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Abstrakt: Wer nimmt Drogen ? Welche Personen entwickeln eine Abhängigkeit ?

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Wer wird abhängig von Drogen oder Medikamenten?

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Erstfassung: 20 Mrz 2004. Geändert: 12 Feb 2008.

Wer wird drogenabhängig oder missbraucht Medikamente? Welche Menschen werden süchtig?

Antwort:

Wer nimmt Drogen ?

Es gibt keine Droge oder abhängigkeits-erzeugende Substanz, die einen Menschen ganz ohne sein Zutun und Willen abhängig machen würde, obwohl sicher die einzelnen Drogen ein unterschiedliches Suchtpotential haben. Zunächst einmal ist der Konsum der Droge eine freie Entscheidung und selbstbestimmte Wahl, aber natürlich gibt es auch hier Ausnahme. Einige Drogen sind illegal, wobei es aber von Land zu Land hier erhebliche Unterschiede gibt. Eine Person kann unter Umständen ein Medikament mit potentieller Abhängigkeitsgefahr zunächst von seinem Arzt verschrieben bekommen, vielleicht sogar ohne angemessene Aufklärung und Warnung über Toleranz und Suchtgefahr (z.B. bei Schlafmitteln). Häufig ignorieren Menschen aber auch derartige Probleme, weil sie zu wenig über die Charakteristika und Risiken der Drogen wissen - besonders wenn sie sie erstmals verwenden. Zahlreiche Jugendliche nehmen Drogen, z.B. um Spass in Gesellschaft von anderen Teens ihres Freundeskreises zu hoben, um stark zu wirken, Grenzen zu testen, aus Neugier, Langeweile, sei es aus Nervenkitzel oder um einfach dazu zu gehören.

Ob nun ein Mensch auch weiterhin Drogen nimmt, hängt wesentlich von seinem Umfeld aber eben auch entscheidend von der Person selbst ab. Die Akzeptanz oder Ablehnung von Menschen im Umfeld des Konsumenten, besonders von Freuden, kann einen grossen Einfluss haben (auch wenn die Ablehnung eines Drogenkonsum durch Freunde keinesfalls einen Menschen vom weiteren Drogenmissbrauch abhält). Es kann sogar dazu führen, dass ein Drogenabhängiger sein Umfeld und Freundeskreis wechselt, wo er eine stärkere Akzeptanz seines Missbrauchs erwartet. Ein anderer Grund für den fortgesetzten Drogenkonsum kann sein, dass mit der Drogen- oder Medikamentenwirkung zunächst positive Effekte verknüpft werden. Dies kann das Vergessen von Problemen oder Abnahme von Schüchternheit oder Unsicherheit und Angst sein, oder auch eine Selbstmedikation bei starker innerer Anspannung und Unruhe. Wenn Jemand aus diesen Gründen seinen Drogenmissbrauch fortsetzt kann dies ausgesprochen riskant sein, weil es eben zu einem regelmässigen Konsum kommen wird und damit das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung ganz erheblich ist.

Positive und negative Aspekte von Drogenkonsum

Achtung: Die Informationen auf Web4Health ersetzen nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt oder Psychologen! Sie stellen nur ein Informationsangebot dar, das wir nach hohen Qualitätskriterien und klinischer Erfahrung gestalten. Alle Informationen über diagnostische und therapeutische Methoden (inkl. Informationen über Medikamente) gelten nicht als persönliche Empfehlung oder Therapievorschlag. Für den Inhalt der verlinkten Internetseiten wird keine Haftung übernommen. Insbesondere gibt der Inhalt dieser Internetseiten nicht notwendig die Meinung von Web4Health wieder. Sollten Sie Änderungsvorschläge haben oder Fehler bemerkt haben, schreiben Sie uns .
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