, the Netherlands.
Erstfassung: 24 Feb 2005. Geändert: 10 Apr 2005.

Wie wird man abhängig von Heroin? Verursacht Heroin eine physische Abhängigkeit?

Antwort:

Es gibt einen Unterschied zwischen psychischer und physischer (koerperlicher) Drogenabhängigkeit. Physische Abhängigkeit bedeutet, daß der Körper protestiert, wenn der Konsum der Substanz gestoppt wird (Entzugserscheinungen). Verglichen mit anderen Substanzen passiert das sehr leicht bei Heroin. Was nicht heissen muss, dass man gleich physisch abhängig ist, wenn man ein Mal Heroin genommen hat, aber sobald man es öfter nimmt, steigt die physische Abhängigkeit schnell an, weil man eine Toleranz fuer Heroin entwickelt. Toleranz bedeutet, dass der Körper sich an Heroin gewöhnt und ständig höhere Dosen braucht damit die gleichen Effekt erzielt werden.

Wenn die Wirkung des Heroins nachlässt kommt es zu Entzugserscheinungen: Der Konsument fuehl sich krank, schwitzt und ihm ist kalt, er bekommt Gänsehaut, die Nase läuft. Er bekommt Magenschmerzen und Schmezen in Beinen und Armen. Diese Symptome verschwinden, sobald die Person wieder Heroin zu sich nimmt. So endet der Konsument schnell in einen Teufelskreis. Psychische Abhängigkeit bedeutet, dass die Person unbedingt die Droge zu sich nehmen muss und sich ohne nicht mehr wohlfuehlt.

Heroin verursacht dadurch psychische Abhängigkeit, dass alles nicht mehr realistisch wahrgenommen wird. Es schwächt körperlichen und psychischen Schmerz ab, was gerade Menschen mit ersnten Problemen (Obdachlosigkeit, Arbeitslosigeit, Misshandlungen) anfällig fuer Heoinn macht. Aber auch Menschen, die keine schwerwiegenden Probleme haben, können abhängig werden. Darum ist das Experimentieren mit Heroin auch so gefährlich.

Achtung: Die Informationen auf Web4Health ersetzen nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt oder Psychologen! Sie stellen nur ein Informationsangebot dar, das wir nach hohen Qualitätskriterien und klinischer Erfahrung gestalten. Alle Informationen über diagnostische und therapeutische Methoden (inkl. Informationen über Medikamente) gelten nicht als persönliche Empfehlung oder Therapievorschlag. Für den Inhalt der verlinkten Internetseiten wird keine Haftung übernommen. Insbesondere gibt der Inhalt dieser Internetseiten nicht notwendig die Meinung von Web4Health wieder. Sollten Sie Änderungsvorschläge haben oder Fehler bemerkt haben, schreiben Sie uns .
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