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Abstrakt: Alkohol und Bluthochdruck : Männer mit Bluthochdruck (Hypertonus) können ein oder zwei Glas Alkohol (Bier oder Wein) zu sich nehmen.

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Alkohol bei Bluthochdruck (Hypertonie)

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Geschrieben von: Dr. Martin Winkler
Erstfassung: 03 Jan 2007. Geändert: 03 Jan 2007.

Darf man bei Bluthochdruck Alkohol (ein Glas Wein oder Bier) trinken?
Nützt oder schaden 2 Glas Alkohol bei Bluthochdruck?

Antwort:
Über viele Jahre war der Ratschlag der Ärzte an Männer oder Frauen mit Bluthochdruck (Hypertonus) Alkohol zu meiden. Eine neue Studie bei über 10000 Männern mit erhöhtem Blutdruck zeigte nun, dass moderate Alkoholmengen (ein oder zwei Gläser Bier oder WEin) das Risiko an einem Herzinfarkt zu erkranken senkt. Vermutlich, weil die sogenannten High Densitiy Lipoproteine (HDL) als eher "gutes" Cholesterin dadurch erhöht werden kann und das Risiko für Gefässerkrankungen zu leiden, gesenkt wird.

Alkoholiker haben grundsätzlich ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck und diese Ergebnisse sollten natürlich nicht so missverstanden werden, dass Menschen mit Alkoholproblemen dies nun als Rechtfertigung für ihre Sucht missbrauchen. Bereits bei 3 Gläsern Alkohol war kein schützender Effekt mehr nachweisbar, vielmehr steigt das Risiko an Folgeerkrankungen des Alkoholmissbrauchs zu erkranken.

Die Untersuchung der Harvard School und der Wageningen Universität in Holland zeigt aber, dass Männer mit Bluthochdruck durchaus mal ein Gläschen zu sich nehmen dürfen.

Diese Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine publiziert. Da es durchaus Geschlechtsunterschiede in der Wirkung des Alkohols und Risiken von Koronarerkrankungen zwischen Männern und Frauen gibt, kann man die Ergebnisse nicht unbedingt auf Frauen übertragen.

Achtung: Die Informationen auf Web4Health ersetzen nicht die professionelle Diagnostik, Beratung und Therapie bei einem Arzt oder Psychologen! Sie stellen nur ein Informationsangebot dar, das wir nach hohen Qualitätskriterien und klinischer Erfahrung gestalten. Alle Informationen über diagnostische und therapeutische Methoden (inkl. Informationen über Medikamente) gelten nicht als persönliche Empfehlung oder Therapievorschlag. Für den Inhalt der verlinkten Internetseiten wird keine Haftung übernommen. Insbesondere gibt der Inhalt dieser Internetseiten nicht notwendig die Meinung von Web4Health wieder. Sollten Sie Änderungsvorschläge haben oder Fehler bemerkt haben, schreiben Sie uns .
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