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Abstrakt: Verhaltenstherapie bei Suchtproblemen und Alkoholabhängigkeit. Wie hilft die kognitive Verhaltenstherapie der Sucht

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Verhaltenstherapie bei Suchtprobleme (Behaviorale Therapie)

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Geschrieben von: Wendy Moelker Psychologin am Gesundheitszentrum Emergis in Goes, Holland.
Erstfassung: 2004-03-20. Geändert: 2014-01-11.

Was ist Verhaltenstherapie bei Sucht / Abhängigkeit?

Antwort:

Als Verhaltenstherapie (Behaviorale Therapie) wird eine Therapieform benannt, die von einem hierfür speziell ausgebildeten Therapeuten durchgeführt wird. Die Therapie beruht auf der Erfahrung, dass bestimmte Verhaltensweise (wie eben auch Suchtverhalten) durch Belohnung bzw. positive Konsequenzen des Verhaltens gefördert bzw. durch Bestrafung und negative Konsequenzen reduziert werden kann. Belohnung und Bestrafung dürfen dabei jedoch nicht im wortwörtlichen Sinne begrenzt verstanden werden. Eine Belohnung kann ein Gewinn an einem Spielautomaten sein, aber auch mehr Freunde oder Kontakte in einer Drogenklicke, oder das Gefühl sich kurzzeitig besser zu fühlen. Bestrafung kann ein Kater oder Unwohlsein nach Drogen- und Alkoholkonsum sein, der Verlust von Freunden oder Familienkontakten in Folge der Abhängigkeit oder aber z.B. Schulden bei Spielsucht.

Die Therapie setzt nun auf Belohnungen und Bestrafungen um mehr erwünschtes (gutes) Verhalten aufzubauen (z.B. motiviert zur Abstinenz zu bleiben) und negative Verhaltensweisen (z.B. Rückfall) zu reduzieren.

Belohnungen oder Anreize können z.B. in einem Kinobesuch, ein neues Kleidungsstück, ein nettes Abendessen oder andere schöne Dinge als Anerkennung für eine erfolgreich absolvierte Zeit oder ein erwünschtes Ziel bestehen. Bestrafungen können in Einschränkungen von Besuchen, von Extras oder Unternehmungen am Abend oder Wochenende bestehen.

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